Antibiotika für und vom Selbstversorger

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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Taraxacum am Do 8. Nov 2018, 09:33

Das mit dem Spitzwegerich kenne und mache ich auch. Dasselbe geht auch gut mit Scharfgarbe. Blätter abzupfen, durchkauen, auf die Wunde pappen und fertig. Stillt die Blutung, desinfiziert und regt die Heilung an. Da ich nicht mit Handschuhen arbeiten kann, hab ich öfter mal kleinere oder größere Wunden an den Händen oder auch tiefe Kratzer an Armen und Beinen. Bisher hat sich da nie was entzündet.
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon marceb am Do 8. Nov 2018, 10:38

Der Speichel enthält auch Antibiotika, denn es heißt ja auch "Seine Wunden lecken".
Nach einer Beisserei meiner Hundeweiber, war die eine schon mit recht tiefen Bisswunden am Hals.
Der Rüde bei mir hat sofort ihre Wunden geleckt und das Fell abgezupft.
Das interessante war, er hat immer nur bestimmte Stellen geleckt.
Es ist ohne Tierarztbesuch und Antibiotika alles abgeheilt.
Also wer einen Hund hat sollte ihn die Wundversorgung überlassen.
Der Speichel des Hundes hat auch weniger Bakterien als der des Menschen.
Aber nie eine Katze lecken lassen, das ist nicht so gut, die haben sehr viele Bakterien im Speichel.


Gruß
Martina
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon Rohana am Do 8. Nov 2018, 18:16

Ich halte es für äusserst gewagt zu behaupten dass jemand mehr oder weniger Bakterien im Speichel oder sonstwo habe, und dann auch noch in einer "antibiotischen" Substanz (Speichel)? :eek: ... auf die Menge kommts ja nicht an, eher auf die Art und Zusammensetzung.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Re: Antibiotika für und vom Selbstversorger

Beitragvon viktualia am Do 8. Nov 2018, 19:05

Ei, Rohana, das sieht Wikipedia aber nicht ganz so streng:
Die verbreitete Nutzung von Speichel zur provisorischen Wundreinigung und -desinfektion ist aufgrund der ebenfalls im Speichel enthaltenen Mundflora nur bei einer Selbstversorgung unbedenklich. Letztere ist individuell auf die jeweils eigenen Essgewohnheiten eingestellt und kann bei anderen Menschen zu einer lebensbedrohlichen Sepsis führen. Bei der Wundreinigung bzw. -behandlung mit (eigenem) Speichel ist aufgrund der darin enthaltenen Enzyme auch von einem Einfluss auf die Heilung und Schmerzverarbeitung auszugehen (s. o.: Zusammensetzung, schmerzstillendes Opiorphin).[4].... Weiterhin hat der Speichel durch enthaltene Stoffe wie Lysozym, Immunglobulin A, Laktoferrin und Histatin antibakterielle Wirkung. Histatin fördert zusätzlich noch die Wundheilung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Speichel
Nach dem ersten freuen hab ich gemerkt: die meinen mit "Selbstversorgung" nicht "sich durch Selbstanbau gesund haltende Menschen", die meinen schlicht "bei sich selber", man könnte es aber sicherlich auch auf jeweils eine Familie beziehen - also die Menschen, die regelmässig zusammen essen.
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