Tischkreissäge Einhell kenzo

mot437
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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#11

Beitrag von mot437 » Fr 17. Mär 2017, 20:57

och die groben arbeiten werden schon erledigt werden ohne das sie eine profesionele schreinerei einrichten müste ;)
und fieles kan mit ner ketensäge erledigt werden

ich hab schon baustelen gehabt da hab ich mit ner stichsäge ferkertrum angeschraubt seitlich an nem tisch brenholz und platen aufsägen müsen da waer das schon luxus
zum n par tablare oder leisten ablängen genügs alemal
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emil17
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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#12

Beitrag von emil17 » Fr 17. Mär 2017, 20:58

Lieber Tom, wenn du dich mal in werkzeugnews.de umschaust, sind die Erfahrungen vieler User dort nicht so sehr anders als die der Schweizer einhell-Kreissäger. Die aktiven Forenschreiber definieren sich natürlich durch besonders hohe Ansprüche. Wer auf dem Bau ein NoName-Stecheisen benutzt, weil es sowieso misshandelt wird, muss sich rechtfertigen.

Ich denke auch, dass viele Leute sich eine Kreissäge kaufen, weil sie zwei Latten halbieren müssen. Die wohnen im Tiefland und haben auch eine dieser Stinkeknatterbenzinkleinschneefräsen, weil der Jahrhundertschnee irgendwann mal kommen könnte. Sie haben drei Kirschlorbeerbüsche, ein Zwergapfelbäumchen und natürlich eine Benzinkettensäge. Von all dem leben die Baumärkte sehr gut.

Ich bin spätestens während meiner Hausrenovation von Billigmarken abgekommen. Es ist einfach Zeitverschwendung. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Wer nur zwei 8mm- Löcher in eine Backsteinwand bohren muss, um ein Lagergestell zu fixieren, der wird auch mit einer Billigmarken-Schlagbohrmaschine glücklich.
Improvisieren muss man auch so noch oft genug. Maschinen, die schlecht oder ungenau laufen, weil an der Ausführung gespart worden ist, die hasse ich.

Was mir auch auffällt (ohne die Schweizer Mentalität gegenüber der deutschen als überlegen werten zu wollen): In D gibt es schon sehr viele Geiz ist geil Anhänger, die das auch öffentlich pflegen. Das kann mit der Tatsache zusammenhängen, dass Schweizer Löhne kaufkraftmässig wesentlich höher sind als die deutschen, aber nicht nur. ist eigentlich unverständlich, denn deutsche Qualitätsware ist wirklich erstklassig.


Was ich für eine Inca habe? Eine alte Version der Inca Compact. Die mit dem Untergestell aus Holz mit rechteckiger Spanauswurföffnung, Maschinengehäuse industriegrün hammerschlaglackiert, 2,2kW-Drehstrommotor mit Keilriemen daruntergebaut, Gusstisch. Man findet fast immer auf ricardo.ch mehrere davon eigestellt.
Ein 230er Blatt lässt sich montieren und dann kommt man auf ca. 75 mm Schnittiefe, aber dann lässt sich der Tisch nicht hoch genug stellen, um z.B. die Nuten für Schubladenböden in die Seitenbretter zu schneiden.
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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#13

Beitrag von Zottelgeiss » Fr 17. Mär 2017, 22:41

Es fängt ja schon damit an, das wenn frau sich Helfer holt, die nicht unbedingt ihr eigenes Werkzeug mitbringen wollen oder nicht das haben, was notwendig wäre. Da heißt es dann, ich (also der Helfer) habe ne Einhell- irgendwas :pfeif: Krieg ich ältere Modelle geschenkt, benutzen wir die, bis sie hin sind. Aber WENN ich was neu kaufe, dann mit Potential nach oben. Da geh ich ganz mit Emil :daumen:
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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#14

Beitrag von mot437 » Fr 17. Mär 2017, 23:34

70 euro sind doch geschenkt oder ?
weis zwar nicht was die neu kosten :hmm:
aber ich hab fuer meine gute stichsäge das dreifache bezalt mindestens
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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#15

Beitrag von Thomas/V. » Fr 17. Mär 2017, 23:49

denn deutsche Qualitätsware ist wirklich erstklassig.
kriegste aber nicht mehr, auch "deutsche" Marken werden in China oder Indien zusammengebaut, hier wird dann nur das Etiket drauf gepappt und der doppelte Preis drauf geschrieben :lol:
klar, der ganz billige Mist hält nicht lange, aber es gibt auch viel teuren Markenmüll, der nur noch vom alten Namen lebt, aber nicht mehr mit Haltbarkeit glänzt
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!

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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#16

Beitrag von emil17 » Sa 18. Mär 2017, 00:39

mot437 hat geschrieben:70 euro sind doch geschenkt oder ?
Der Preis ist keine Eigenschaft der Ware, sondern eine Schätzung des Verkäufers, wieviel er rausholen kann.
70 Euros sind ok, wenn das Ding tut, was es soll, oder wenn man sich als nichtpraktizierender Tischkreissägenbesitzer besser fühlt.


Hier ist deshalb mal wieder der Ort, das eherne Wirtschaftsgesetz von Jeff Ruskin zu zitieren:
John Ruskin (1819-1900) hat geschrieben: Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.
Ausnahmen von dieser Regel gibt es da, wo in Zukunft mit rasch steigender Nachfrage gerechnet werden muss oder wenn es sich nicht um ein Produkt handelt, das von Menschen zum einzigen Zweck der Gewinnerzielung hergestellt und angeboten wurde, oder wenn man damit ein ideelles Gut erwirbt. Ich denke nicht, dass billige Tischkreissägen unter eine dieser Kategorien fallen könnten.
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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#17

Beitrag von Küstenharry » Sa 18. Mär 2017, 01:31

Versuch mal lieber so eine Säge aufzutreiben.
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 4-84-18332
Elu TGS
Die nutze ich gerade zum Nuten der Fensterbankbohlen.

Ich hab mir für den Holzhausbau hier eine alte Dewalt Radialarmsäge für 80 Euro wieder fertig gemacht. NP 2500,-
Zu Weihnachten gab es eine alte selbstgebaute Abrichte mit 4 kw Motor und 20 cm Welle.
Gruss von der Küste

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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#18

Beitrag von Dyrsian » Sa 18. Mär 2017, 09:53

Thomas/V. hat geschrieben:
denn deutsche Qualitätsware ist wirklich erstklassig.
kriegste aber nicht mehr, auch "deutsche" Marken werden in China oder Indien zusammengebaut, hier wird dann nur das Etiket drauf gepappt und der doppelte Preis drauf geschrieben :lol:
klar, der ganz billige Mist hält nicht lange, aber es gibt auch viel teuren Markenmüll, der nur noch vom alten Namen lebt, aber nicht mehr mit Haltbarkeit glänzt
Viele der alten deutschen Marken wie Zündapp, Einhell, Sachs usw. kommen jetzt aus China. Die qualitativ guten Sachen die in China produziert werden, werden meist nicht exportiert. Es gibt aber noch deutsche Firmen, die auch vollständig in Deutschland produzieren: Kress und Festool! Die Qualität ist bei beiden gut und ich mag den Gedanken, dass vernünftig bezahlte Arbeiter in Deutschland das gefertigt haben, hier Steuern zahlen usw.
Die Kress Geräte sind etwa so teuer wie Bosch grün, sehr robust (noch vor wenigen Jahren gab es 10 Jahre Garantie!), aber bisweilen etwas unpräzise. Es fehlt manchmal Zubehör, und Kleinigkeiten wie abfallende Rädchen beim Staubsauger nerven. Die Geräte selber sind aber echt nicht kaputt zu kriegen und die Motoren haben immer satt Leistung. Kann ich nur empfehlen!
Festool ist über jeden Zweifel erhaben, aber einfach unglaublich teuer. Mit der Handkreissäge könnte ich ein Hochhaus bauen, so ein geiles Teil. :verknallt:

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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#19

Beitrag von emil17 » Sa 18. Mär 2017, 10:07

Die ist wohl gut, geht aber nicht für den häufigen Anwendungsfall Schneiden am Parallelanschlag (Leisten schneiden, Bretter auf Breite schneiden usw.)
Nicht jeder hat Platz oder Bedarf für eine Werkstatt, in welcher mehrere Holzbearbeitungsmaschinen aufgestellt werden und am Ort bleiben können.
Wenn man nur eine einzige Tischkreissäge (TKS) herumstehen haben will, würde ich deshalb eine gewöhnliche TKS mit Sägeblattwelle unter dem höhenverstellbaren Tisch nehmen, mit robustem und bequem einstellbaren Längs- und Queranschlag. Damit ist das rechtwinklige Abschneiden von Langholz etwas umständlicher, aber immer noch machbar. Für schiefe Schnitte schneidet man sich aus einem Stück OSB ein Dreieck mit dem richtigen Winkel zu, das zwischen Werkstück und Anschlag kommt.
Die Maschine sollte einen Drehstrommotor haben - damit ist man schon mal in einem vernünftigen Leistungsbereich und all das Hobby-Wochenend-Spielzeug ist aus der Wahl.
Das Sägeblatt soll nicht direkt auf der Motorwelle montiert sein, sonst geht zuviel Schnitthöhe verloren. Ein Keilriemenantrieb hat den weiteren Vorteil, dass der Motor nicht blockiert, wenn das Blatt klemmt (was im regulären Betrieb nicht geschehen sollte).
Ein wirkliches Profiqualitätsmerkmal ist dann, dass die Tischverstellung kein Handrad aus Kunststoff, sondern eine Metallkurbel mit poliertem Metallgriff ist. Sowas wird man bei Einhell, Güde usw. kaum finden.

Meine TKS steht auf feststellbaren Industrierollen, damit ist sie schnell aus dem Weg, wenn ich sie nicht brauche. Für grössere Arbeiten heble ich sie mit einer Latte etwas hoch und schiebe passende Holzklötze drunter. Für das meiste Kleinzeug, was man eben so mal zuschneidet (Pfähle anspitzen, Brett für den Kompostbehälter ersetzen, Nistkästen aus Abfall selber bauen usw.), steht sie fest genug.

Wichtigstes Zubehör sind dann zwei höhenverstellbare Rollböcke, würde ich auch gleich mit anschaffen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Tischkreissäge Einhell kenzo

#20

Beitrag von centauri » Sa 18. Mär 2017, 11:02

Man kann ja mal versuchen die gute Gusseisensäge zu einer Baustelle zu bringen.
Klar gibt es bessere Sägen als diese hier.
Ich hab auch irgendwo so ein Teil rumstehen weis aber gerade die Marke nicht.
Hab ich mal bei einer Werkstattberäumung mitbekommen.
Benutze diese auch immer wenn ich was kleineres baue.
Verbringe diese dann immer zur Baustelle und renne nicht mit jedem Brettchen übern Hof um einen Schnitt zu machen.
Demnächst baue ich für einen Kunden ein Carport. Da nehme ich die dann auch mit um mal schnell ein Brett längs zuzusägen. Für andere Schnitte hab ich sowieso eine Kappsäge, Stichsäge, Handkreissäge oder Kettensägen dabei.
Wie aber schon gesagt, einen Balken kann man damit nicht zuschneiden.
Um noch mal auf das gute Qualitätswerkzeug zurück zu kommen.
Bei meinem Makita Bohrhammer sowie beim Akkuschrauber waren nach der Garantiezeit jeweils der Schalter kaputt.
Und dabei ist das bei mir nicht so das der jeden Tag im Einsatz ist. Schwaches Ergebnis für den Preis. Das hätte so mancher Baumarkt- Akkuschrauber auch geschaft.
Und an der nötigen Pflege liegt das mit Sicherheit nicht.

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