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Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: So 3. Feb 2019, 13:24
von Dyrsian
emil17 hat geschrieben:Wenn man doch verstellen muss: ich bastle mir einen Anschlag als Abstandslehre. Beim Nutfräser kann man einfach einen Abfall in Nuttiefe auf der Kreissäge schneiden, halbieren und je ein Stück links und rechts vom Fräser auf den Frästisch legen. Den Fräser etwas zu hoch am Schaft nur ganz leicht festspannen, so dass er sich noch schieben lässt, aber nicht von selber in die Einspannvorrichtung fällt. Dann ein Lineal drüberlegen und den Fräser damit runterdrücken. Das Lineal steht auf den Klötzen auf und der Fräser hat dann genau die richtige Höhe. Vor dem Fräsen Festziehen des Fräsers nicht vergessen ...


Alternativ eine Frästiefen-Messlehre kaufen. Ist ein Centartikel, benutzt man aber recht häufig. Viele Fräsen können über den Frästiefenanschlag in der Höhe justiert werden, wie zum Beispiel die von mir beständig verfluchte Perles OF. Man stellt dann etwas höher ein als gewünscht und schraubt am Tiefenanschlag einige mm herunter. Das klappt echt gut.

Zur Absaugung kann man sich auch einen Zyklon bauen, den sollte man aber erden.

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: So 31. Mär 2019, 22:25
von Olaf
Moin,
also die Scheuerleisten sind super geworden. Inzwischen ist sogar das ganze Zimmer oben fertig, so dass wir da einräumen können, soll ja unser neues WZ werden.
Der (seinerzeit arschteuere) Wohnzimmertisch fristete lange Jahre ein bescheidenes Dasein als Träger unserer Gesangsanlage. Heute hab ich ihn abgebaut. Cristina wunderte rum, wo denn dann die PA hin soll. "Da nehmen wir erst mal paar Stühle oder was weiß ich oder, wir haben doch noch die Tapezierböcke, Platte drauf, fertig." Na, denn hatt ich noch Reste von ner Küchenarbeitsplatte rumliegen von den Kindern. Und denn dacht ich, wäre ja schön, wenn man die Endstufe irgendwo unten reinschieben könnte. Schön wäre es auch, wenn die Boxen uns direkt ins Ohr brüllen würden, also etwas höher. Schön wäre es auch, wenn man die Kabel hinten irgendwie auf Haken hängen könnte, dass nicht mehr alles auf der Erde rumliegt. Schön wäre es auch, wenn die Steckdosenleiste da mit dran wäre. Auch wäre es schön, wenn der Kopierer und der kleine Johnson, den eigentlich keiner braucht nicht mehr auf dem Boden rum stehen würden. Hab ich mir dann etwas länger einen gespielt.
k-3PA2.jpg
k-3PA2.jpg (58.34 KiB) 663-mal betrachtet

Und denn noch...wenn mans vorn noch bisschen verkleiden würde um die Endstufe rum, könnts ja erst mal so bleiben.
Fertig.
Ne, doch noch nicht, das Branding fehlt noch. Also noch ein "de luxe"-Brettchen von den L*dl-Shrimpsschachteln dran gemacht.
Dann wars aber auch wirklich genug!
LG
Olaf

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Mo 1. Apr 2019, 08:04
von si001
Ist doch gut geworden! Ich leibe Basteleien aus dem was rumliegt. Kaufen kann jeder. ;-)

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Mo 1. Apr 2019, 09:33
von emil17
Sieht providurisch aus.
Die Steckleiste muss weg, die beleidigt den Rest (schraub sie hinten unten dran)

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Mo 1. Apr 2019, 10:29
von frodo
Hauptsache, Deine Endstufe hat's luftig genug nach oben hin - die werden gerne mal warm.... ;)

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Do 4. Apr 2019, 09:28
von Olaf
Ne, die Endstufe wird längstwärts zwangsbefüftet, hat auch nur vorn und hinten Luftöffnungen. Die Steckdosenleiste, ja, da gewann die Funktionalität gegenüber der Ästhetik, wie so oft bei mir. Schönheit war ohnehin zweitrangig.
Aber wenn der weiße Schrank dahinter auch noch weg ist (meine Frau will ihn aus optischen Gründen nach oben, ich weils Geschirr darin mordsmäßig klappert) soll das Ding direkt an der Wand stehen.

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Fr 26. Apr 2019, 09:24
von Dyrsian
Nach längerer Zeit auch mal ein Update von meiner Seite. Im Moment läuft werkstattmäßig eher weniger, wegen Frühling und damit verbundenen Arbeiten (Aussaat usw.). Wenn Zeit ist, dann gehts an die Tür, die aber ja ihren eigenen Thread hat. Das Teil verschlingt unmäßig Arbeitsstunden, soviel steht mal fest.
Trotzdem war zwischendurch (Sohn bei Training, Ostern .. ) mal Zeit für kleine Spielereien wie einen Pfannenwender aus Olivenholz. Ein Freund hatte mir vor zwei Jahren einen Ast aus einer Olivenplantage (den die beim Baumschnitt entfernt hatten) mitgebracht. Das Teil hab ich gespalten (damit es beim Trocknen nicht reißt, so der Gedanke), nachdem es trocken war in Brettchenform gehobelt, in Pfannenwenderform gesägt (Stichsäge) und dann schön rundgeschnitzt. Mit 240 Körnung geschliffen und mit Olivenöl (was sonst? :haha: ) eingelassen habe ich nun einen schönen Pfannenwender für meine Eisenpfanne. Achso, die "Klinge", also der Teil mit dem man in der Pfanne kratzt habe ich mit der Handkreissäge, die auf 45° Gehrung gestellt war, gemacht.
Das Olivenholz ist wirklich ideal für Besteck, es ist sowas von sauhart, fühlt sich noch härter an als Eiche. Auch ganz glatt und feinporig. Seltsam ist nur, dass mein Pfannenwender viel heller ist als das Zeug vom Weihnachtsmarkt, vielleicht weil die aus dem Stamm arbeiten? Ich habe nebenbei mit dem Teil schon gearbeitet, da bleibt kaum eine Verfärbung zurück. :daumen:
Allgemein gefällt es mir, mit Holz aus dem vollen "Baum/Ast" zu arbeiten, es ist umsonst und man kann durch das Spalten (statt Sägen) eine Menge Arbeit sparen. Geht allerdings nur wenn es einigermaßen grade gewachsen ist und nicht soviele Äste hat.

Im Moment habe ich bei Aldi 45 m Perlschlauch gekauft und will nun eine Bewässerung fürs Gewächshaus bauen. Leider sind die Armaturen / Fittinge für den Schlauch teurer als die Schläuche. Ich hab 10 T-Stücke und 10 Winkel geordert, sowie Blindstopfen und Schlauchschellen die (hoffentlich) passen. Ich kann mich allerdings nicht überwinden das Zeug unterirdisch zu verlegen, dann sehe ich ja gar nicht wenn was nicht funktioniert. Hat hier schon jemand Erfahrung mit Perlschlauch?
Ich möchte das auch auf den Kartoffelbeeten verlegen, weil das Gießen per Hand da echt extrem ätzend ist, denn die wachsen bei mir auf Dämmen wo ständig das Wasser wegläuft. Im Nachgang dämmert mir, dass ich vielleicht besser in ein professionelles Tropfen-Bewässerungssystem investiert hätte. Ich hab jetzt 80 Euro ausgegeben, für 20 m normalen Schlauch, 45 m Tropfschlauch und eben die Fittinge. Egal, jetzt probiere ich das mal aus. Im Sommer bin ich gefühlt 1 Stunde am Tag am Gießen, und selbst das reicht nur um jede Kultur alle 3 Tage zu wässern. Da muss ich einfach Zeit einsparen.

Ansonsten sind wir noch am Wohnung renovieren, Bierbrauen, 2-Mann Schrotsäge restaurieren, Brot backen ... und die Kinder sind ja auch noch da!

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Di 30. Apr 2019, 16:37
von emil17
Die Holzspatel wäre was für die Bandsäge gewesen, da hättste mehrere Stücke aus einem Ast sägen können.
Alte Olive hat oft einen Farbkern, bei einem eher dünnen Ast wie deinem fehlt der noch.
Lustig, dass das Teil Pfannenwender heisst, eigentlich müsste es Pfanneninhaltswendehilfe heissen.

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Di 30. Apr 2019, 16:58
von Sonne
emil17 hat geschrieben:eigentlich müsste es Pfanneninhaltswendehilfe heissen.



Das ist jetzt aber sehr bürokratisch? Bist das wirklich du? :haha:

Re: Werkstattbericht

BeitragVerfasst: Di 30. Apr 2019, 17:03
von Sonne
@Drysian Warum probierst du es nicht mal mit dieser biologisch abbaubarer Mulchfolie. Da schwärmen doch alle davon, wie wenig man dann gießen muss. :)