Häcksler

Re: Häcksler

Beitragvon Adjua am So 7. Jan 2018, 13:41

centauri hat geschrieben:Es kommt eben darauf an was und wie viel ich in welcher Zeit und vor allem auch wo schreddern möchte.
Und dann spielt natürlich auch der Preis eine entscheidende Rolle. Ein Eliet den Adjua schon genannt hat wäre mit Sicherheit auch mein Favorit. Nur eine Nummer grösser. Aber da kommen wir zum Preis. 6500 Euronen werden dafür aufgerufen. Mit hydrostatischen Fahrantrieb 3 tsd mehr. Und dafür kann man einiges an Hackschnitzel kaufen. ;)


Ich will halt wissen, wo meine Hackschnitzel herkommen. So weiss ich, sie kommen von meinem Grund, wo nix gespritzt wird. Häckseln ist mühsam, aber mit den Freiwilligen geht es schon.
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Re: Häcksler

Beitragvon Buchkammer am Mo 8. Jan 2018, 12:10

Eben das ist mein Problem bei HD-Stroh- oder Heuballen. Schaue mich schon seit einiger Zeit um, nach derlei Mulchmaterial. Meine Anfragen: ob das Getreide sikkiert wurde, bleiben meist unbeantwortet. :aeh:
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Re: Häcksler

Beitragvon Taraxacum am Mo 15. Jan 2018, 15:07

Ein eigener Häcksler ist Gold wert, wenn regelmäßig Schnittgut anfällt. Da wir seit diesem Jahr nicht mehr verbrennen dürfen, haben wir notgedrungen zu dem kleinen Bosch-Schredder noch einen kleinen Anbauschredder mit Zapfwellenantrieb angeschafft. Nach den vielen Stürmen letztes Jahr lag viel Astwerk herum, was zu klein für Feuerholz aber zu groß zum Kompostieren war. Das Schnittgut der Obstbäume unserer Streuobstwiese muss ja auch irgendwohin. Mit dem kleinen Schredder eine Mammutaufgabe, der Neue schafft das locker weg und die Häcksel kann ich im Garten und auf dem Paddock verwenden, da keine Eibe oder Robinie drin ist. Und wenn man keinen Schredder mieten muss, kann man sich die Arbeit auch einteilen wenn Zeitpunkt und Wetter passen. Das Geld für einen Eigenen hat man da schnell drin. Hatten für größere Mengen einen von Lo...am gemietet, der auch übers ganze Wochenende voll am Laufen war. Pro Jahr machen wir so um die 20m³ Hackschnitzel. Da lohnt so ein Teil. Kaufen will ich die nicht. Da werden zwischen 30-35€/m³ aufgerufen. Da ist mir das Geld zu schade.

@centauri: Du als Baumfäller / -kletterer hast keinen Häcksler dabei oder hab ich da was falsch verstanden? :rot: Hier im Umkreis haben alle Baumpflegefirmen immer einen dabei, der an der Arbeitsbühne hängt und dann den Hänger vom Transporter voll schreddert.
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Re: Häcksler

Beitragvon centauri am Mo 15. Jan 2018, 17:56

Ja das hast du schon richtig verstanden. Wir haben keinen eigenen Schredder.
Warum ist ganz einfach erklärt. Für einen Schredder braucht man Bedienungspersonal. Desweiteren noch ein zweites Zugfahrzeug. Außerdem machen wir nur reine Kletterarbeiten ohne Hebebühne. Und dann ist ja gar nicht so oft das wir was wegräumen müssen. Da ist der bissl Krempel auch schnell auf den Anhänger geschichtet und abgefahren. ;)
Und wenn es darum geht noch mehr Arbeit zu haben könnte wir uns noch eine Hebebühne, eine Wurzelfräse und vielen Krempel mehr kaufen. Und da sich das auch noch rentieren sollte müsste ich jeden Tag schon um halb 6 Uhr aufstehen. ;)
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Re: Häcksler

Beitragvon Taraxacum am Mo 15. Jan 2018, 19:34

Ok, die Firmen, welche bei mir auf Arbeit Baumpflege in den Objekten machen kommen immer mit 2 (oder mehr) Fahrzeugen und haben immer einen Häcksler dabei. Mit den Jahren ist man dann so mit diesem Anblick vertraut, dass man dann verallgemeinert. Bei uns auf Arbeit fällt dann aber viel Schnittgut an, da Bäume stark eingekürzt oder gefällt werden müssen. Die Mieter bei unserer Genossenschaft haben die "Bäumchen" (Ahorn, Esche, Kastanie...) selber vor vielen Jahren in die kleinen Beete vorm Haus gepflanzt und meckern nun rum, dass die Wohnungen dunkel sind. Haben nicht gewußt, dass Bäume so groß werden. :hmm: Fällgenehmigung dafür kriegen ist auch nicht so einfach. Dann fällt viel Holz und Schnittgut an und in der Stadt hat ja keiner mehr einen Ofen. Das Holz aufbereitet kriegt aber über Nacht immer Beine. Keine Ahnung, wo es hinläuft.
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