Tips für Zaunbau

Tips für Zaunbau

Beitragvon Küstenharry am Sa 2. Feb 2019, 21:01

Wie würdet ihr einen Zaun bauen, der hier an die Grundstücksgrenze soll.?
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Daran sollen dann eigentlich auch die Freilandtomaten gepflanzt und angebunden werden.

Als Baumaterial hab ich heute schon mal einen Eichenstamm 1 Fm L3b also bis 40 cm D. ersteigert, sowie noch einige Knüppel.

Also ich wollte den Stamm zu Pfählen spalten, anspitzen und im Lagerfeuer ankohlen.
Vorher den Splint ins Brennholz sägen.
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Würdet ihr die Löcher mit Recyclingmaterial füllen als Drainage?
Gruss von der Küste

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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon SunOdyssey am Sa 2. Feb 2019, 22:03

Ich halte nicht viel von solchen Holzpfählen, auch wenn sie gekohlt oder geteert oder whatever sind, meist halten die nicht so lange, wie sie sollen. Und alle 10 Jahre einen Zaun erneuern wollte ich auch nicht.

Ich habe sehr günstig Verkehrspfähle bekommen, 2m lang und 6cm im Durchmesser. Alle schon angebohrt und mit Innengewinde versehen. Die habe ich mit einer Ramme in den Boden geschlagen und Isolatoren eingedreht. Super Zaun, hält ewig! Und rankeln kann daran auch alles, was du willst.
Deine schöne Eiche kannst du ja zu einer Bank machen oder im Kamin verfeuern. War also nicht umsonst.

Wenn du meinen Vorschlag doof findest, bitte nicht zerreißen, einfach ignorieren.
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon Küstenharry am Sa 2. Feb 2019, 22:10

Klar.Tisch und Bänke werden von dem breiteren Stück auch noch gebaut.
Nur Stahlrohre wollten wir bewusst nicht im Garten.
So einen Maschendrahtzaun haben die Nachbarn
Ich denke, die Querverbretterung wird am ehesten Weggammeln.
Ist bei unserer Holzterrasse aber auch so.
Gruss von der Küste

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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon ohne_Furcht_und_Adel am So 3. Feb 2019, 00:10

Das Weggammeln passiert ja vor allem da, wo sich die Feuchtigkeit lange hält, also wo das Holz die Erde und das Gras berührt oder wo es flächig aufeinander aufliegt. An den Stellen, wo der Wind es umstreichen kann, hält es dagegen viel länger. Also ich würde entweder die Pfosten in einem Metallschuh auf Abstand zum Boden halten, statt sie direkt in die Erde einzuschlagen, oder Pfosten aus einem anderen Material verwenden.
Im Biogarten- Buch von Frau Kreuter habe ich einen Staketenzaun mit Betonpfosten gesehen, die Löcher aufweisen. Habe jetzt kein besseres Bild gefunden als Beispiel...

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Also die Pfosten und auch die Querriegel müssen ja nicht derart massiv sein. Aber das ist sicherlich eine Bauweise, die lange hält. Ich selber habe einen selbstgemachten Staketenzaun zuhause, mit imprägnierten 8er Halbriegeln für die Waagerechte, imprägnierten 7x7er Pfosten, die in Einschlaghülsen stecken; die Staketen sind überwiegend aus Hartriegel aus dem Wald. Hätte ich irgendwelche Stämmchen als Pfosten genommen, hätte ich keine H- Anker oder Hülsen verwendet, sondern an zwei Seiten einen flachen Anker angeschraubt und so einbetoniert. Auch die KDI Halbriegel waren mehr eine Verlegenheitslösung, aber hier in der Ecke kriegt man nicht unbedingt Forstprodukte wie z.B. Kiefernschwarten hinterhergeschmissen. Nur an die Staketen kam ich zufällig problemlos.
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon SunOdyssey am So 3. Feb 2019, 08:46

Nein, einen Maschendrahtzaun habe ich auch nicht, sondern ich habe wie gesagt Isolatoren und eine dreireihige Stromlitzenreihe. Aber ich will ja auch, dass meine Pferde auf der Weide bleiben, rankeln soll da nix.

Da öfter Hunde auf der Weide sind und hier der Wolf auf dem Vormarsch ist, wird dieser nun auf der Außenseite mit wildzaun ergänzt. Den sieht man aber kaum, da die Drähte so dünn sind. Ich hätte an deiner Stelle auch Halbriegel genommen, wenn es schön aussehen soll. So ist mein Paddock eingezäunt und alle Zäune, die an der Straße liegen, sind auch aus Holz, dreireihig, aber teerölimprägnierte Weidepfähle aus dem Landhandel, keine geschlagenen Pfähle.
Ich kann jetzt schon, nach vier Jahren Standzeit sehen, welcher dieser Pfähle wohl bald erneuert werden muss.
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon Fuchur am So 3. Feb 2019, 09:55

Ein vernünftiger Eichenspaltpfahl lebt wohl so im Mittel 20 Jahre, ankohlen oder auskernen macht hier keiner. Der oberirdische Anteil wird tw.wiederverwendet wenn er lang genug ist oder eben thermisch verwertet. Dieses ist auch der wesentliche Vorteil gegenüber sonstwie getränkten Pfosten (Das ausgewaschene Gift landet dann übrigens in der Umwelt, also dem Boden und dem Wasser). Die ewige Variante sind Betonpfähle, die moderne Variante Z-Pfähle aus verzinkten Stahl (für Wildschutzzäune). Für den Garten nehme ich, wenn es nicht so hoch sein muß (bis etwa 1,2m) 7/7 Lärchenpfosten in Einschlagbodenhülsen und dann Staketenzaun den ich ebenfalls aus Lärche anfertige, alles unbehandelt um es nach dem Ende der Lebensdauer zumindest bedenkenlos thermisch verwerten zu können. Selbst wenn es nicht das ewige Leben haben sollte sind die einzelnen Element leicht auszutauschen.
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon Oli am So 3. Feb 2019, 11:52

Ich finde Staketenzäune wunderhübsch und man kann das vorhandene Material bestmöglich nutzen. Als Pfähle würde ich einfach gespaltene Stämme nehmen, hier werden sie auch nicht immer angekohlt und halten trotz feuchtem Klima echt lange.
Wir haben unseren Zaun aus Lärchenresten gebaut und lappige gekaufte Pfosten genutzt, die sind allerdings scheisse und das erste, was ausgetauscht werden muss. Hier ein Foto, ein besseres habe ich gerade nicht gefunden. Man kann auch Kübel mit Ampeltomaten u.ä. dranhängen, Gurken langranken lassen.
Hinten haben wir lange Pfosten (3-4m) genommen und mit Draht ein Spalier für Himbeeren am Zaun gebaut.
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon Fuchur am So 3. Feb 2019, 12:42

Meine Variante:
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon SunOdyssey am So 3. Feb 2019, 13:06

Zur Straße hin blieb nur die Variante...
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Re: Tips für Zaunbau

Beitragvon mot437 am So 3. Feb 2019, 13:14

was solte den der zaun abhalten fom sin her
nur alsrankgerüst wüerden pfaele doch reichen ?
und was darf es kosten ?
ich denke mit dem bauen was man eh schon hat waere am sv tauglichsten
Sei gut cowboy
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