Erdkeller - Fragen

Kelevra
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Re: Erdkeller - Fragen

#41

Beitrag von Kelevra » Mi 29. Jul 2020, 15:48

Hi! Nee, da läuft so schnell nichts voll. Im Moment stehen unten etwa 10Cm Wasser. Das wird auch nicht mehr, solange es nicht schüttet wie aus Eimern. Wenn ich die auspumpe, dann dauerts auch einen bis mehrere Tage bis das wieder so voll ist. Außerdem muss da ja erstmal Schotter / Kies rein. Dann der Beton für den Boden. Also betoniere ich eigentlich trocken. Aber wenn es irgendwann eben wieder regnet und der Bach daneben ansteigt, dann drückt eben Wasser von unten. Dann hätte ich nicht wie jetzt 10cm, sondern vllt bis zu 40.
Einen Rüttler habe ich. Über die Zuschläge muss ich mich weiter informieren...
Danke weiterhin für eure Kommentare!!!
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Kelevra
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Re: Erdkeller - Fragen

#42

Beitrag von Kelevra » Sa 8. Aug 2020, 08:51

Update: Gestern hatte ich jemanden da, der beruflich häufiger betoniert - auch Keller. Er meinte, dass ich am Rand (unter den späteren Wänden) etwas tiefer ausheben soll um dort etwas mehr Schutt reingeben zu können. In der Mitte würden 15cm Schutt reichen. Am Rand dann vllt 30. Dann würde er die Bodenplatte reinbetonieren. 15cm stark. Die Wände dann etwa ne Woche später ebenfalls 15cm stark. Wände und Boden sollen mit Baustahlmatten verstärkt werden. Er würde auch eine Decke drauf betonieren. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Holzbretter drauf und Hütte drüber war mein Gedanke. Die Grube ist ja nur 1,1m breit und die Hütte 5,4m. Das heißt die liegt größtenteils auf und durch die Balken der Hütte müsste das doch gut heben ohne sich auf Grund des Kellerlochs abzusenken. Zum Thema Wasser meinte er, dass man das ausfugen könnte. Stundenlohn will er 20€. Konnte aber leider überhaupt nichts sagen, wie lang das ganze ungefähr dauern soll.

Wollt ihr das nochmal kommentieren?
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emil17
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Re: Erdkeller - Fragen

#43

Beitrag von emil17 » Sa 8. Aug 2020, 09:28

Wenn du eh betonierst würde ich die Decke auch gleich machen und unten Dämmung (Heraklith oder sowas) in die Deckenschalung legen, Dose für Stecker/Licht in der Decke vorsehen und mit Leerrohr M20 seitlich oben raus führen. Kostet fast nix, schadet nicht wenn nicht verwendet und man ist ziemlich sicher irgendwann mal froh darüber.
Wände und Decke können gleichzeitig betoniert werden, wenn die Schalung gut vorbereitet ist (das Wichtigste beim betonieren).
Bei 15cm Wand mit Gitter nur feinen Zuschlag verwenden, zu grobes Korn kann Kiesnester geben. Das Betonwerk weiss Bescheid.
Wegen Wasser:
a) Problem ist das Aufschwimmen, deshalb und weil der Gebrauchswert viel höher ist: Betondecke. Ausserdem wirkt die statisch gegen ein seitliches Eindrücken der Wände, was eine Holzdecke nicht tut.
b) Beton in wasserfest (=Zusatz und geeignete Sieblinie des Zuschlags) ab Werk anfordern. Verzögerer wenn man nicht gleich vom Fahrmischer in die Schalung pumpen kann.
Alles andere ist scheinbar etwas billiger, macht aber Ärger.
Mehrpreis geht schon fürs Ausfugen drauf (wenn Schalung und Betoniertechnik gut waren gibts da keine Fugen, da müsste dann ein Dichtputz oder sowas drauf) und ob das dann dicht ist ... Teeranstrich aussen mit Noppenfolie dichtet nicht gegen drückendes Wasser, dann müsste man eine Drainage haben, die tiefer liegt als die Bodenplatte. Diese Ausführung würde ich nur dann wollen, wenn die Drainage genug Gefälle hat, um das Wasser weg zu bekommen.
c) Die Fuge zwischen Bodenplatte und aufgehender Wand muss fachgerecht ausgeführt werden, damit das wirklich dicht ist, weil man das nicht nass in nass betonieren kann. Dazu gibts technische Richtlinien.

Wegen dem Preis: Besser als Stundenlohn ist ein Pauschalpreis für das Werk einschliesslich Schalung und Beton, dazu gehört eine Garantie auf Dichtigkeit. Dann kann er so arbeiten wie er will, ohne dass du dich ärgerst, und du kannst die Details der Schalung und Betonmischung getrost ihm überlassen. Wenns ein Problem gibt, gibts keinen Streit, wer schuld ist.
Vorher genau festlegen, welche Leistungen bauherrenseits zu erbringen sind. Wenn du mithilfst, ist das für ihn ein Risiko, wenn er nicht weiss, ob du brauchbar bist. Also vorher drüber diskutieren.
Besser als Presdrückerei beim Angebot ist anständige Arbeit zu anständigem Preis - für beide Parteien.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Erdkeller - Fragen

#44

Beitrag von Kelevra » Sa 8. Aug 2020, 09:36

Nur hab ich Zement und Kies doch schon da...
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Re: Erdkeller - Fragen

#45

Beitrag von Teetrinkerin » Sa 8. Aug 2020, 09:51

Ich hab jetzt nicht den ganzen Faden gelesen, aber du bist jetzt vom Erdkeller abgekommen, oder? Betonierter Keller ist kein Erdkeller mehr, sondern kannst du mehr oder weniger mit den herkömmlichen Kellern in Wohnhäusern gleich setzen.

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Re: Erdkeller - Fragen

#46

Beitrag von Kelevra » Sa 8. Aug 2020, 09:52

Kann man so sagen. Betonierter Keller unter Gartenhaus zum Lagern. Feuchtigkeit in Ordnung, Wasser drin nach Möglichkeit nicht. 1,1m breit - 2m lang - ca. 1,5m hoch. https://ibb.co/t4QQW39
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Re: Erdkeller - Fragen

#47

Beitrag von Teetrinkerin » Sa 8. Aug 2020, 09:58

Du kannst halt das Klima darin nicht mit einem Erdkeller gleich setzen.

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Re: Erdkeller - Fragen

#48

Beitrag von Kelevra » Sa 8. Aug 2020, 09:59

Aber der ist schon noch kühl oder? Das war mein Anspruch...
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Re: Erdkeller - Fragen

#49

Beitrag von Teetrinkerin » Sa 8. Aug 2020, 10:11

Das sicherlich, aber der hat halt mit einem Erdkeller, in dem ein optimales Klima zur Lagerung von Gemüse herrscht, nicht mehr viel gemein.

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Re: Erdkeller - Fragen

#50

Beitrag von Kelevra » Sa 8. Aug 2020, 10:16

Aber wenn ich das mauern würde, dann macht das Wasser noch mehr Probleme oder nicht?
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