Ungefähre Kosten für ein Wochenendhaus in Ungarn

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emil17
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Re: Ungefähre Kosten für ein Wochenendhaus in Ungarn

#11

Beitrag von emil17 » Mo 15. Feb 2016, 09:10

Den Grund hat er doch schon gekauft.
Wer rechnet, für den ist ein Wochenendhaus eh nix, weil für das Geld kann man jedes Jahr ein paar Wochen Ferien im Wellnesshotel machen, statt an den immer gleichen Ort zu müssen.
Ich hab ja auch eins und bin glücklich damit.

Ich glaub es ist ein Urtrieb, nämlich ein Stück Land selbst bewohnbar zu machen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

burgenländer
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Re: Ungefähre Kosten für ein Wochenendhaus in Ungarn

#12

Beitrag von burgenländer » Mo 15. Feb 2016, 14:55

kraut_ruebe hat geschrieben:bit du da nicht mit einem bestehenden burgenländischen kellerstöckl besser dran?

die bauweise gleicht sich mit deinen vorstellungen, die haben max. 30 qm grundriss + stock, und mit bissl suchen findet man sicher auch eins mit schöner aussicht und nicht überteuert (so um die 30 - 40TS für solide bauweise und bewohnbarer zustand ist in etwa der marktwert)
Nein, ich in meinem Fall nicht. Das Grundstück ist nämlich direkt an einem See. Ca 30 m bis zum Wasser und unverbauter Seeblick. Das Ganze ist auch nur ca 25 km von mir entfernt, so dass ich in 25 min ca dort bin.
Und Kellerstöckl gibt es in meiner Gegend keine, da es bei uns im Mittelburgendland verboten ist in den Weinbergen zu bauen. Ein Bekannter von mir hat noch ein Fundament von einem sehr alten Kellerstöckl auf seinem Weingrund und darf nicht einmal das neu aufbauen.
emil17 hat geschrieben:Den Grund hat er doch schon gekauft.
Wer rechnet, für den ist ein Wochenendhaus eh nix, weil für das Geld kann man jedes Jahr ein paar Wochen Ferien im Wellnesshotel machen, statt an den immer gleichen Ort zu müssen.
Ich hab ja auch eins und bin glücklich damit.

Ich glaub es ist ein Urtrieb, nämlich ein Stück Land selbst bewohnbar zu machen.
Also dieser Grund war für die Lage sehr billig. Bei uns im Burgenland kann man neben einem See fast gar keinen Grund kaufen auf dem man bauen kann, da die meisten Seen dem Esterhazy gehören und dort kann man nur den Grund mieten. Die Mietpreise pro Jahr für ein 150 m² Grundstück belaufen sich auf ca 2100€ im Jahr ohne Betriebskosten! Und man sieht vom Grund meistens nicht einmal den See, da in 5. oder 6. Reihe. Da hab ich meine Kaufkosten in 3 Jahren drinnen und hab einen 6 mal so großen Grund.

centauri

Re: Ungefähre Kosten für ein Wochenendhaus in Ungarn

#13

Beitrag von centauri » Mo 15. Feb 2016, 15:17

Grundsätzlich würde ich mich erst mal fragen,"Was kann ich denn selber machen?".
Dann würde ich mein Material niemals bei Hornbach kaufen.
Das sind schon mal wichtige Faktoren die beim Preis eine große Rolle spielen.
Gibt es dafür eine Zeichnung?
Muss diese eingereicht werden?

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Re: Ungefähre Kosten für ein Wochenendhaus in Ungarn

#14

Beitrag von Dyrsian » Fr 19. Feb 2016, 22:14

[quote="centauri"
Dann würde ich mein Material niemals bei Hornbach kaufen.
Das sind schon mal wichtige Faktoren die beim Preis eine große Rolle spielen.
Gibt es dafür eine Zeichnung?
Muss diese eingereicht werden?[/quote]

Hmm. Hornbach ist aber bei vielen Dingen, grade wo es auf die Qualität nicht so ankommt, wie Schalbretter oder so, unglaublich billig.

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emil17
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Re: Ungefähre Kosten für ein Wochenendhaus in Ungarn

#15

Beitrag von emil17 » Sa 20. Feb 2016, 11:15

Dyrsian hat geschrieben:Hornbach ist aber bei vielen Dingen, grade wo es auf die Qualität nicht so ankommt, wie Schalbretter oder so, unglaublich billig.
Diese Baumärkte sind praktisch wenn man mal rasch was braucht.
Schon ganz gewöhnliches Kalkhydrat bekomme ich bei denen in meiner Nähe aber nicht.
"Fachberatung" bei denen : Das braucht man heute nicht mehr, da gibts besseres, oder die wussten gar nicht was ich eigentlich wollte.
Wenn du beim Bauen Geld sparen willst, dann sorge für genaue Planung und Logistik, so dass keine Änderungen während der Bauphase mehr nötig sind und alles da und zugänglich ist, wenn man es braucht. Dazu gehört auch eine funktionierende Baustellenlogistik: Wasser, Strom, Scheisshaus, geschützer abschliessbarer Ort, um Sachen vor Wetter und Baustellenklau zu schützen. Das schenkt mehr ein als die Kosten für das Material.

Wenn du ein ganzes Häuschen selber bauen willst, stellste die Materialliste zusammen und lässt dir das von einem Baustoffhändler per LKW an die Baustelle bringen.
Damit das klappt, muss man die Baustelle genau organisieren: Wo ist die Zufahrt, wo wird was abgeladen, was wird in welcher Reihenfolge gebraucht. Das muss man sehr genau machen und die Abladestellen müssen exakt und unmissverständlich gekennzeichnet sein, wenn du nicht selber da bist oder eine Bauführung vor Ort hast. Sonst laden die das Zeug einfach irgendwo am Strassenrand ab.

Für Dinge die du nicht selber bauen willst (ich würde nicht selber einen Keller betonieren wollen, zumal das wenn man ehrlich rechnet nicht billiger wird) sprichst du vorher mit dem Unternehmer ab, wer was besorgt. Meist wird das der Unternehmer sein, weil der Spezialrabatte hat.
Abgesehen davon ist es blöd, Schaltafeln, Schalungsstützen, Gerüste und all das Zeug egal wie billig zu kaufen, wenn man ein einziges mal sowas braucht. Nachher liegt der Kram bloss rum.
Das hilft auch gegen Baustellenklau: dem fremden Wochenendhäuslebauer räumt man eher die Baustelle leer als dem lokalen Unternhemer, den alle kennen und der alle kennt. Ausserdem, wenns doch passiert, hat er den Schaden.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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