Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Hallo,
ich habe mal eine Frage und ich hoffe, dass niemand drüber lacht. Im Web finde ich dazu nichts so richtig, es wird generell immer nur kalt gegen heiß gestellt und viel vom Duschen erzählt. Zudem geht es zumeist um Durchlauferhitzer, Boiler usw...
Folgende Technik:
- Warmwasserbereitung via Zentralheizung im Wohnblock (Keller)
- Wasserhahn (Einhebelarmatur) folgende Stellungen möglich:
1 (Anschlag links heißes Wasser)
2 (Wasserhahn mittig gestellt Temperatur normal)
3 (kaltes Wasser Anschlag rechts)
(4) sowie natürlich jegliche beliebige Anpassung zwischen 1 - 3.
Meine Frage lautet nun: Ist bspw. heißes Wasser 1 (Armatur komplett Anschlag links) teurer als den Hahn etwas mehr in Richtung Mittelstellung (lauwarm) zu drehen? (bspw. 1,5)
Oder verständlicher gefragt: Kostet heißes Wasser mehr als lauwarmes Wasser?
Meine Familie geht stets in der Badewanne baden und ich bin mir sicher, dass es preiswerter wäre nur lauwarm zu baden als komplett heiß. Nun geht es aber um die Kostenberechnung, denn das heiße Wasser wird doch so oder so erhitzt vorab erhitzt, egal ob es nun lauwarm oder heiß in die Wanne läuft?!
Die Gegenfrage wäre zudem, ob ganz kaltes wasser (Hahn Position 3) preiswerter ist als nicht ganz so kaltes Wasser (Hahn auf 2,5).
Quasi: Ist der Hahn am Anschlag links (1) ist es am teursten und umso mehr er nach rechts gedreht wird, desto preiswerter wird es. Oder ist das ein Märchen?
Ich weiß, dass diese Frage recht irrsinnig ist aber mich interessiert einfach ob es sich irgendwo auszahlen würde, wenn man statt in heißem Badewasser nur mit lauwarmen badet.
Es geht bei dieser Frage überhaupt nicht um Kompfort oder hohes Sparpotenzial. Ich möchte einfach die Technik verstehen, inwieweit es sich bemerkbar machen würde, wenn man den Hahn von (1) ganz heiß bspw. auf 1,5 schiebt.
Oder kostet das lauwarme Wasser genauso viel wie das heiße, da die Erhitzung so oder so stattgefunden hat.
ich habe mal eine Frage und ich hoffe, dass niemand drüber lacht. Im Web finde ich dazu nichts so richtig, es wird generell immer nur kalt gegen heiß gestellt und viel vom Duschen erzählt. Zudem geht es zumeist um Durchlauferhitzer, Boiler usw...
Folgende Technik:
- Warmwasserbereitung via Zentralheizung im Wohnblock (Keller)
- Wasserhahn (Einhebelarmatur) folgende Stellungen möglich:
1 (Anschlag links heißes Wasser)
2 (Wasserhahn mittig gestellt Temperatur normal)
3 (kaltes Wasser Anschlag rechts)
(4) sowie natürlich jegliche beliebige Anpassung zwischen 1 - 3.
Meine Frage lautet nun: Ist bspw. heißes Wasser 1 (Armatur komplett Anschlag links) teurer als den Hahn etwas mehr in Richtung Mittelstellung (lauwarm) zu drehen? (bspw. 1,5)
Oder verständlicher gefragt: Kostet heißes Wasser mehr als lauwarmes Wasser?
Meine Familie geht stets in der Badewanne baden und ich bin mir sicher, dass es preiswerter wäre nur lauwarm zu baden als komplett heiß. Nun geht es aber um die Kostenberechnung, denn das heiße Wasser wird doch so oder so erhitzt vorab erhitzt, egal ob es nun lauwarm oder heiß in die Wanne läuft?!
Die Gegenfrage wäre zudem, ob ganz kaltes wasser (Hahn Position 3) preiswerter ist als nicht ganz so kaltes Wasser (Hahn auf 2,5).
Quasi: Ist der Hahn am Anschlag links (1) ist es am teursten und umso mehr er nach rechts gedreht wird, desto preiswerter wird es. Oder ist das ein Märchen?
Ich weiß, dass diese Frage recht irrsinnig ist aber mich interessiert einfach ob es sich irgendwo auszahlen würde, wenn man statt in heißem Badewasser nur mit lauwarmen badet.
Es geht bei dieser Frage überhaupt nicht um Kompfort oder hohes Sparpotenzial. Ich möchte einfach die Technik verstehen, inwieweit es sich bemerkbar machen würde, wenn man den Hahn von (1) ganz heiß bspw. auf 1,5 schiebt.
Oder kostet das lauwarme Wasser genauso viel wie das heiße, da die Erhitzung so oder so stattgefunden hat.
- si001
- Beiträge: 4168
- Registriert: Mi 18. Aug 2010, 16:24
- Familienstand: glücklich verheiratet
- Wohnort: Kraichgau
- Kontaktdaten:
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Kurz und knapp in der Hoffnung, dass das eine echte Frage ist und nicht die Vorbereitung zu einer Produktwerbung:
Je heißer, desto mehr Energie, desto teuer.
Vielleicht stellst du dich mal vor und schreibst auch, warum du so eine Frage in einem SV-Forum stellst.
Je heißer, desto mehr Energie, desto teuer.
Vielleicht stellst du dich mal vor und schreibst auch, warum du so eine Frage in einem SV-Forum stellst.

Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Bildlich gesprochen: Das Erhitzen von einem Liter Wasser im Wasserkocher kostet mehr als 0,5 Liter zum Kochen zu bringen.
Kaltes Wasser muss nicht erhitzt werden ( durch Strom oder Verbrennung von Gas,Holz oder Öl. Somit fällen bei Leitungswasser nur Wasser und Abwasserkosten an. Wenn Wärme gespeichert wird gibt es zusätzlich Verluste der Energie. Wie beim Essen kochen. Wenn Frau später zum Essen kommt,muss der Herd länger mit mehr Strom laufen. Somit verbrauchen Pünktliche Partner in diesem Beispiel weniger Stromkosten.
Kaltes Wasser muss nicht erhitzt werden ( durch Strom oder Verbrennung von Gas,Holz oder Öl. Somit fällen bei Leitungswasser nur Wasser und Abwasserkosten an. Wenn Wärme gespeichert wird gibt es zusätzlich Verluste der Energie. Wie beim Essen kochen. Wenn Frau später zum Essen kommt,muss der Herd länger mit mehr Strom laufen. Somit verbrauchen Pünktliche Partner in diesem Beispiel weniger Stromkosten.
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Bildlich gesprochen: Das Erhitzen von einem Liter Wasser im Wasserkocher kostet mehr als 0,5 Liter zum Kochen zu bringen.
Kaltes Wasser muss nicht erhitzt werden ( durch Strom oder Verbrennung von Gas,Holz oder Öl. Somit fällen bei Leitungswasser nur Wasser und Abwasserkosten an. Wenn Wärme gespeichert wird gibt es zusätzlich Verluste der Energie. Wie beim Essen kochen. Wenn Frau später zum Essen kommt,muss der Herd länger mit mehr Strom laufen. Somit verbrauchen pünktliche Partner in diesem Beispiel weniger Stromkosten.
Kaltes Wasser muss nicht erhitzt werden ( durch Strom oder Verbrennung von Gas,Holz oder Öl. Somit fällen bei Leitungswasser nur Wasser und Abwasserkosten an. Wenn Wärme gespeichert wird gibt es zusätzlich Verluste der Energie. Wie beim Essen kochen. Wenn Frau später zum Essen kommt,muss der Herd länger mit mehr Strom laufen. Somit verbrauchen pünktliche Partner in diesem Beispiel weniger Stromkosten.
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Danke für die Antwort. Was erwartest du denn für Werbung?^^si001 hat geschrieben: ↑Mo 17. Jun 2024, 08:49Kurz und knapp in der Hoffnung, dass das eine echte Frage ist und nicht die Vorbereitung zu einer Produktwerbung:
Je heißer, desto mehr Energie, desto teuer.
Vielleicht stellst du dich mal vor und schreibst auch, warum du so eine Frage in einem SV-Forum stellst.![]()
Ich bin halt einfach am überlegen ob ich, wenn ich mal alleine baden gehe, mit lauwarmen Wasser besser komme als mit heißem. Wir mussten extrem viel nachzahlen und ich habe mich gefragt, ob lauwarmes Wasser für mich nicht auch reicht um etwas zu sparen - sollen die anderen doch heißes Wasser nehmen...
Dann kam mir die Überlegung, dass das Wasser so oder so erhitzt wird, weshalb es für mich dann nicht wirklich schlüssig war ob ein Spareffekt vorhanden wäre.
Wie funktioniert denn die Messung des Verbrauchwassers? Der Wasserzähler weiß doch gar nicht, ob nun leicht erwärmtes oder heißes Wasser durch die Leitung kommt.
Oder rechnet er dann bspw. 30 Prozent heißes Wasser und 70 Prozent kaltes Wasser ab?
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Es gibt 2 Leitungen, eine für heißes Wasser, eine für kaltes Wasser. Wird jetzt nur das heiße Wasser angemacht, bezahlst du nur dieses. Um dieses kühler zu machen, wird kaltes Wasser hinzugefügt, nennt sich Mischbatterie. Somit bezahlst du teures und kaltes Wasser, genau soviel wie es im Mischverhältnis steht. Kaltes Wasser ist natürlich billiger, da es nicht aufgeheizt werden muss. Du könntest auch erst eine Menge heißes Wasser in die Badewanne laufen lassen ( kostet so und soviel) und danach kaltes und beides zusammenrechnen um den Preis zu bestimmen? Ach ja, billiger ist es sowieso zu duschen.
Nur wer sich durch nichts und niemanden instrumentalisieren lässt, kann wahre Freiheit leben!
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Hast Du für das Warmwasser einen eigenen Zähler? Dann sollten geringere Abnahmen geringere Kosten bedeuten. Die Zentralanlage mit Leitungen (und Leitungsverlusten) dürfte aber auch auf die Wohnungen anteilmäßig als Kosten umgelegt werden.Warmwasserbereitung via Zentralheizung im Wohnblock
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
Eberhard
- emil17
- Beiträge: 11088
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Bei Mehrfamilienhäusern mit zentraler Warmwasserbereitung hat man üblicherweise eine Zirkulationsleitung, d.h. das Warmwasser kreist immer im Hauptverteilstrang. Sonst müsste man je nach dem in einer Wohnung mit langem Leitungsweg sehr lange das Wasser laufen lassen, bis warm kommt.
Die Temperatur im Warmwasserkreis ist so gewählt, dass man sich nicht verbrennt, üblicherweise 55 Grad. Möglicherweise ist die Temperatur im Hauptstrang höher, um Probleme mit Legionellen zu vermeiden. Dann braucht es ein Mischventil beim Wohnungsabzweig, das auf die 55 Grad begrenzt, indem kaltes Wasser zugemischt wird.
Die Verbrauchsrechnung erfolgt bei Warmwasserzähler so oder so über das Volumen an verbrauchtem Warmwasser. Oft fehlt der aber und man zahlt anteilig an die Wohnfläche oder die Anzahl Personen pro Wohnung. Das weiss die Verwaltung.
Im Haus hast du Mischventile dort, wo du das Wasser fliessen lässt, also in der Dusche, an der Spüle und so weiter. Du zahlst also das verbrauchte Wasservolumen zum Kaltwasserpreis plus das verbrauchte Heisswasservolumen zum Kaltwasserpreis plus der Energie, um es auf Temperatur zu bringen. Die ist aber pro Volumen ziemlich konstant, weil das Kaltwasser immer etwa die gleiche Temperatur hat (pro Liter und Grad 4.2 kJ, 3600 kJ sind eine kWh). Ob du in der Wanne oder schon im Auslaufventil mischst, spielt dabei kostenmässig keine Rolle, denn die Durchflussmengen beim Wohnungsabzweig ändern sich dadurch nicht.
Die Temperatur im Warmwasserkreis ist so gewählt, dass man sich nicht verbrennt, üblicherweise 55 Grad. Möglicherweise ist die Temperatur im Hauptstrang höher, um Probleme mit Legionellen zu vermeiden. Dann braucht es ein Mischventil beim Wohnungsabzweig, das auf die 55 Grad begrenzt, indem kaltes Wasser zugemischt wird.
Die Verbrauchsrechnung erfolgt bei Warmwasserzähler so oder so über das Volumen an verbrauchtem Warmwasser. Oft fehlt der aber und man zahlt anteilig an die Wohnfläche oder die Anzahl Personen pro Wohnung. Das weiss die Verwaltung.
Im Haus hast du Mischventile dort, wo du das Wasser fliessen lässt, also in der Dusche, an der Spüle und so weiter. Du zahlst also das verbrauchte Wasservolumen zum Kaltwasserpreis plus das verbrauchte Heisswasservolumen zum Kaltwasserpreis plus der Energie, um es auf Temperatur zu bringen. Die ist aber pro Volumen ziemlich konstant, weil das Kaltwasser immer etwa die gleiche Temperatur hat (pro Liter und Grad 4.2 kJ, 3600 kJ sind eine kWh). Ob du in der Wanne oder schon im Auslaufventil mischst, spielt dabei kostenmässig keine Rolle, denn die Durchflussmengen beim Wohnungsabzweig ändern sich dadurch nicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Puh, das Thema ist ja doch aufwendiger zu verstehen als gedacht. Wenn ich heißes sowie kaltes Wasser gleichermaßen bezahle, dann ist doch das lauwarme Wasser im Endeffekt teurer als nur heißes, oder wie verstehe ich das jetzt?
(Rechnung lauwarmes Wasser: Heißes Wasser (Kosten) + Kaltes Wasser (Kosten) = X Euro).
(Rechnung bei nur heißem oder kaltem Wasser wäre: Heißes Wasser/Kaltes Wasser = X Euro)
Wenn ich heißes mit kaltem zusammen aus dem Hahn kommen lasse (lauwarm) dann verdrängt doch das kalte Wasser das heiße (oder auch umgedreht je nach Temperaturwunsch), womit das lauwarme (da mehr kaltwasseranteil) doch eigentlich trotzdem preiswerter sein müsste???
Zur Frage mit dem Zähler: Wir haben eine Wasseruhr eingebaut, da sind 2 Messapparate dran die wie Uhren aussehen. Ein mal rot (vermutlich warm) und ein mal blau (kalt). Also wird warm und kalt einzeln erfasst vermute ich.
Dass Duschen die beste Alternative ist, das ist bekannt. Ich habe auch Sparduschkopf usw.
Ich frage mich einfach immer noch ob es sinnvoll ist, lauwarm zu baden. Dabei geht es gar nicht darum wieviel man spart dabei. Ich will einfach nur verstehen, ob man bei lauwarm spart im Gegensatz zu heißer.
(Rechnung lauwarmes Wasser: Heißes Wasser (Kosten) + Kaltes Wasser (Kosten) = X Euro).
(Rechnung bei nur heißem oder kaltem Wasser wäre: Heißes Wasser/Kaltes Wasser = X Euro)
Wenn ich heißes mit kaltem zusammen aus dem Hahn kommen lasse (lauwarm) dann verdrängt doch das kalte Wasser das heiße (oder auch umgedreht je nach Temperaturwunsch), womit das lauwarme (da mehr kaltwasseranteil) doch eigentlich trotzdem preiswerter sein müsste???
Zur Frage mit dem Zähler: Wir haben eine Wasseruhr eingebaut, da sind 2 Messapparate dran die wie Uhren aussehen. Ein mal rot (vermutlich warm) und ein mal blau (kalt). Also wird warm und kalt einzeln erfasst vermute ich.
Dass Duschen die beste Alternative ist, das ist bekannt. Ich habe auch Sparduschkopf usw.
Ich frage mich einfach immer noch ob es sinnvoll ist, lauwarm zu baden. Dabei geht es gar nicht darum wieviel man spart dabei. Ich will einfach nur verstehen, ob man bei lauwarm spart im Gegensatz zu heißer.
Re: Lauwarmes Wasser preiswerter als Heißes?
Am meisten sparst Du bei kaltem Wasser, weil da keine zusätzliche Enerhie zum Heizen aufgewendet werden muss. Leuchtet Dir das ein?Ich will einfach nur verstehen, ob man bei lauwarm spart im Gegensatz zu heißer.
Beim Sparen von Geld muss man aber beachten, dass nicht nur Abnahme kostet, sondern auch schon die Bereitstellung (Grundgebühren). Konsequent wäre da, bereits die Bezugsmöglichkeit zu kündigen, sofern das möglich ist.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
Eberhard