Wasser-Selbstversorger für Reportage gesucht

woidler
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Re: Wasser-Selbstversorger für Reportage gesucht

#11

Beitrag von woidler » Do 8. Apr 2021, 10:19

@Brunnenwasser:
Oberflächenbrunnen hab ich nicht geschrieben, sondern Wasserentnahme aus Oberflächengewässern , also aus Flüssen, Bächen, Seen ode Weihern.

Was man zur Kategorisierung von "Wasserselbstversorgern" noch verwenden könnte, wären der Unterschied von Tiefbrunnen , die meist Trinkwasser liefern, und von Brunnen die nur bis in die erste wasserführende Schicht reichen , häufig bis zu 10 Metern, und deren Wasser vorallem in Agrargebieten meist nitratbelastet sind, die man aber auch selbst noch bauen kann.

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Brunnenwasser
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Re: Wasser-Selbstversorger für Reportage gesucht

#12

Beitrag von Brunnenwasser » Fr 9. Apr 2021, 10:08

Vereinfacht kann man da so sagen @woidler, der "Wasserselbstversorger" wird im DIY-Verfahren, Tiefen bis zu 20 m erreichen.
Natürlich wird es aber auch noch ältere, nicht registrierte Wasserfassungen mit ganz anderen Tiefen geben. Einige Brunnen liefern aber auch hier Wasser in Trinkwasserqualität. Ich glaube kaum, dass sich jemand outen wird. :)

Zumal bereits einige Bundesländer die Erstellung von Privatbrunnen im DIY-Verfahren erschweren. Es ist also davon auszugehen, dass auch in D die "Mondbrunnen" zunehmen werden.

Foren, die sich mit dieser Thematik beschäftigen haben regen Zulauf. :mrgreen:

In den Tiefen jedoch sichern sich bereits jetzt einige Konzerne (Trinkwasserhersteller), durch Tiefbrunnen das Trinkwasser.
Hier in der Region wurde bereits ein dritter Brunnen gebohrt.
Der Kampf um das Wasser hat also bereits begonnen. :hhe:

penelope
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Re: Wasser-Selbstversorger für Reportage gesucht

#13

Beitrag von penelope » Sa 10. Apr 2021, 09:40

Ich hab hier einen eigenen Brunnen hinterm Haus. Den hat allerdings bereits der Vorbesitzer bohren lassen, wie fast jeder zweite hier in unserer Straße. Ich weiß gar nicht, warum das hier so viele Haushalte um uns herum haben. Vermutlich kannte jemanden, der wen kannte, der wen kannte, der das günstig gemacht hat.

Für den Garten ist das natürlich total praktisch, in den beiden trocken Sommern hab ich den auch sehr genutzt, aber in den normalen norddeutschen feuchten und nassen Jahren ist der eigentlich nur Spielzeug. Für die paar Gießkannen, die ich dann ab und an mal brauche, wenn die Regentonne leer ist, lohnt es sich kaum, die Pumpe anzuschmeißen.

Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass das so eine große Sache ist, dass es extra Foren zum Brunnenbau gibt und da jemand eine Doku drüber drehen will... :aeug:

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petias
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Re: Wasser-Selbstversorger für Reportage gesucht

#14

Beitrag von petias » Sa 24. Apr 2021, 09:59

Hallo Stefan,
der Lichthügel, so nennt sich unser SV- Projekt, liegt am Hang. Das Haus liegt dabei ganz unten am Grundstück, die gut 1 Hektar Land liegen vom Haus aus gesehen aufwärts.
Um Regenwasser an die Wasserbedarfsstellen zu bringen, haben wir Auffanggefäße von 1300 Liter am Haus und nochmal 1400 Liter am Schafstall.
Bei längerer Regenzeit sind die schnell voll und reichen bei ausgedehnten Trockenperioden, mit denen zunehmend zu rechnen ist, nicht lange.
Wir haben deshalb einen Zisterne auf halber Höhe des Hügels gebaut, die ca. 5000 Liter fasst. Das Wasser wird von den Auffangbehältern zu den Verbrauchsstellen gepumpt.
In den nächsten Tagen wird die Zisterne noch mit Dichtschlamm ausgekleidet und dann in das System eingebunden.

Zur Trinkwasserversorgung bei eventueller Notlage stehen nahe des Lichthügels mehrere Quellen zur Verfügung und ein Wasserfilter.

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