Komposttoilette

Re: Komposttoilette

Beitragvon ina maka am Sa 10. Mär 2018, 11:17

Wir düngen manchmal mit dem Inhalt des Katzenklos :im:
Den Pflanzen hat es bisher nicht gedschadet.

Ich denke, es liegt daran, dass diese Tiere eine andere Darmflora, andere Parasiten(?) haben und es deshalb für Menschen ungefährlich ist.
Kann das sein?
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Re: Komposttoilette

Beitragvon Buchkammer am Sa 10. Mär 2018, 13:07

Möglich wäre es. Da gibt es doch diese übelst teure Kaffee-Sorte, die erst durch den Verdauungstrakt von Katzen geschickt und dadurch geschmacklich verfeinert wird. :pfeif:
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Re: Komposttoilette

Beitragvon Maeusezaehnchen am Sa 10. Mär 2018, 15:43

Also bei uns in der Nähe gibt es einen Weg, da kommen die Städter mit ihren Hündchen spazieren. Die wenigsten haben Sackerl :sauenr_1:
Die Bauern, die angrenzende Wiesen haben haben bemerkt, dass direkt neben dem Weg kein brauchbares Gras mehr wächst und auch die Pflanzen unbrauchbar sind, weil die Köterchen alles hinterlassen.
Außerdem sagen sie, dass sie teilweise das Gras nicht an die Kühe verfüttern können, weil die durch die Hundeka... krank werden.

Und der Katzenkot kan für Menschen nicht gesund sein. Schwangere werden ja angehalten auf keinen Fall ein Katzenklo zu reinigen, da die Übertraung von Toxoplasmose viel zu gefährlich für Mutter und Kind ist.
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Re: Komposttoilette

Beitragvon ina maka am Sa 10. Mär 2018, 16:50

Mein posting war glaube ich missverständlich - mit

Ich denke, es liegt daran, dass diese Tiere eine andere Darmflora, andere Parasiten(?) haben und es deshalb für Menschen ungefährlich ist.

meinte ich das:

Maeusezaehnchen hat geschrieben:Bei der Gülle von Tieren die ausgebracht wird handelt es sich um Tiere die kein Fleisch essen.


und ja, der Inhalt des Katzenklos hat meinen Pflanzen nicht geschadet - es ist allerdings mit Streu gemischt (Bentonit)!

Unverdünnter Urin dürfte "schärfer" sein - ? Die gelben Flecken in der Wiese, die gibt es auch bei uns - überall dort, wo ein Hund hingepieselt hat. Aber es erholt sich schnell und wächst wieder zu....
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Re: Komposttoilette

Beitragvon Fina am So 11. Mär 2018, 22:01

Ich glaub es ist ein Unterschied,ob der Katzenkot direkt zu gegeben wird oder erst in den Kompost wandert. Ich hab da einiges schon gelesen, es wird auch gesagt, nach drei Monaten sind schädliche Mikroorganismen und Hormone,Antibiotika abgebaut.
Wir machen die Frettchen Hinterlassenschaften Bokashi draus.
Die haben in ihrem Klo Heu Pellets mit etwas Gartenkalk gegen den Geruch. Das wird mit einem Teil der Grün Abschnitte aus der Küche,Eierschale und Sauerteig als Starter geschichtet. Hauptsächlich ihre Haufen und wenig Streu oder nasses Streu. Das restliche Streu wandert regelmäßig in den Kompost.

Wir haben Urin gesammelt,den ich jetzt wieder verdünnt auf dem Rasen ausbringen möchte. Wie viel ca pro qm? Letztes Mal hatte ich1:10 verdünnt. braucht Rasen eher 1:8 ? Und für ca75 qm Rasen 5* 5 Liter Gemisch verteilt mit einem Drucksprüher,gefühlt denke ich kann ich deutlich mehr geben. Hecke hat danach auch was bekommen und Rest wanderte auf den Kohlenstoffreichen Kompost.

Die Jungpflanzen haben Urin1:20 bekommen und gut vertragen.
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Re: Komposttoilette

Beitragvon Hildegard am Di 27. Mär 2018, 17:46

http://noe.orf.at/news/stories/2901490/
Jetzt gibt es das WC schon "von der Stange" und zum Ausborgen.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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Re: Komposttoilette

Beitragvon Renysol am Sa 31. Mär 2018, 21:41

Interessant. Aber immer wieder der extra Aufwand zum Trennen von flüssig oder fest oder das Papier extra in Beutel stecken oder so. Ich habe von einem Ami gehört, der alles mit Black Soldier-Fliegenlarven verarbeitet, null Problem. Aber immer sind Aspekte dabei, die nicht jedermanns Sache sind, entweder das Hantieren mit gebrauchtem Klopapier oder allein die Vorstellung der Fliegenlarven, wo der eine oder die andere schon die Krise kriegen würde. Bin also noch unentschieden. Der Wohnmobilplatz mit öffentlcihem WC in 300 m Entfernung ist im Moment noch das optimale.
Niemandes Herr, niemandes Knecht.
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Re: Komposttoilette

Beitragvon yen-zen am Sa 14. Apr 2018, 11:12

Ich habe mal das "Scheiß-Buch" aus den 90ern bessesen, in dem wurden viele Kloformen beschrieben und was in anderen Ländern passiert. Unter anderem war auch ein Bericht vom UNHCR (o.ä), der emfahl den Kot 3 Jahre zu kompostieren (Trockenkompostierung ?) bevor er für Blumen und Sträucher als Dünger verwendet werden kann und für Gemüse 5 Jahre lang um "sauber" zu sein.
Mein Kompostklo ist ein "Eimer-Klo", mit einer Maurerbütt, 60l, in dem Urin (wegen konstruktivem Mangel) und Papier mit hinein kommt. Für "nur Pippi machen" ist mein Klo nur in Ausnahmefällen. Ausstreuen tue ich mit einem Mix aus Säge- und Hobelspänen, auch leicht angerottet, mit Holzasche. Geruchsbelästigung habe ich nur an heißen Sommertagen wenn das Wetter umschlagen will.
Zum Kompostieren habe ich Kisten aus Brettern hinter dem Klo aufgestellt. Die aktuell benutzte Kiste hat einen Deckel. Volle Kisten decke ich mit Grassoden ab. Eine Kiste (ca 1Kubickmeter) reicht bei uns für 2-3Jahre.
Wo kämen wir Hin wenn keiner schaute wo man hin käme wenn man ginge um zu sehen wohin man käme.
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