Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

Sonne, Wind und Feuer
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si001
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#11

Beitrag von si001 » Sa 18. Mär 2023, 07:41

my-good-ideas hat geschrieben:
Do 16. Mär 2023, 17:55

Es waren ein paar einfache Maßnahmen, die leicht nachzumachen sind (wer es genau nachlesen will: https://www.my-good-ideas.de/so-habe-ic ... ingespart/)
Hm, da fällt mit spontan der Spruch ein "Wer nie ordentlich ausgibt, kann auch nie ordentlich sparen" Das was in den Beipielen genannt wird, sind Einsparungen für Geräte, die man nicht wirklich braucht. Klar ist es leicht "unnützes" Zeug abzuschalten und LED´s reinzudrehen. Sorry.
2000 kWh Einsparung... 2000 kWh sind bei uns ~2/3 des Jahresbedarfs.
Liebe Grüße, si001!
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my-good-ideas
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#12

Beitrag von my-good-ideas » Sa 18. Mär 2023, 09:18

ja da waren definitiv ein paar unnötige Sachen dabei. Auf deinen Verbrauch würde ich auch gerne kommen, allerdings geht für unser Büro ziemlich viel Strom drauf. Das lässt sich nicht einsparen. Das will ich dann zumindest durch eigene Stromproduktion kompensieren.
VG
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Ferry
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#13

Beitrag von Ferry » Sa 18. Mär 2023, 10:49

Unser größter Stromverbraucher ist unser Pumpe zum Bewässern des Gartens. Darauf können wir auch nicht verzichten. Leider

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Till
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#14

Beitrag von Till » Sa 18. Mär 2023, 15:38

Das ist doch ein guter Anlass, um auf Tropfbewässerung umzusteigen. Die erfordert nur sehr niedrige Drücke und sehr geringe Leistung und kann auch zu Uhrzeiten laufen, wenn reichlich Solarenergie vorhanden ist.
Im Prinzip geht das auch ohne teuren Umrichter, wenn man auf Gleichstrom und PKW/LKW-Batterien setzt. Dann muss ggf über Mittag aus dem Brunnen in einen Speicher gepumpt werden, um später zu wässern.
Weil der Netzanschluss überflüssig ist, entfällt auch der Elektriker.

Ferry
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#15

Beitrag von Ferry » Sa 18. Mär 2023, 19:35

Tröpfchenbewässerung haben wir für die Tomaten. Dafür muss auch die Pumpe laufen. 2bar braucht die auch. Den ganzen Garten mit Plastikschläuchen auslegen? nee da hab ich keine Lust drauf. Jedes mal vorm Hacken erstmal ewig Schläuche (die Knickempfindlich sind) wegräumen...

Wenn die Tröpfchenbewässerung mitten in der Hitze läuft ist sie auch nicht so effektiv wie in der Abendkühle. Verdunstung und so

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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#16

Beitrag von emil17 » Sa 18. Mär 2023, 20:10

An sich wurde es schon gesagt, wenn man so nebenbei 2000 kWh sparen kann, dann hat man den Zähler vorher ganz schön laufen lassen. Und ob du einen Single-Haushalt oder eine Kneipe hast wissen wir auch nicht.

Also, wenns einschenken soll, dann folgendes:
Alles was heizt oider dauernd läuft, verbraucht viel, deshalb dort ansetzen. Bei mechanischen Geräten mit geringer Laufzeit (Teigknetmaschine usw.) ist die gefühlte Komforteinbusse den Spareffekt meist nicht wert. Natürlich darf man sein Brennholz von Hand sägen, und den Kaffee von Hand mahlen, aber die WaMa übers Jahr weniger heiss stellen dürfte mehr sparen.
Bei E-Herd auf absolut ebene Topfböden achten, Platte vor Ende der Kochzeit ausschalten. Moderne Kochfelder zeigen restwarme Platten an.
Wäscheleine statt Trockner, WaMa sparsam und nicht zu warm einsetzen, wenns geht an die Warmwasserversorgung anschliessen.
Keine Töpfe und sperrigen Teile in den Geschirrspüler, sondern diese von Hand abwaschen
Kühlschrank umbauen: Das Abwärmegitter an der Rückwand abschrauben und zusätzliche Dämmplatte dazwischenmontieren, zusätzlich zum Kompressor kleinen Lüfter parallelschalten, damit das Abwärmegitter aktiv gekühlt wird. Dieses sollte regelmässig gereinmigt werden, uind die Lüftungsgitter müssen frei sein - wer macht das bei Einbaugeräten schon ... Der Kühlschrank muss auch nicht im wärmsten Raum der Wohnung stehen.
Bei der Heizung regelbare Umwälzpumpe statt eine mit konstanter Drehzahl, die gegen eine Drosselklappe arbeitet, um den Durchfluss zu regeln
Beim Wasserkocher Wassermenge abmessen, also Wasser in Teekanne, dann von dort in den Kocher, dann Teekräuter in den Krug und dann Aufgiessen. Sinn ist, nicht mehr Warmwasser als nötig zu machen.
Nicht im Backofen lang dauernde Gerichte in Kleinmengen machen. Gratin usw. mit vorgekochten, nicht mit rohen Zutaten machen.
Wenn eine PV mit Eigenverbrauchsmöglichkeit vorhanden ist, Geräte zeitlich so benutzen, dass der eigene Strom genutzt werden kann.
Rechner: Ausschalten, Energiesparmodus einstellen.
HomeServer, NAS für Backup und dergleichen brauchen richtig viel Saft, weil sie dauernd laufen. Muss nicht sein.

Beim Aquarium kann ich mir vorstellen, dass man alle Seiten bis auf die Sichtseite in der kalten Jahreszeit durch eine Styproplatte wrmedämmen kann.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.

Ferry
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#17

Beitrag von Ferry » Sa 18. Mär 2023, 22:25

@emil17 danke für deine Tips!

Muss ein Kühlschrank eigentlich Frostrei stehen?

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Tscharlie
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#18

Beitrag von Tscharlie » So 19. Mär 2023, 08:59

Wollte ich ein Aquarium planen, dann würde ich 5 Seiten mit einem Naturstoff dämmen und das Aqaurium in die Heizung integrieren. So gibt es keine Verluste im Winter, denn wenn das 28 Grad haben soll (Kampffische z.B.), dann wir das die Wohnung mitheizen, also kein Verlust. Im Sommer ist sowieso zuviel Strom da, da kann es dann elektrisch sie paar Grad erwärmt werden.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#19

Beitrag von Grünlilie » So 19. Mär 2023, 12:03

Zum Thema (Süßwasser-)Aquarium: man kann die schon sehr energiesparend betreiben, wenn man ein paar Sachen beherzigt.

Ich selber habe 3 davon und diese im Laufe der letzten Jahre in punkto Energieverbrauch optimiert.
  • Keines der Aquarien wird mehr mit Heizung betrieben. Es gibt ganz viele Pflanzen- und Tierarten, die übern Winter für ein paar Monate mit 20 Grad gut klar kommen. Nach meiner Beobachtung sind die Fischarten, die ich halte, sogar vitaler und langlebiger mit jahreszeitlichen Temperaturschwankungen.
  • 2 Aquarien haben einen Innenfilter, eines hat gar keinen Filter. Das geht gut bei vielen Pflanzen, wenig Tieren, wenig Futter und regelmäßigen Wasserwechseln.
  • Beleuchtet werden alle Aquarien mit LED. Beleuchtungsdauer 8 Stunden täglich. Das geht gut mit Pflanzen, die nicht so viel Licht benötigen.
  • Auf CO2 Anlagen verzichte ich ebenfalls komplett und ist mit der richtigen Pflanzenauswahl auch überflüssig.
  • Wasserwechsel mache ich nicht so oft und nicht so viel. Ca. Alle 2 Wochen 20%. Das Aquarienwasser wird nicht weggekippt, sondern zum Pflanzen gießen genutzt. Wenn dann noch was übrig bleibt, wird es in 10 Liter Eimern gesammelt und noch zum Klo spülen genommen.
  • Der "Dreck" aus den Innenfiltern ist ein ganz toller Pflanzendünger!
  • Folgende Tiere pflege ich in meinen Aquarien: Endler Guppys, Zwergschwertträger, Tequila Kärpflinge, Bitterlingsbarben, Metallpanzerwelse, Antennenwelse, Purpurprachtbuntbarsche, Neocaridina-Zwerggarnelen, Posthorn-, Blasen- und Turmdeckelschnecken.
  • An Pflanzen haben sich bewährt: Valisneria, Cryptocoryne, Anubias, Christmas Moos, Java Farn, Kongo Farn.
Viele Grüße
Christina

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Re: Strom sparen als Vorbereitung zur Selbstversorgung

#20

Beitrag von emil17 » So 19. Mär 2023, 13:27

Ferry hat geschrieben:
Sa 18. Mär 2023, 22:25
@emil17 danke für deine Tips!

Muss ein Kühlschrank eigentlich Frostfrei stehen?
Keine Ahnung. Wobei der, wenns im Raum kälter ist als die Kühltemperatur, einfach nie läuft, man kann dann auch einfach den Stecker ziehen. Platzen kann nichts, ausser gefrierender Inhalt.
Was ich auch oft mache, Gefriergut im Kühlschrank auftauen. Dauert länger, aber die Kälte wird etwas besser ausgenutzt.
Wobei solche Hinweise wie dieser, Gefriergut beizeiten herausnehmen statt in der Mikrowelle auftauen, eigentlich kein Tipp, sondern normal sein sollte.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.

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