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Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Do 26. Apr 2012, 19:00
von Spottdrossel
moorhexe hat geschrieben: bin dann an den laptop gegangen...plötzlich roch es sehr ungewöhnlich. zum glück konnte ich ein abfackeln meiner küche und weiteres noch verhindern :rot:

was für ein glück. so möchte ich meine sachen doch nicht loswerden.
Himmel, gut, daß Du "in Riechweite" warst.
Ich hab mal im Wohnwagen unfreiwillig den Aufsatz vom Dampfgarer angeschweißt, weil ich ihn auf dem Gasherd abgelegt hatte, ohne daran zu denken, daß da die Metallbügel noch warm waren. Als ich das Ding wegräumen wollte, klammerte es sich eisern fest :mrgreen: .

(unsere Sekretärin hat per übersehenem Teelicht auf Whirlpoolrand (Acryl) ihr Bad abgefackelt. GsD waren sie durch abplatzende Spiegelkacheln wachgeworden :eek: . Echt komisch, daß solche "Kleinigkeiten" immer gefährlicher sind als ein Ofen mit "echtem" Feuer, was einem aber immer bewußt ist und außerdem ist das Feuer da sicher eingesperrt)

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Do 26. Apr 2012, 19:13
von Knurrhuhn
moorhexe hat geschrieben:liebe frau hollerbusch.. :rot: danke ..


Kein Thema ;)

Ich hab's heute wieder nicht geschafft, mich von den ganzen leeren Kartons zu trennen. Morgen wird Altpapier geholt, und Muttern hätte gerne Platz im Keller.
Aber ich hab noch ein paar ibääh-Sachen und möchte dafür gerne die passende Verpackung parat haben. Aber sobald das passiert ist geht's ab in die Sammlung.

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Fr 27. Apr 2012, 07:50
von moorhexe
kartons und andere verpackungen muß ich auch mal aussortieren :)
da ich soviel tausche, muß ich ja immer passende versandkartons haben.

ein kleiner tipp am rande...ich nehme zum versenden von maxibriefen oft kartonverpackungen von lebensmitteln. hauptsache sie sind nicht höher als 5 cm. so kann ich porto sparen...

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Fr 27. Apr 2012, 10:13
von si001
:lol: Ich war gestern auf dem Dachboden und habe leere Kartons rausgeschmissen. Mann glaubt es nicht, was sich da so sammelt.

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Fr 27. Apr 2012, 11:54
von krabbe
Bei mir sieht der "Keller" richtig schön voll gestopft aus. Da harren einige Kartons für den Flohmarkt und warten darauf endlich mal "gassi gehen" zu dürfen. :lol: Naja, vielleicht schaffe ich es dieses Jahr ja mal. Sonst landen sie halt bei einem der beiden Läden hier, die geschenkte, gut erhaltene Sachen für einen guten Zweck verkaufen. Ich mag dieses Chaos einfach nicht mehr sehen. Nur schon beim Hingucken kriege ich "Verstopfung"
In Deutschland gab es bei uns früher einen Oxfam, die haben auch viele Sachen genommen. Allerdings müssen die Dinge in einem echt guten Zustand sein. Ist ja schließlich keine Müllhalde... Mich nervt es immer, wenn ich Leute sehe, die kaputte oder schlecht erhaltene Sachen über gemeinnützige Einrichtungen entsorgen wollen. Das kauft denen doch keiner ab.

Tip für alle mit Problemen mit verkalken bei Wasserkochern: regelmäßig Essigwasser drin kochen. Hat bei uns sehr geholfen. Allerdings nicht zu lange warten. So kann man einen Wasserkocher auch kaputt kriegen
Nach dem ich lange nach einem Wasserkocher ohne Plastikanteile geguckt habe, ist uns so ein Glaswasserkocher vor 2 Jahren hier in einem Supermarkt über den Weg gelaufen. Diese Plastikröhren haben mich auch genervt. Zudem es hier keinen Edelstahlkocher ohne diesen Blödsinn zu finden war.

lg Andrea

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Fr 27. Apr 2012, 20:23
von Gustav
Moin im Thema,
ich habe im Jahr 2001 den sehr grossen Haushalt meiner Oma auflösen müssen, Oma war schwer pflegebedürftig, ich konnte das nicht mehr leisten, und ihr Weg führte die alte Dame in ein hiesiges Seniorenheim.

Was die Dame im Laufe von weit über 80 Jahren Lebensspanne angesammelt hatte, das hat mich damals völlig überwältigt, das war einfach zuviel für mich. Ich stand vor dem Problem, den Hausrat eines 250 Quadratmeter grossen Hauses in einer kleinen Wohnung von weniger als 60 Quadratmetern unterzubringen, nicht möglich...

Das war für mich eine riesige Belastung, einerseits der Wunsch, Omas "Dinge" zu bewahren, liebevoll zu ehren, und andererseits diese massive Belastung.

Ich habe in den folgenden Jahren sehr viel verschenkt, aber es gibt hier in meiner viel zu kleinen Wohnung immer noch etliche Kartons, die ich seit 2001 nicht ausgepackt habe.

Wichtig sind mir eigentlich nur die sehr vielen Fotos aus der Familie, mein Urgroßvater war gelernter Drechsler, und hat in späteren Jahren als Fotograf und Verleger gearbeitet, und Oma wuchs als Schwiegertochter in diesem Haushalt auf.

Es sind so sehr viele Erinnerungen, wenn ich die jetzt wegwerfe, dann sind sie für immer weg..., andererseits, ich habe keine Kinder, und so ist es eigentlich egal, ob ich etwas aufhebe, bewahre, oder letztendlich alles entsorge...

Es ist schwer, ich knacke schon jahrelang an diesem Problem.

Michel

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Fr 27. Apr 2012, 21:14
von Knurrhuhn
Hi Michel,

hmm, das glaub ich dir, bei persönlichen Gegenständen verstorbener Angehöriger ist das wirklich sehr schwierig.
Von alten Fotos könnt' ich mich auch nicht trennen, das kann ich gut verstehen. Gäbe da vielleicht noch die Möglichkeit, die zu digitalisieren? Aber ich glaube, ich persönlich könnte mich von den Originalen dann trotzdem nicht trennen. :mrgreen:

Hier existieren auch noch ein paar Küchengeräte meiner Oma, die noch im Einsatz sind. Und ich sag meiner Mutter hin und wieder, daß da quasi schon mein Name drauf steht .... :rot: Aber meine Brüder sind daran eh nicht interessiert, die sind nicht so gefühlsduselig wie ich. Und ich mag halt so alte Sachen die noch nutzbar sind gerne verwenden.
Genauso möchte ich gerne das Werkzeug meines Vaters behalten, auch wenn ich wahrscheinlich das wenigste davon benutzen werde. Er hat noch Stellmacher gelernt und besaß noch ein paar dieser Werkzeuge, die würde ich aus rein sentimentalen Gründen gern behalten. Hab zwar auch keine Kinder, aber es ist für mich eine schöne Erinnerung an ihn - wenn ich das in Händen halte fühle ich mich ihm viel näher und verbundener als an seinem Grab. Klingt komisch, ist aber so. :aeh:

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Fr 27. Apr 2012, 22:38
von Gustav
"Frau Hollerbusch",
es ist so ganz komisch "entrümpelt", auch die Nähe zu einem Ort des Todes, das Abschiednehmen.

Alles, was einmal vielleicht wichtig war, all das bedeutet auf einmal nichts mehr, keine Liebe, kein Schmerz, alles ist
auf einmal weg. Es ist das Ende.

Das bewusst zu erleben, in einer Freundschaft, oder in einer Liebe, das ist gut, ich wünsche es.

Michel

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Di 8. Mai 2012, 18:26
von Picassa
Hallo Waldläuferin, ich vermisse Deine wöchentlichen Entrümpelungen!!!!
Auf auf, nur keine Müdigkeit vorschützen! ;)

Habe soeben meine Wohnzimmergardinen entsorgt (und mit ihnen gefühlte zwei Kilo Staub). :grinblum:
Mal gucken, was ich noch so in die graue Tonne kloppen kann, bevor sie morgen geleert wird, hach, freu!

Re: Der Entrümpelungsfaden

Verfasst: Mi 9. Mai 2012, 07:50
von moorhexe
ich hatte gestern überraschend hilfe beim entrümpeln.

wir haben einen halben containeranhänger mit sachen beladen, die wir in schuppen und garage zwischengelagert hatten.

so nebenbei haben wir einfach den garten aufgeräumt. große baljen, die mit schutt halb gefüllt waren, zusammengeschüttet und zum abtransport bereitgestellt.
ich habe kartons entsorgt und ein ,verloren geglaubtes ,schlüsselbund, wiedergefunden.

etwas platz hat das schon gebracht. vor allem kann ich jetzt meine tomatenpflanzen unter dach in kübel pflanzen. habe einfach einiges in den kompost entsorgt :hhe:

eigentlich wollte ich papiere sortieren und entsorgen...das habe ich die letzten tagen aber auch immer mal ein stündchen gemacht.es sind einfach zu viele...

leere flaschen sind schon in meinem kombi...die fahre ich nachhher gleich zum container.
im winter mochte ich solche arbeiten nicht machen.