Seite 42 von 43

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 06:31
von hobbygaertnerin
@Doris, mit 2 Schubläden ist nicht viel Platz, das kann ich verstehen.
Ich hab mit dem Einfrieren von Suppeneinlagen deswegen angefangen, weil die Zeit oft der knappste Faktor war, bis z.B. Griessnockerlteig dann als fertiges Griessnockerl auf den Tisch kommt, das dauert seine Zeit, selbst mit dem Nockerlgriess. Selbst die Pfannkuchen für die Suppe brauchen bei Zeitmangel einfach seine Zeit, Leberspätzle sind eine ziemliche Batzerei, da mach ich gleich lieber eine grosse Menge und friere dann auf Vorrat ein, ebenso gebackene Leberknödel. Markknöderl hab ich vor ein paar Tagen wieder gemacht,das Fach im Gefrierschrank ist wieder gut mit Suppeneinlagen gefüllt.
So hole ich eine Flasche eingeweckte Suppe, aus dem Tiefkühler Suppeneinlage und das ist relativ schnell fertig, wenn wenig Zeit ist, ein schnelles Abendessen. Von den Bisquitschöberln bin ich ganz begeistert, wenn schon die Suppenfertigung eine ganze Weile dauert, dann dürfen es auch gerne mal ein paar luxuriöse Suppeneinlagen sein. Ich hab mir einmal so ein Päckchen fertige Hochzeitssuppeneinlagen aus dem Edek..... gekauft, das brauche ich sicher nie wieder.
Ich hab im Gefrierschrank noch ein Päckchen eingefrorene Aprikosen, da gibts morgen Aprikosenknödel, da freu ich mich schon heute darauf. Ist auch eine Speise älteren Datums- aber so was von gut.
Auf dem Flohmarkt hab ich neulich ein Knödelbuch gefunden, lauter tolle alte Rezepte- da kann ich noch vieles ausprobieren.

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 08:42
von penelope
Ich habe gerade ein ganz interessantes Interview mit einer Frau, die historische Rezepte übersetzt und in unsere Zeit transportiert, gefunden:

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/esse ... epte-87278
Der Blog dazu: https://rarecooking.com/

Ich habe auch schon etwas in ihrem Blog gestöbert. Sehr interssant finde ich, dass man öfters Mandeln, Korinder,Sherry oder Rosenwasser findet. Das hört sich zum Teil super lecker an und ich werde wohl einiges mal ausprobieren. Der Kuchen mit Kümmel und Muskat auf der ersten Seite des Blogs hört sich super an.

Die Rezepte waren sich auch damals schon gehobene Küche, allerdings relativiert sich mit solchen Originalrezepten die Vorstellung von historischen "Räuberessen", wie es einige Gathöfe anbienten, doch sehr :pft:

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 09:37
von si001
hobbygaertnerin hat geschrieben:Ich hab im Gefrierschrank noch ein Päckchen eingefrorene Aprikosen, da gibts morgen Aprikosenknödel, da freu ich mich schon heute darauf.

Ah, Aprikosenknödel! :hhe:

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 10:21
von Doris L.
Aprikosenknödel sind sehr lecker. Kannst du nicht fertig gefüllte Knödel einfrieren?
Ich kenne Aprikosenklöße mit Gries
Heute wollte ich echt mal Suppeneinlage machen. Gestern Beinscheibe, Fleischknochen und Suppengrün gekauft und was ist? Suppeneinlagen hatte ich zwar viele Rezepte gespeichert ,aber nicht ausgedruckt. Aber ich bin Sammlerin und habe schon wieder neu gesammelt. Muß dann sehen ob der Drucker das mit dem neuen Laptop mitmacht. Das letzte Mal mußte ich neu kaufen.

So einiges habe ich ich. Hier große Späzle die auch einfach zu machen sind: Eine Handvoll Mehl mit einem Ei und etwas Salz verrühren, dann mit einem Teelöffel ins kochende Wasser/Brühe geben . Ein paar Minuten köcheln lassen. Diese Späzle sind groß und passen gut zu Gulasch.
Wobei diese Menge nicht gerade viel ist, aber für Suppe geht`s.

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 10:29
von MeinNameistHASE
Doris L. hat geschrieben:So einiges habe ich ich. Hier große Späzle die auch einfach zu machen sind: Eine Handvoll Mehl mit einem Ei und etwas Salz verrühren, dann mit einem Teelöffel ins kochende Wasser/Brühe geben . Ein paar Minuten köcheln lassen. Diese Späzle sind groß und passen gut zu Gulasch.
Wobei diese Menge nicht gerade viel ist, aber für Suppe geht`s.


Das sind alles andere als Spätzle, schon eher ausgewachsene Spatzen ;)
Bei uns heißt das Wasserspatzen oder Mehlklöße und wird wahlweise mit süßen oder herzhaften Beilagen gegessen. Meine favorisierten Varianten sind Wasserspatzen mit gerösteten Semmelbrösel und Apfelmus und eine schöne, dicke Erbsensuppe mit Wasserspatzen.



@hobbygärtnerin Wie lange kochst du die Suppe in Flaschen ein? 30 min bei 100 °C? Auch mit Fleischwürfeln und gekochtem Gemüse drin oder fügst du das erst hinterher dazu? Mir geht nämlich diese Suppeneinfriererei auf den Keks. Im Endeffekt ist man dann genauso lange mit kochen beschäftigt, wie wenn man frisch im SKT kocht.

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 10:34
von Doris L.
Das Rezept ist natürlich nicht von mir. Man merkt auch das ich nicht aus der süddeutschen Region bin. Es sollte Spätzle heißen. Na gut Spatz geht auch.

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Do 16. Mai 2019, 13:44
von Griseldis
MeinNameistHASE hat geschrieben:@hobbygärtnerin Wie lange kochst du die Suppe in Flaschen ein? 30 min bei 100 °C? Auch mit Fleischwürfeln und gekochtem Gemüse drin oder fügst du das erst hinterher dazu? Mir geht nämlich diese Suppeneinfriererei auf den Keks.

Bin zwar nicht hobbygärtnerin, antworte aber trotzdem: ich koche Fleisch/Knochenbrühe inkl. Fleisch- und Gemüsestücke 100 min bei 100°C ein (in Gläsern, Flaschen brauche ich für Säfte, Ketchup etc.)

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Fr 17. Mai 2019, 07:57
von hobbygaertnerin
Ich koche die Suppe ca. 120 Minuten ein, Fleisch und Suppengemüse kommt da nicht rein, ich trau mir mit dem Fleisch einfach nicht, hab das kleingeschnittene Fleisch in kleine flache Päckchen im Tiefkühler und gebe es in die Suppe, wenn ich sie heiss mache, Suppengemüse ist bei uns eher nicht so gefragt, höchstens direkt in einer Gemüsesuppe.
Eingefrorene Suppe dauert mir zu lange bis sie aufgetaut und heiss ist- sicher geht SKT viel schneller, aber man merkt den Unterschied im Geschmack, ob langsam dahingesimmert oder im SKT.
Muss aber dazusagen, ich hab noch eine gute Quelle für Suppenfleisch und Knochen.

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Fr 17. Mai 2019, 08:10
von MeinNameistHASE
Vielen lieben Dank für die Antworten Hobbygärtnerin und Griseldis! Dann kann ich die nächste Suppe/ Brühe ja unbesorgt einkochen :)

Re: alte Rezepte

BeitragVerfasst: Fr 17. Mai 2019, 08:41
von si001
Ich koche fertig gekochte Brühe 30 Minuten im SKT ein. Wenn mal ein paar Fleischstückchen dabei sind, sind die ja mit durchgekocht. Da passiert nichts. Vorsichtshalber koche ich aber dann 45 Minuten ein.

Ich habe mal einen extra Faden aufgemacht, damit man es später besser wiederfinden kann. viewtopic.php?f=21&t=19006