alte Rezepte

Hildegard
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Re: alte Rezepte

#381

Beitrag von Hildegard » Fr 3. Mai 2019, 23:11

Ochsenschwanz ist einfach das Schwanzstück vom Rind.
Fleisch von Färse(Kalbin) und Ochs ist zarter und hat mehr Marmorierung. Der Ochs wächst durch die Kastration langsamer als ein schnell gemästeter Jungbulle.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

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Re: alte Rezepte

#382

Beitrag von hobbygaertnerin » Sa 4. Mai 2019, 05:30

@Doris,
stimmt inzwischen ist Ochsenschwanz eine teure Delikatesse geworden.
Auf alle Fälle sind die langsam geschmorten Gerichte ein sehr leckeres Essen. Find ich inzwischen fast bei allen Gerichten, dass langsam gegart besser schmeckt.

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Re: alte Rezepte

#383

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 9. Mai 2019, 15:28

Derzeit ist es immer noch so ungemütlich kalt, da geht auch eine warme Suppe gut.
Hab beim Suchen diese sicher nicht nur alten Rezepte für Suppeinlagen entdeckt.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... puqikn05nr

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Re: alte Rezepte

#384

Beitrag von Buchkammer » Do 9. Mai 2019, 15:59

Letztens Rinder-Knochen 5-6 Stunden ausgekocht und die Knochenbrühe portionsweise in Twist-Off Gläser eingefroren. Eine Tasse hab ich mir gleich gegönnt. Soll ja ziemlich gesund sein das Gesöff und dient als Grundlage für Soßen, Suppen oder einfach als heiße 5 Minuten Brühe - dann aber zusätzlich mit allerlei Gewürzen, Kräutern und Salz gemischt.

Früher stellte man Knochenbrühe im großen Maßstab her; da köchelten die Knochen schon mal 12-24 Stunden oder länger. Heute gibt es Fond von allen möglichen Tieren zu kaufen. Kleine Gläser für knapp 3 Euro und man schmeckt schon, dass da mehr Wasser und Salz als alles andere drin ist. :kaffee:

Wenn ich einen Batzen Bio-Markknochen und andere mit Sehnen, Knorpeln und ein bischen Fleisch dran erwische, schmeiß ich mal den Einkochtopf an und lasse das ganze mit ausreichend Wasser bei 75-95 Grad ungefähr 36 Stunden vor sich hin simmern. Soll die beste Zusammensetzung der Knochenbrühe ergeben, weil erst dann alle Inhaltsstoffe aus den Knochen optimal ausgelöst wurden. Muss ich unbedingt den Strom-Counter zwischenschalten.

Es gibt eine Knochenbrühe-Kur zu kaufen. Besteht aus 14 Gläsern zu je 750 ml kosten knapp 200 Euro. :eek:

Denke, darunter kann ich mit meinem Materialeinsatz und Stromkosten bleiben. :hmm:
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)

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Re: alte Rezepte

#385

Beitrag von hobbygaertnerin » Do 9. Mai 2019, 16:17

Ich muss gestehen, der Stromverbrauch hat mich nicht gross interessiert, (wobei ich ansonsten sehr energiesparend bin) ich wollte wieder eine gute Knochenbrühe in Gläser einwecken , aber nur als "Gesöff" mag ich auch die beste Knochenbrühe oder Suppe nicht, ich brauche eine gute Suppeneinlage, hab schon einiges im Laufe der Zeit ausprobiert, was sich gut zubereiten und vor allem auch gut im Tiefkühlschrank bevorraten lässt.
Ein Glas eingeweckte Suppe und Suppeneinlage, damit ist ein schnelles Essen möglich,
gestern hab ich Schöberl gemacht, heute Bärlauchspätzle, geht gut als Suppeneinlage, die ganzen Nockerl, Knödel und Fritaten usw. sind praktisch.
Ich hab die Knochen abgeseiht, abtrocknen lassen, im heissen Fett nochmals angeröstet, ebenso nochmals Suppengemüse, mit getrockneten Pilzen, Tomatenmark und getrockneten Tomaten, Gewürze und noch so ein paar gesammelter Zutaten, daraus ist im Slow Cooker eine sehr geschmackvolle Jus geworden, werde die kleinen Gläser auch noch einwecken und wenn es so kalt bleibt, kommt nochmals ein Einwecktopf mit Knochen an die Reihe-
Bei solchen Preisen stellt sich dann nicht mehr die Frage, ob man sie die Mühe mit den Suppenkochen antun sollte.
Ich hab den langen Kochversuch sehr interessant gefunden, wie würzig diese Suppe wird ohne ein Gramm Salz, ich bin inzwischen doch schon einige Jährchen auf dieser buckligen Welt, aber wie wirklich gute Suppe zu machen ist, hab ich erst jetzt gelernt.

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Re: alte Rezepte

#386

Beitrag von kraut_ruebe » Do 9. Mai 2019, 18:12

hobbygaertnerin hat geschrieben: aber nur als "Gesöff" mag ich auch die beste Knochenbrühe oder Suppe nicht,

ich trinke gerne einen becher heisse markknochensuppe als frühstück. ab und zu auch ne misosuppe.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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Re: alte Rezepte

#387

Beitrag von sybille » Do 9. Mai 2019, 19:34

Buchkammer, so ähnlich mache ich das auch.
Vom Bauern im Nachbardorf bekomme ich jedes Jahr 20 kg Rindfleisch. Da sind auch Knochen mit Fleischresten dabei. Die koche ich dann mit Lorbeerblättern und friere Brühe und Knochen mit Fleischresten portionsweise ein. In der Brühe koche ich mein Gemüse und Knochen abnagen mg ich eh gerne. Das ist immer ein Schmauß :)
Grüße
Monika
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Re: alte Rezepte

#388

Beitrag von Minze » Do 9. Mai 2019, 20:25

hobbygaertnerin hat geschrieben:Derzeit ist es immer noch so ungemütlich kalt, da geht auch eine warme Suppe gut.
Hab beim Suchen diese sicher nicht nur alten Rezepte für Suppeinlagen entdeckt.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... puqikn05nr
Danke für diesen wunderbaren Link, da sind ja tolle Sachen dabei, ich habs mir gleich gespeichert und Du hast recht, bei uns ist auch Suppenwetter.
Liebe Grüße
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Re: alte Rezepte

#389

Beitrag von 65375 » Do 9. Mai 2019, 21:57

Als meine Tante letztes Jahr so krank war, hab ich Knochenbrühe gekocht. Die hab ich nicht nochmal eingeweckt, sondern einfach heiß in Twist off-Gläser gefüllt. Ich hab jetzt noch ein oder zwei Gläser im Schrank.

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Re: alte Rezepte

#390

Beitrag von hobbygaertnerin » Fr 10. Mai 2019, 04:44

Wenn ich eine grössere Menge Suppe koche, trau ich mich selbst die kochendheiss gefüllten Twistoff-Gläser ohne Einwecken nicht in den Vorratsschrank zu stellen. Wenn ich im Slow Cooker Knochenbrühe mache, dann schütte ich die abgeseihte Suppe nochmals in einen Topf und koche die Suppe nochmals kurz bis sie sprudelnd kocht und füll dann in Gläser, aber ohne Einwecken kommen die paar Gläser in den Kühlschrank zum baldigen Verbrauch.

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