Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Südwind am Mo 12. Feb 2018, 22:55

Buchkammer hat geschrieben:Eisbergsalat funktioniert auch ganz gut. Für die Schärfe kommt eine Chili-Schote mit rein. Hab jetzt noch ein kleines Glas davon im Kühlschrank, dass noch absolut essbar ist. Wurde im Juli 2017 angesetzt. :)


Habe gerade vorhin erst gedacht, ich müsste bei dir mal nachfragen, wie die Erfahrungen mit Salaten sind. Speziell Radicchio oder Chicoree würde mich interessieren, das stell ich mit gut vor, herb-säuerlich. Vom Konservieren her macht es eher keinen Sinn, aber Genuss ist ja auch ein legitimer Grund :) Gerade Radicchio müsste ja auch schön Struktur behalten. Allerdings hätte ich da vielleicht Bedenken, dass ich dann nicht schmecke, wenn was schief ging, weil der bitterliche Geschmack das überdecken könnte. Eisbergsalat baue ich eigentlich nicht an. Vielleicht doch mal versuchen, für diesen Zweck?
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Südwind am Mo 5. Mär 2018, 10:49

Es blubbert wieder. Der Rosenkohl ist uns über den Kopf gewachsen, er musste nach dem harten Frost auch langsam weg. Hab jetzt halbe Röschen in ein Glas gegeben, mit eigenem gesalzenem Chinakohl die Löcher ausgestopft und oben damit bedeckt, mit Lake aufgegossen. Geht ziemlich ab, das wird sicher was. Freue mich schon auf die Verkostung :hunger:
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Specki am Sa 31. Mär 2018, 18:43

Hallo zusammen,

ich hätte mal eine Frage.

Wenn ich Sauerkraut, oder etwas anderes in einem dieser Keramiktöpfe vergären will. Sollte ich dann schauen, dass der Topf immer möglichst voll ist, oder macht das nichts, wenn der Topf z.B. nur halb voll ist?

Gruß
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Buchkammer am Sa 31. Mär 2018, 19:31

Wie voll der Topf ist, ist wurscht. Wichtig ist nur, dass das Sauerkraut immer unter der Lake bleibt, also oben nur Flüssigkeit zu sehen ist.
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Südwind am Sa 31. Mär 2018, 21:00

Seh ich auch so, Hauptsache unter der Lake. Zu voll machen ist ja auch nicht gut, wenn es überblubbert gibt das ne ziemliche Sauerei.
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Specki am Sa 31. Mär 2018, 21:44

Danke euch!
Dann spricht also nix dagegen nen 30 oder 40 l Topf zu holen.


Gruß
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon Südwind am So 1. Apr 2018, 08:29

Für unsere Bedürfnisse wäre das zu groß. Ich hätte dann lieber 2x 15 Liter. Aus diesem Gründen: wenn doch mal was kippt hab ich noch den anderen Topf und nicht alles ist hin. Und wenn man den Topf bewegen will (vom warmen Platz zum Gärung in Gang bringen an den kühlen Platz zum lagern) ist eine gewisse Handlichkeit nicht zu verachten. Und man kann Rezepte variieren von einem zum anderen.
Ich mache den Topf so 3/4 voll, halb kann ich mir auch noch gut vorstellen, aber wenn man unten (mal übertrieben ausgedrückt) mit 10 cm anfängt, ist das ja eher lästig, bei so nem großen Teil so tief reinzufassen. Der Sinn der Wasserrinne ist ja, das die normale Luft von den Gasen des Sauerkrauts verdrängt wird und nicht zurück kann. Wenn du jetzt einen sehr überdimensionierten Topf hast, ist das etwas schwieriger. Dann musst du in jedem Falle noch mehr dahinter sein, dass es immer schön unter der Lake ist. Wobei du kleinere Mengen ja in Gläsern gären lassen kannst und den Topf nehmen kannst, wenn mehr zusammen kommt, das muss sich natürlich nach deinen Bedürfnissen richten.
Ich ging jetzt irgendwie davon aus, du hast einen Topf da, kriegst ihn aber nur halb voll. Das würde ich nicht als Problem sehen.
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Re: Haltbarmachung: Milchsaure Gärung

Beitragvon 65375 am So 1. Apr 2018, 10:45

Ich mache mein Kraut in Twist off-Gläsern in Größen von 200 bis 3000 ml. Randvoll, dann einige dieser Glasstopfen drauf, mit denen heutzutage Weinflaschen verschlossen werden, dann den Deckel draufschrauben, daß die Stopfen das Kraut runterdrücken. Das Glas unbedingt in eine Schüssel stellen, weil Lake rausblubbert.

Mit angebrochenen oder halbvollen Gläsern hab ich nicht so gute Erfahrungen: sobald für ein paar Tage Luft im Glas über der Lake steht, bildet sich eine Kahmschicht.

Deshalb mach ich lieber viele kleine Einheiten. Außerdem sind Twist off-Gläser "nachwachsender Rohstoff"' und müssen nicht extra gekauft werden. Und man kann schön mit Zutaten variieren, dann wird jedes Glas anders.
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