terra preta

Re: terra preta

Beitragvon ina maka am Di 10. Apr 2018, 21:33

Ich hab das mit dem "Nachwachsen der terra preta" immer so verstanden, dass sie sich eben durch alles mögliche permanent wieder auflädt.
Also durch Düngegaben und auch durch die Prozesse im Boden selbt. Die Mikroorganismen leben, es fallen Pflanzenteile an und so - ?
Wir leben in einem Gefängnis mit offenen Türen und Fenstern und die Frage ist, wer sind die ersten, die sich raustrauen? Wagenhofer www.youtube.com/watch?v=q2WEVdNQAxE
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Re: terra preta

Beitragvon viktualia am Di 10. Apr 2018, 22:13

Das ist grad eher ein begriffliches Problem, "aufladen" ist nicht ganz verkehrt, weil die Kohle, wenn sie die Baktis bei ihrer Arbeit beherbergt, auch deren biochemischen Prozesse auf ner "elektrischen Ebene" unterstützt. http://www.ithaka-journal.net/pflanzenkohle-tierfuetterung(bissl runterscrollen bis 3.2, Redoxpotential), sie also was "batteriemässiges" hat.
Aber solange der "Strom lebt", wird sie nicht leer, die Kohle. Irgendeine Baktigeneration tut ihr Werk.

"Aufgeladen" wird sie nur einmal am Anfang, weil sie halt leer ist; deswegen wurde sie ja nicht einfach gebrannt, sondern gelöscht, um diese Poren zu leeren, zu erzeugen. Diese leeren Poren wollen erst besiedelt werden.
Wenn du frische Kohle und Pflanzen zusammenbringst, hast du halt Konkurrenz um das vorhandene Futter, erstmal. Das geht aber sowohl wieder weg, bzw. du musst es ja nicht gleichzeitig tun (nimm irgendwas, Apfelsaft, Hefewasser, Kefir, Sauerkrautsaft, Kompostwasser, egal)
und kommt auch nicht wieder, du bekommst die Kohle nicht mehr leer.

Die Kohle als solche nährt nicht die Pflanzen - die Ernährung auf natürlichem Weg, also das Umsetzten des Humus in pflanzenverfügbare "Größe", läuft leichter ab, die Baktis tun ihr Werk williger in der "schönen Wohnung"/aufgeladenen Batterie.

P.S.: wenn du gleichzeitig aufladen und pflanzen willst, ist es natürlich nicht ganz egal. Dann lass sie 2 Tage in Blumenerdewasser ziehen; wenn du 2 Wochen dazwischen hast, nimm halt irgendwas, was gären kann.)
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Re: terra preta

Beitragvon hobbygaertnerin am Mi 11. Apr 2018, 07:50

@Sonne,
ich hab auf alle Fälle bei aufgeladener Holzkohle, die unter den Kompost gemischt wurde, noch nie im Beet gesehen, dass die Pflanzen hungerten, mickerlich aussahen.
Nur ---- um Humusaufbau und Pflanzenwachstum gut hinzubekommen- braucht es einen Kompost, der alle Nährstoffe enthält und ausreichend auf dem Beet mit der speicherfähigen Holzkohle vorhanden ist. Die Erde wird immer dunkler und lockerer- einziger Nachteil- auch Wühlmäuse lieben so ein luftiges, leichtes Leben.
Was ich so über die Terra Preta in den Amazonasgebieten mitbekommen habe, dort wurden alle "Abfälle" in grosse Tongefässe gegeben, immer wieder mit Holzkohle bestreut, in diesen Gefässen vermentierte das Ganze, in diesen Gebieten mit der Feucht, Schwüle und den vielen Niederschlägen hätten sie mit Flächenkompost sicher keinen Blumentopf gewinnen können. Ob ich alles so mache, wie es diese alten Kulturen machten, keine Ahnung, ich habe mir vorgestellt, wenn ich eine Frau in so einer Kultur gewesen wäre, wie ich da meine "Abfälle" in so einen Tontopf grösseren Ausmasses gegeben hätte. Die Reste von Holzkohlenteile vom Ofen, die Speisereste, die übrig geblieben sind, die Fischgräten, eben alles, was als "Abfall" anfiel. Ob es dort Hühner - oder anderen Mist gab, keine Ahnung, ich habe welchen und auch den der Kaninchen und
Gibt ja schon viele Wissenschaftler, die sich mit dieser "Wundererde" befassten- inzwischen hört man nicht mehr viel in den Medien darüber.

Ich mach seit mindestens 25 Jahren Kompostwirtschaft im Garten, jedes Jahr eine Schicht auf den Gartenboden, aber es wird immer abgebaut oder verbraucht.
Kann auch nicht sagen, dass sich bei mir die Terra Preta im Garten nachwächst, aber zu sehen, wie Tomaten 4 m hoch werden, 10-12 Fruchtstände bekommen, auch bei anderen Pflanzen- eine sehr gute Ernte- das hab ich mit der normalen Kompostwirtschaft eben nicht so hinbekommen.
Nein, ich schreib kein Buch, da gibts schon genug- mein Hobby ist der Garten und dass es dort gut wächst.
Meine Erfahrung mit Terra Preta bzw. mit der Holzkohle im Kompost ist sehr positiv und vielleicht schaffe ich heuer wirklich, einige Bilder hier reinzustellen.
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Re: terra preta

Beitragvon viktualia am Mi 11. Apr 2018, 08:15

Ja, Bilder, Hobygärtnerin, das wär schön!

@Sonne, sorry, "Blumenwassererde" meint nicht gekaufte und gedüngte, sondern notfalls aus dem Garten zwischen den Blumen zusammengekratzte....
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Re: terra preta

Beitragvon Sonne am Fr 13. Apr 2018, 23:35

Danke, dass ihr hier gemeinschaftlich Licht in mein Dunkel bringt. :grinblum:

Ich glaube, jetzt kann ich mir das besser vorstellen.

Sehr spannend das Ganze. Wird mich sicher noch lange weiterhin beschäftigen.

Ich hoffe, ich komme im Lauf der Jahre auch zu so einer Kompostwirtschaft wie du, @Hobbygärtnerin.

Doch für's erste werde ich das im Kleinformat beginnen. Auch wenn mein Garten nicht riesig ist, so klein ist er dann auch wieder nicht.

Und ich kann auch weder Holzkohle noch Bokashi im Eiltempo und in großen Mengen aus dem Boden stampfen.

Derzeit haben wir auch nur 1 Hasen. Also auch nicht so wahnsinnig viel Mist. (Leider finden wir keinen 2ten Hasen. Der andere ist leider schon vor einiger Zeit gestorben. Aber wir suchen weiter.)

Deshalb werde ich also erstmal nur Teilbereiche 'bestücken'...z. Bsp die Beete mit der Schneckenumrandung, die. Gewächshäuser, die Kräuterbeete mit den Apfelbäumen drin.

Vielen Dank, für alle Tips. Ihr seid echt Klasse! :daumen:

Jaja..die Mäuse. Haben immer mal wieder welche, mal viel, mal wenig. Unter die großen Hochbeet haben wir Draht gelegt und auch die eine oder andere Pflanze im Wurzelbereich mit Draht umhüllt. Habe sie im Verdacht, meine Krokusse gefuttert zu haben. :motz: Aber beweisen kann ich' s nicht. :hmm:

hobbygaertnerin hat geschrieben:Ob ich alles so mache, wie es diese alten Kulturen machten, keine Ahnung, ich habe mir vorgestellt, wenn ich eine Frau in so einer Kultur gewesen wäre, wie ich da meine "Abfälle" in so einen Tontopf grösseren Ausmasses gegeben hätte. Die Reste von Holzkohlenteile vom Ofen, die Speisereste, die übrig geblieben sind, die Fischgräten, eben alles, was als "Abfall" anfiel. Ob es dort Hühner - oder anderen Mist gab, keine Ahnung,


Ich glaube nicht, dass wir das genau so können oder machen müssen. Hier ist Europa, nicht der Amazonas oder die Inkas.
1:1 geht das sicher nicht - von einander lernen schon.

Zum Beispiel wo ich wohne ist sogar in schon wenigen KM Entfernung schon alles anders. Wir leben mit sehr rauhem Klima...windig, oft kalt. Eine Ebene, auf der der Wind sich austoben kann. Die Ortschaft weiter liegt in einer Senke, eine natürliche Sonnenfalle. Dort blüht alles deutlich früher als bei uns. Noch etwas weiter gibt es eine Ortschaft mit Sandböden, bei uns dagegen ist es ziemlich lehmig. Und so muss jeder 'seins' finden und sich auf seine Örtlichkeit einstellen.

Jedenfalls - gestern sind meine Bokashi-Eimer von EM-Chiemgau angekommen...Jetzt kann ich richtig professionell durchstarten... :pft:
Und einem kleinen Thermokomposter hat mein Mann auch zugestimmt. Aber nur einen kleinen (300l).
Er steht nämlich mehr auf herkömmlichen Kompost und will jetzt nicht noch so ein großes Ding im Garten haben. Und ich muss sagen, in seinem Kompost tummeln
sich auch unheimlich viele Regenwürmer. Ein gutes Zeichen!

viktualia hat geschrieben:Ja, Bilder, Hobygärtnerin, das wär schön!


:daumen:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: terra preta

Beitragvon hobbygaertnerin am Sa 14. Apr 2018, 05:17

@Sonne,
viel Erfolg mit dem Bokashieimer.
Ich hab auch ganz klein angefangen und egal ob beim EM oder der Tera Preta, damals gab es noch sehr wenig Information darüber- war eher so eine Suche wie nach Trüffeln im Boden. Unser Garten war immer zuerst die Versuchsfläche- und wenn das gut geklappt hat, haben wir es im Betreib angewandt.
Ich halte sehr viel von Mist im Garten- gibts niemand in deiner Nähe, von wen du Mist bekommen könntest- ich möchte jetzt nicht schreiben, was diese alten Kulturen aus dem Regenwald alles in ihre Terra Preta Töpfe reingegeben haben, aber diese tiefen Humusschichten sind schon ein wertvoller Schatz im Boden.
Es gibt aber auch in Deutschland Fundstellen für Terra Preta, sicher nicht in so mächtigen Flözen, aber dennoch, in nachweisbaren Mengen.
Ich halte mich da auch mehr an diese Bereiche, weil die mit unserem Klima geschaffen worden sind.
Wegen dem Wind hab ich unseren Gemüsegarten mit Beerensträuchern eingegrünt, der Wind ist besonders nachteilig auch bei den Hochbeeten, der weht den Pflanzen wertvolle Bodengase weg und das wollte ich verhindern.
Ich war gestern in einem Markt, da wurden Tomatenpflanzen alter Sorten um 2.50 Euro verkauft, da wurde mir bewusst, dass ich mir mit meiner Gartenarbeit doch auch was spare- meine Tomatenpflanzen sind zwar noch nicht so gross, aber sie kosten nur meine Arbeitszeit.

Mein Thermokomposter ist auch in deiner Grösse, ich find ihn sehr praktisch, weil die Umsetzerei etwas schneller geht- und unten immer schöne feine Komposterde anfällt.
Dazu hab ich noch einen Kasten fürKompostwürmer, dieser Wurmkompost kommt in die Erdmischungen für die Pflanzenkinderstube oder in die Saatrillen, man kann richtig spüren, wie die kleinen Pflanzenkinder damit glücklich sind. :)
Für die Anwendung der Terra Preta hab ich gelesen, dass man eben Beet für Beet damit versorgen soll, lieber einmal grössere Mengen auf das Beet und dann im nächsten Jahr das nächste Beet.
Wir haben Holzkohle im Stall in die mit Stroh eingestreuten Flächen gegeben, da hab ich dann immer geschaut, dass ich von dem Mist genug für den Garten ergattere-
sicher hat mein Mann mir auch vorgerechnet, dass das ein sehr teurer Luxus sei- aber er hat die gute Wirkung der Holzkohle auf das Stallklima selbst auch beobachtet.
In der Kotgrube im Hühnerstall hab ich früher nur Steinmehl draufgestreut, dann auch noch Holzkohle, der Unterschied ist schon gewaltig, der Hühnermist aus der Kotgrube ist für die Pflanzen ein Traum.
Bei den Kaninchen streu ich immer nach dem Ausmisten frische Holzkohle rein, auch mit sehr guten Erfahrungen.
EM haben wir für den Hof in einem 1.000 Liter Behälter verwendet und da fällt für meinen Hobbygarten auch ausreichende Menge ab, ebenso beim Steinmehl, da wird ein ganzer Lastzug gebracht und in die Gülle eingerührt oder mit dem Streuer auf die Flächen ausgebracht-
sicher wurde uns immer gesagt, dass sich das nicht rentieren würde- aber diese Investition in den Boden hat sich gerechnet.
Und so sehe ich das auch mit der Holzkohle.
Ich bin gestern draussen auf dem Acker gewesen und habe eine grössere Fläche für die Bienen mit der Hand eingesäät, hab mich gefreut, wie sich die Erde in den Jahren verbessert hat und für die Bienen müsste das im Sommer in der Mangeltracht auch genug Futter liefern. Hoffe nur, dass nicht wieder begeistere Blumenliebhaber gleich Transporterweise die Blumen pflücken, um ihre Events damit zu schmücken. :ua: Es geht mir nicht darum, den Menschen einen Feldblumenstrauss nicht zu gönnen, aber wenn gleich ganze Hochzeitsfeiern damit geschmückt werden sollen und man es nicht mal für nötig hält, zu fragen, ob man solche Mengen nehmen kann?
Dieser Nachmittag hat mich wieder richtig geerdet und wenn auch ständig die Landwirtschaft in der Kritik steht,
diesen Schuh ziehe ich mir in Zukunft nicht mehr an.
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Re: terra preta

Beitragvon Sonne am Sa 14. Apr 2018, 07:31

hobbygaertnerin hat geschrieben:@Sonne,
viel Erfolg mit dem Bokashieimer.


Danke! :)

Mein Mann und ich - wir werden ihn heute ganz feierlich einweihen. :lol:

hobbygaertnerin hat geschrieben: gibts niemand in deiner Nähe, von wen du Mist bekommen könntest-


Tja - sollte man meinen, mit einem Bauernhof daneben. Mein Mann hat viele Geschwister und das Familienklima war nicht immer gut (und das ist sehr, sehr milde ausgedrückt).
Vor allem mit dem Hoferben gab es zum Teil mit allen Geschwistern heftige Spannungen. Es liegt uns nicht (mein Mann ist mit der friedlichste von allen seinen Geschwistern) ständig rumzustreiten und so haben wir uns gerade von J. über Jahre ziemlich distanziert. Ist traurig, aber manchmal die beste Lösung. Mein Mann hat dann schon mal Mist von ihm geholt vor einigen Jahren, aber vor 2 oder 3 Wochen habe ich ihn danach gefragt ob er das wieder machen möchte und er hat gesagt, eigentlich nicht, irgendwie habe er sich damals dabei nicht so wohl gefühlt. Ich versteh das. Dabei haben wir gerade jetzt ein ehr gute Verhältnis zu J. Das klingt jetzt vielleicht irgendwie schräg oder lächerlich. Aber ich will oder kann jetzt hier nicht die ganze Geschichte erzählen. Da würde man das dann schon verstehen, aber das wäre absolut OT.

Und naja... das andere ergibt sich dann aus dem einen. Wir würden jetzt nie Mist vom anderen Bauern aus dem Dorf holen. Der würde sich fragen, warum wir nicht zu J. gehen. :mrgreen:

hobbygaertnerin hat geschrieben: aber sie kosten nur meine Arbeitszeit.


Die ist aber auch was wert. :)

hobbygaertnerin hat geschrieben:Dazu hab ich noch einen Kasten fürKompostwürmer, dieser Wurmkompost kommt in die Erdmischungen für die Pflanzenkinderstube oder in die Saatrillen, man kann richtig spüren, wie die kleinen Pflanzenkinder damit glücklich sind. :)


Der steht schon auf meinem inneren Plan. Aber für später. Jetzt setze ich erstmal um, was ich jetzt habe. Aber da gibt es so Wurmkomposter als Hocker verkleidet. Ich habe meinen Mann gefragt, ob das nicht eine Idee wäre für die Küche und während er den Kaffee schlürft krabbeln 1000 Würmer unter seinem Hinterteil. Das fand er aber gar nicht lustig... :haha:

hobbygaertnerin hat geschrieben:Dieser Nachmittag hat mich wieder richtig geerdet und wenn auch ständig die Landwirtschaft in der Kritik steht,
diesen Schuh ziehe ich mir in Zukunft nicht mehr an.


Das hast du auch gar nicht nötig.
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Re: terra preta

Beitragvon Südwind am Sa 14. Apr 2018, 08:00

Sonne hat geschrieben:...
Und naja... das andere ergibt sich dann aus dem einen. Wir würden jetzt nie Mist vom anderen Bauern aus dem Dorf holen. Der würde sich fragen, warum wir nicht zu J. gehen. :mrgreen: ...


Sorry wenn ich kurz reinquatsche. Sonne, vielleicht könntest du das Problem umgehen, wenn du eine andere Art Mist holst? Also hingehen und sagen, du kann ich von dir Pferdemist oder Schafmist haben, der soll ja so gut für den Garten sein. Kuhmist kriege ich ja leichter, aber ich will das jetzt mal mit Pferd/Schaf ausprobieren. (oder umgekehrt, je nachdem was J. hat)
Ohne Mist kämen wir in unserem Garten nur halb so gut zurecht, ich glaube es lohnt sich sehr, da was zu organisieren.
Viele Grüße,
Südwind
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Re: terra preta

Beitragvon Sonne am Sa 14. Apr 2018, 08:59

@Südwind...Danke für's mitüberlegen... :)

Aber, hier gibt es nur Kühe. :kuuh: :kuuh: :kuuh: :kuuh: :kuuh: :kuuh:

Wir hatten mal 2 Schafe für eine Saison. Das waren seid Menschengedenken die einzigen hier jemals im Ort.
Mein Mann wollte unseren Kindern zeigen, wie ein Lämmchen geboren wird. Ausgerechnet als es dann kam, waren wir nicht da. :motz:
Und gefressen haben die! :schaf4: :schaf_2: Wenn mein Schwager damals nicht netterweise ein Stück seiner Obstbaumwiese zur Verfügung gestellt hätten,
hätten wir kein Hälmchen Gras im Garten mehr gehabt. :lol:

Die letzte Hühner meiner Schwiegermutter wurden nach deren Tod auch niemals ersetzt....und auch sonst hat hier niemand mehr Hühner.
Das läuft unter: 'Es war einmal...'

Und das letzte Pferd hier am Ort hatte mein jüngster Schwager - als er 15 war. Heute ist er 50.

Wir haben einen Hasen: :hasi:
Wir werden ihn hegen und pflegen...und ihm eine neue Freundin suchen.

Mein Sohn hat auch 2 Mini-Mini-Hasen. Ganz spezielle Sorte. Habe ihn schon gefragt, ob ich zukünftig, wenn ich meine Enkel besuche,
den Hasenmist mitnehmen kann. :mrgreen: (Sie haben nur einen Balkon, brauchen ihn also nicht.)
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Re: terra preta

Beitragvon hobbygaertnerin am Sa 14. Apr 2018, 09:11

@Sonne,
naja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen- aber ein bisschen Mist von den Kaninchen ist immer noch besser als nix.
Mir fällt gerade noch Tante Millis Bug Juice ein- ein Rezept für eine Mischung, die dem Boden alles mögliche an Gutem zuführt-
muss mal schauen, wo ich das aufgehoben habe.
In unserer Gegend wäre Mist auch nicht mehr so leicht aufzutreiben, Rinder, Kaninchen- und Hühnermist haben wir zum Glück noch selbst und Pferdemist bekomme ich von einem Bekannten.
Diese teuren gepressten Mistpelletts in den Gartencentern find ich schon sehr grenzwertig.
Aber - diese Erfahrung hab ich gemacht- gärtnern ohne Mist ist leider schwierig.
Da mag der Kompost aus allem pflanzlichen noch so gut sein, Mist ist Mist.
Zur Not geht auch noch Horn-mehl, griess oder späne.
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