Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

hobbygaertnerin
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Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#1

Beitrag von hobbygaertnerin » Di 6. Mär 2012, 08:03

Welche Kompostbehälter sind für die Kompostwirtschaft sinnvoll und praktisch?
Gruss
hobbygaertnerin

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Thomas/V.
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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#2

Beitrag von Thomas/V. » Di 6. Mär 2012, 10:15

soolche, die man vorn öffnen kann, um die Erde leichter rauszuschaufeln
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!

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luitpold
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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#3

Beitrag von luitpold » Di 6. Mär 2012, 10:51

wenn diese kunststoffdinger gemeint sind, dann welche die nach unten weiter werden, oder sich nach oben verjüngen, damit der inhalt nicht steckenbleibt sondern sich mit zunehmenden rottevorgang absackt.

die öffnung vorne finde ich nicht unbedingt nötig, mann kann den komposter schief stellen (wenn er nicht direkt an einer mauer oder zaun steht :mrgreen: ), kompost rausschaufel und wieder geraderücken.

lg
luitpold
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Hühnerfan
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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#4

Beitrag von Hühnerfan » Di 6. Mär 2012, 18:06

hobbygaertnerin hat geschrieben:Welche Kompostbehälter sind für die Kompostwirtschaft sinnvoll und praktisch?
Gruss
hobbygaertnerin
Wenn du nicht allzuviel Platz hast..Thermokomposter sind was feines.
Ich habe einen preißwerten normalen aus Kunststoff + einen Thermo (doppelwandig) .
Wenn du auch wärend der Gartensaison dein eigenes Kompostmaterial verwenden möchtest,lohnt sich der Mehrpreis für besagten Thermokomposter absolut.
Bei den preißwerteren dauert es im Schnitt 6 eher 8 Wochen länger,um das gleiche Kompostergebniss zu bekommen. (Bei gleichem Ausgangsmaterial.. .)

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luitpold
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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#5

Beitrag von luitpold » Di 6. Mär 2012, 18:16

Hühnerfan hat geschrieben: Wenn du auch wärend der Gartensaison dein eigenes Kompostmaterial verwenden möchtest,lohnt sich der Mehrpreis für besagten Thermokomposter absolut.
Bei den preißwerteren dauert es im Schnitt 6 eher 8 Wochen länger,um das gleiche Kompostergebniss zu bekommen. (Bei gleichem Ausgangsmaterial.. .)
:daumen:
so hab ich das auch beobachtet.
Es muß sich alles ändern, damit es bleibt, wie es ist.

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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#6

Beitrag von hobbygaertnerin » Mi 7. Mär 2012, 08:58

Die Sache mit dem Kompost wird immer spannender,
es gibt also gute Erfahrungen mit den Thermokompostern.
Ich habe bisher die üblichen Lattenkomposter, dazu eine Wurmkiste, einen grossen Behälter für Bokashi und eine undichte Regentonne als Komposttonne für den Küchenabfall.
Als Wunsch- hätte ich gerne einen überdachen Kompostplatz und einen Thermokomposter.
Terra Preta, Bokashi, Kompost, Wurmkompost, die verschiedenen Kompostverfahren,
es gibt wohl noch viel auszuprobieren. Milchsäuregärung, Heiss- und Kaltrotte, was schmeckt den Pflanzen am Besten?
Danke und Gruss
hobbygaertnerin

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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#7

Beitrag von 65375 » Mi 7. Mär 2012, 10:30

Ich hatte früher verschiedenes. Der Küchenabfall kam erstmal zu den Hühnern, dann in einen Lattenkomposter oder eine alte Bahngitterbox. Immer offen, oben und nach allen Seiten. Das war immer wunderbarer Kompost.
Ein einfacher, schwarzer Plastikkomposter hat sich nicht bewährt, zu klapprig, nach zwei Jahren hinüber.
Ganz neu habe ich einen teuren doppelwandigen. Guter Kompost, aber unvorhersehbare Probleme. Da hat sich eine Ratte (wirklich nur eine) eingenistet, weil ich versäumt hatte, ein Gitter drunterzulegen. In die offenen Komposter (steht auch noch einer da) gehen die Viecher nicht!
Entnahme des sehr guten Komposts einfach durch Hochheben des Komposters, da er nach unten breiter wird. Er hat aber auch zwei Entnahmeklappen, die man beim Zusammenstecken plazieren kann, wie man möchte.
Ich stelle ihn gerne immer mal an eine andere Stelle, weil der Boden davon profitiert. Den fertigen Kompost dann einfach mit dem Rechen verteilen, grobe Brocken absammeln als Starter am neuen Standort.

Wozu Dach überm Kompostplatz? Dann trocknet ja auch die nähere Umgebung stark aus und die Zuwanderung von Würmern und Mikroorganismen ist gefährdet.

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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#8

Beitrag von gudrun » Fr 6. Apr 2012, 18:14

Bei mir haben sich seit gut 30 Jahren verzinkte Komposter aus Drahtgeflecht bewährt. Material wie die aufstellbaren Kompostsiebe.
Bestehen aus vier ineinander hakbaren Teilen. Zum Entnehmen des reifen Komposts aufhaken und los geht's.
Daraus habe ich mir auch Hochbeete gebaut - innen mit Folie ausgekleidet. Weil ich mit inzwischen 73 J. gern noch alles
allein mache ohne "starke (zu bezahlende ) Arme" finde ich die Dinger ideal.
:oma: Gudrun :oma:

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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#9

Beitrag von kleinesLicht » Fr 6. Apr 2012, 22:55

Ich habe verschiedene. Plastikkomposter sind nicht schlecht, man muss sich allerdings drum kuemmern, immer mal wieder ruehren, Feuchtigkeit kontrollieren etc., dann geht es recht fix mit der Umsetzung des Materials. Ich finde das Entleeren ziemlich umstaendlich.

Lattenkomposter kann man einfach auseinandernehmen und den Inhalt bearbeiten. Ich finde, sie neigen zum Austrocknen, wenn es lange nicht regnet.

Mein Favorit sind Estrichmatten. Ich habe vier Stueck verbunden und im Garten als Viereck aufgestellt. Die Seiten sind zwar ziemlich trocken, aber in der Mitte ist nach einem Jahr ohne irgendwelches Dazutun wunderbarer Kompost. Zu Hause habe ich zwei 2x1 Meter Estrichmatten zu einem Zylinder gebunden. Das ist formstabiler. Um die oberen dreissig Zentimeter habe ich Folie gelegt und das Ganze mit Erde aufgefuellt und habe nun ein Hochbeet von ca. 1,20m im Durchmesser. Momentan guckt dort schon Petersilie und Schnittsalat. Nach dem Salat kommen Starkzehrer rein, die laengere Wurzeln haben. Drin ist Mist, immer mal ne Schippe Erde, unverrottete Rest aus dem alten Kompost und Kuechenabfaelle. Vom Giessen im Sommer profitiert hoffentlich die Rotte.

Versuch macht klug, ich bin auf die Ergebnisse sehr gespannt.
viele Grüße
ein kleines Licht

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Re: Welche Kompostbehälter sind sinnvoll

#10

Beitrag von 65375 » Sa 7. Apr 2012, 08:46

Hallo gudrun, gute Einstellung, vielleicht solltest Du ein eigenes Thema eröffnen mit Tips und Tricks, wie Frau schweres vermeidet und ohne Hilfe zurechtkommt. Mir scheint das sehr sinnvoll. Ich bin zwar selbst erst Mitte vierzig, aber hatte jetzt zweieinhalb Jahre (und habe noch!) einen Zwerg zu stillen. Da merk ich doch deutlich, daß nicht mehr alles so locker geht wie früher.
Das Hochbeet aus diesen verzinkten Gittern ist gut! Das mach ich nach!

Im Kindergarten meines Kleinen haben sie jetzt eins von einem professionellen Hochbeetbauer erstellen lassen; 500 Euro!! Ich hab den Mund nicht mehr zugekriegt. Das sieht sehr schön aus, aber das Geld hätte man in eine ganze Reihe Hochbeete aus einfachen Restmaterialien oder Zinkgittern stecken können.
Hier die Preisliste: http://www.rheingau-hochbeet.de/preisliste.html . Puh! Sogar noch teurer!

Hallo kleineslicht, die Plastikkomposter find ich eigentlich ganz praktisch, weil die Entnahme eben nicht schwierig ist. Ich heb sie einfach hoch, zieh die Füllung mit dem Rechen übers Beet und sammele dann die zusammengerechten größeren Brocken wieder ein.
Der Standort wechselt immer mal, damit der Boden überall mal profitieren kann.

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