Asseln als Düngelieferanten

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Sonne
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#11

Beitrag von Sonne » Di 22. Nov 2022, 22:59

emil17 hat geschrieben:
Mo 21. Nov 2022, 22:02

Warum ich das schreibe? Wenn man sich dafür interessiert, verschwindet meist auch die Phobie.
Da gebe ich dir völlig Recht. Und wenn sie auch nicht ganz verschwindet...mildern sich zumindest die Symptome.

Früher war Garten bei mir nur unter: Ferner liefen. Ich hatte tatsächlich gar keine Zeit für intensive Beschäftigung damit. Von einem Regenwurm wusste ich damals, dass er irgendwie nützlich ist - aber weiter nicht viel. Klebte mal einer an der Schaufel, fand ich ihn eklig.

Das hat sich geändert, seitdem ich über Permakultur oder Gartenkultur ganz allgemein im engeren und weiteren Sinn lese.

Dieses Jahr habe ich mich ertappt, bei dem Gedanken, ob ich einen meiner länglichen, grauen Untergrundmitarbeiter vielleicht mal kurz auf die Hand nehmen soll, zwecks näherer Betrachtung. Habe mich dazu zwar doch noch nicht durchgerungen - aber mit Schnecken klappt das schon, wenn auch für nicht für allzu lange Zeit.

Mal sehen, wann eine Assel über meinen Zeigefinger krabbelt. :)
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31

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Yuddha
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#12

Beitrag von Yuddha » Mi 23. Nov 2022, 00:56

emil17 hat geschrieben:
Mo 21. Nov 2022, 22:02
Asseln sind auch an sich interessant, denn es handelt sich um sehr urtümliche Tiere.
(Nicht nur) die Asseln, die hier bei mir im Gewächshaus wohnen, sind aber wohl moderne Asseln. Ich erinnere mich sehr gut, dass die Asseln im Keller meines Elternhauses sich immer zusammenrollten wie Igel, wenn man sie erschreckte oder anstupste. Die rollten dann wie Murmeln, bis sie sich trauten, sich wieder zu entrollen und abhauten. Das tut keine mir bekannte moderne Assel mehr. Die müssen das also in den letzten knapp 70 Jahren irgendwann für unnötig gehalten haben. Oder kennt jemand Exemplare, die das noch tun?
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Ferry
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#13

Beitrag von Ferry » Mi 23. Nov 2022, 09:14

Ich seh immer wieder zusammen gerollte Asseln. Ob vielleicht nicht alle Unterarten das tun?

Grünlilie
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#14

Beitrag von Grünlilie » Mi 23. Nov 2022, 17:35

Es gibt wohl mehr als 50 Asselarten bei uns. Die häufigsten Landasseln: Kellerassel, Mauerassel, Rollassel.

Ich finde die Seite dazu ganz gut: https://hypersoil.uni-muenster.de/1/03/01.htm
Viele Grüße
Christina

Grünlilie
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#15

Beitrag von Grünlilie » Mi 23. Nov 2022, 18:13

Gestern Abend habe ich den Asseln zum 1. x gekochte, beim Essen runtergefallene Nudeln gefüttert, in jeden Eimer eine. Es haben sich gleich Trauben von Asseln um die Nudeln gebildet, das scheint also ein echter Leckerbissen zu sein. Heute Mittag waren die Nudeln weg.
Viele Grüße
Christina

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emil17
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#16

Beitrag von emil17 » Mi 23. Nov 2022, 18:25

Yuddha hat geschrieben:
Mi 23. Nov 2022, 00:56
(Nicht nur) die Asseln, die hier bei mir im Gewächshaus wohnen, sind aber wohl moderne Asseln. ...
Ich glaube, du hast mich falsch verstanden: Der Bauplan dieser Tiere ist sehr urtümlich, auch wenn es viele moderne Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen und Lebensräumen gibt.
Andere Beispiel sind viele Farne oder auch die Kieferngewächse (die modernen Koniferen).
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Yuddha
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Re: Asseln als Düngelieferanten

#17

Beitrag von Yuddha » Do 24. Nov 2022, 02:57

Grünlilie hat geschrieben:
Mi 23. Nov 2022, 17:35
Es gibt wohl mehr als 50 Asselarten bei uns. Die häufigsten Landasseln: Kellerassel, Mauerassel, Rollassel.
Ich finde die Seite dazu ganz gut: https://hypersoil.uni-muenster.de/1/03/01.htm
Danke! Wieder was gelernt. 'Rollassel' war wohl das Stichwort. Dann waren das solche in meiner Kindheit, und "meine" sind jetzt andere. Wo ich die Beschreibung las, erinnerte ich mich auch, daß die Asseln meiner Kindheit auch glänzten, das tun meine heutigen nicht.
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