Düngen mit Hefe

Re: Düngen mit Hefe

Beitragvon RichardBurgenlandler am Sa 6. Jan 2018, 20:10

Hefe findet man überall (Erde, faules Holz, Luft, Blätter, Früchte) wozu also noch zusätzliche Hefe in den Kompost ?
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Re: Düngen mit Hefe

Beitragvon mot437 am Sa 6. Jan 2018, 20:27

so gesehen kan ich das schon nachfolzihen und ferstehen
wiso macht man dan heffe ins brot ;)

und wen jemand kompoststarter kauft
dan kan ein test mit hefe auch nicht schaden

aber wiefiel das nützt würde mich auch intresieren
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Re: Düngen mit Hefe

Beitragvon Fina am Sa 6. Jan 2018, 21:34

Ja. Mich interessiert eher das Düngen mit Hefe. Könnte doch nützlich sein.
Und wenn man den Kompost aufwerten kann,wieso nicht.

Stelle mir das so ähnlich vor, wie wenn man EM mit rein gibt, das wird auch für Kompost oder Bodenverbesserung empfohlen.

Die Nährstoffe aus dem Boden müssen erst durch Mikroorganismen gelöst und pflanzenverfügbar gemacht werden. Mehr Mikroorganismen, mehr Bodenleben, schnellere Umsetzung von Mulch, mehr Nährstoffe.
So meine Vorstellung ..

Ich denke,es macht eh nur Sinn was zuzugeben,was ohnehin auch im Boden vorhanden ist, denke schon,dass man das kompostieren damit beschleunigen kann. Über einfache,günstige Weise.
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Re: Düngen mit Hefe

Beitragvon mot437 am Sa 6. Jan 2018, 22:57

was ich eher denke ist das mischferhältnis und wassergehalt stimen müsen

das nützt wenig einen schlecht aufgesetzten zu troknen oder nasen kompost aktifieren zu wolen
und wen er richtig aufgesetzt ist (zb mit genügend frischem pferdemist grasschnit ect ) das er arbeitet und heis wirt ist das zugeben fon heffe glaube ich auch nicht so nötig
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Re: Düngen mit Hefe

Beitragvon Lysistrata am So 7. Jan 2018, 01:06

Düngen mit Hefe war schon in der Antike bekannt, besonders bei Zwiebelpflanzen, und man soll damit auch Blütenfarben verändert haben.
Mein simpler Reim drauf wäre, dass da CO2 freigesetzt wird direkt in Pflanzennähe, und das mundet halt.
Was es am Kompot nützen soll :hmm: da frisst es ja keiner.
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Re: Düngen mit Hefe

Beitragvon viktualia am So 7. Jan 2018, 13:06

Was es am Kompot nützen soll :hmm: da frisst es ja keiner.

Doch, alles obstige. Also die Hefe futtert das Obst.
Ich hab auch mal irgendwo gehört, dass zum Beispiel in England oft die Wirte/Bierbrauer die Wettbewerbe um den größten Kürbis gewinnen, weil sie Hefe(reste) haben, mit denen sie düngen können.
Komposttechnisch kenne ich es als Beschleuniger (mit Wasser UND Zucker); hab ich auch mal ausprobiert, ich matsche ja gerne, es hat aber nix gebracht, weil ich auch noch "andere Beschleuniger" (Humofix, alten Kompost, angereicherte Kohle, Hefewasser) dabei hatte, das war wohl zuviel des Guten.....
Also was die Hefe macht ist die Zerkleinerung von Obst, bzw. kurzen Kohlenhydraten wie Stärke. Also alles, was man auch "brauen" kann: Kartoffeln, Kürbis, Möhrenreste, so Zeug halt. Also KH, die "kleiner" sind als Gras/Heu/Rinde.
Und wenn die kleingemampft sind, zerfallen die Hefen und es geht "normal" weiter, was immer in dem Fall dann normal ist.
(Hier ist dann Toms Bemerkung mit dem rechten Feuchtigkeitsgehalt/gute Mischung relevant.)
Ansonsten hab ich mich hier bislang rausgehalten, weil ich zwar begreife, dass da die "Sukzession" eine fette Rolle spielt, ich aber nicht genau weis, welche.
(Ich kann Frau Ingham, die sagt, FERTIGER Kompost brauche mehr Pilze als Hefen (noch) nicht einordnen; erst braucht man Hefen, ab irgendwann dann dringend nicht mehr. Ich sag ja, ich hab´s noch nicht ganz raus.....sorry.)

Ich denke, es hängt vom Mischungsverhältnis ab, wieviel Kürbisse/Kartoffeln etc. ich im Kompost habe. Hab ich ja z.B. im Frühling so gut wie gar nicht und im Herbst viel eher, bzw. in manchen Gärten viel und einigen Äckern gar nicht.

Ach ja, die "Körper" der Hefezellen liefern nach dem Absterben natürlich noch ne gewisse Menge Eiweiss, die dann erst mal weiter verstoffwechselt werden können, bzw. in das C/N Verhältniss einfliessen. (Und viel mehr sind als das Anfangsklümpchen, je nach Zuckermenge/Wärme/etc..)
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