Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Sven2
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4541

Beitrag von Sven2 » Fr 18. Nov 2022, 11:51

Cool, vielen Dank!
Vllt kannst das nochmal in einem anderen "Unterforum" Posten, ich denke hier übersehen es viele für die es interessant sein könnte

Grünlilie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4542

Beitrag von Grünlilie » Fr 18. Nov 2022, 17:47

Hey Sven, stimmt schon, das Thema wäre in einem anderen Unterforum evtl. besser untergebracht. Ich hatte halt vor ein paar Wochen hier schonmal was dazu geschrieben, und es kamen auch einige Kommentare von anderen dazu. Man müsste halt ein bisschen mehr verschieben - oder lässt es einfach hier.
Viele Grüße
Christina

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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4543

Beitrag von emil17 » Fr 18. Nov 2022, 20:42

Kirschkernchen hat geschrieben:
Fr 18. Nov 2022, 10:32
Der Normalbürger wird halt irgendwann das Vierfache für seinen Speiseplan zahlen und sich gut fühlen, aber wer sich rechtzeitig drauauf einstellt, kann sich den Trend auch zunutze machen. Wer sich von "der Privatgärtner kann mit seiner Freiheit nicht sachgerecht umgehen" irrlichtern lässt, kann auch das tun. Dann lässt er, ebenso wie der Häuslebesitzer, Autobesitzer, Körperbesitzer oder Waldbesitzer alles vom Fachmann machen und ist mit der Reglementierung und turnusmäßigen Überprüfung seiner eigenen Fähigkeiten ganz ordentlich einverstanden. :)
Es gibt Regeln, die aus Sicht der Gesellschaft durchaus notwendig sind. Es gibt Fachleute, die Ahnung haben. Nicht alle und nicht alle gleich viel, aber die meisten.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

Ferry
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4544

Beitrag von Ferry » Fr 18. Nov 2022, 21:03

Oft ist es für den Konsumenten doch gar nicht nachvollziehbar wie oft der Apfel gespritzt wurde. Selbst bei BIO. Oder lest ihr euch die Regeln (und Ausnahmeregeln) für jedes Zertifikat durch das ihr kauft?

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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4545

Beitrag von emil17 » Sa 19. Nov 2022, 10:24

Wenn dich das interessiert, musst du dir schon die Mühe machen, die Produktionsrichtlinien einmal zu verstehen. Ohne Vertrauen in den Produzenten geht es aber nicht, das ist auch beim Arzt und beim Automechaniker so.
Da bleibt dir sonst nur, wirklich alles selbst anzubauen. Selbst dann sind deine Sachen kontaminiert, wenn irgendwer in der Nähe mit Zeug herummacht, von dem du überzeugt bist, dass es Dir schadet.
Wie heisst es bei Wilhelm Busch so treffend: "Wer durch des Argwohns Brille schaut, findet Raupen selbst im Sauerkraut"
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4546

Beitrag von Rohana » Mi 23. Nov 2022, 21:40

Sehr interessanter Artikel zu Weizen und Backen im Libanon: https://www.spiegel.de/ausland/ernaehru ... 4d9a2fb09b
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4547

Beitrag von Rohana » Sa 26. Nov 2022, 16:23

https://www.spiegel.de/wirtschaft/servi ... cdc2b41ef6

Wenn man Menschen in Hochhäusern halten kann, dann bestimmt auch Schweine. Wo das Futter herkommt würde mir mehr Sorgen machen als wieviel Stockwerke das Gebäude hat... :hmm:
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4548

Beitrag von Till » Sa 26. Nov 2022, 16:43

Vielleicht nur ein Prototyp für Brasilien? Dort kann man die Gülle gleich auf den Feldern verklappen, wo das Futter wächst und auf dem Land gibt es sehr billige Arbeitskräfte für den Schlachthof, während die Löhne in China stetig steigen und der Nachwuchs an Arbeitskräften nachlässt.

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4549

Beitrag von Rohana » Mi 14. Dez 2022, 09:45

Mag nicht mehr im Reichsbürgerthread über Landwirtschaft reden. Ausserdem gibt's eine neue Meldung, die allerdings schon ein paar Tage alt ist:

https://www.raiffeisen.com/news/artikel ... n-31504114

Es wird also kein Einfuhrverbot für Lebensmittel geben, egal mit welchen Rückständen verbotener Pflanzenschutzmittel, solange diese Rückstände "gesundheitlich unbedenklich" sind.
Mit anderen Worten: Wer in D produziert, hat die Arschkarte.

Ich könnte ja sogar noch mitgehen dabei den Export von Pflanzenschutzmitteln zu verbieten die in D hergestellt werden aber in D nicht erlaubt sind, ganz toll finde ich das auch nicht. Aber bei gleichzeitig obiger Aussage? Neeee, das passt wirklich nicht zusammen. Die Glaubwürdigkeit der deutschen Politik bzw. Politiker ist einfach für'n Popo.

Parallel dazu sollen auf Fleischprodukte aus dem Ausland auch keine Haltungskennzeichnungen kommen, da gäb's rechtliche Bedenken (https://www.raiffeisen.com/news/artikel ... e-31516207).
Tscharlie hat geschrieben:
Mi 14. Dez 2022, 07:27
Wenn dann landwirtschaftliche Maschinen die Zugänge zu den städten blockieren, dann ist das das gleiche was gerade ein paar mutige Menschen machen um ihren Idealen Nachdruck zu verleihen.
Solange der Rest der Bevölkerung nicht mit der Landwirtschaft solidarisch ist (und das ist er definitiv nicht), bringt das rein gar nichts. Und wenn ein paar landwirtschaftliche Maschinen den Zugang zu den Städten blockieren werden die betreffenden Landwirte ganz bestimmt nicht von den Leuten gelobt die da blockiert werden!

Schau dir doch an was sich die Leute erlauben und was und wem sie glauben. ZB der Eklat um Jaennicke und du Mont. Den grössten Scheiss können die im öffentlich rechtlichen Fernsehen erzählen, alle Anwesenden nicken und klatschen.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4550

Beitrag von penelope » Mi 14. Dez 2022, 11:51

Es ist naiv zu glauben, dass man selbst Einfuhrverboten verhängen kann und gleichzeitig die anderen Länder weitermachen wie bisher und nicht auch die eigenen Märkte dicht machen.

Deutschland ist bei wesentlichen landwirtschaftlichen Produkten (Milch, Schweinefleisch, Weizen) Nettoexporteur. (Was ja auch für sich genommen schon zeigt, dass durchaus möglich ist, in Deutschland wirtschaftlich diese Produkte zu erzeugen) Wer selbst für den Export produziert, der muss im Gegenzug Import akzeptieren.

Ich persönlich sehe die Produktion von landwirtschaftlichen Produkten für den Export sehr kritisch und meinetwegen könnte man sehr gerne zugunsten höherer Qualitätsstandards bei Importen auch auf Exportmärkte verzichten. Aber man muss ganz klar sagen: Damit würde für viele Landwirte die Luft noch dünner und es würden noch mehr aufgeben.

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