Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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osterheidi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2811

Beitrag von osterheidi » Mi 20. Mai 2020, 15:20

🤣so hat’s bei mir auch angefangen

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Oli
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2812

Beitrag von Oli » Mi 20. Mai 2020, 16:31

Das Kiffen? :mrgreen:

Ein paar Beiträge weiter oben gibt es einen Beitrag zu landwirtschaftlichen Praktika und pubertierenden zum geflissentlichen Überlesen.

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2813

Beitrag von Hildegard » Mi 20. Mai 2020, 23:19

"Landwirtschaftliches Pflicht!- Praktikum" hat es bei uns schon vor 60 Jahren flächendeckend gegeben. Es hieß schlicht: Kinderarbeit! :grinblum: Es wurde an die Fähigkeiten der jeweiligen Alterstufe angepasst. Hatte den Nebeneffekt, dass , obwohl sich die Begeisterung manchmal in Grenzen hielt, doch...durch Automatisierung?...Vieles für später ohne Extraausbildung im Zellgedächtnis hängenblieb.Und komisch: Mein 5 Jähriger Enkel hat im coronabedingten Kindergarten-Homeoffice tadellos gelernt, wie man Autoreifen wechselt. Braucht nur >Hilfe zum Aufstecken.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2814

Beitrag von Oli » Do 21. Mai 2020, 10:58

Ja :) aber es entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen so zu leben. Ich glaube, dass die allermeisten absolut keinen Bezug mehr haben zu Gemüsebau, Tierzucht und wahrscheinlich auch nicht zu echten, produktiven Berufen.
Insofern wäre Rohanas Vorschlag ein gangbarer Weg, jedem in seinem Lebenslauf einmal die Möglichkeit zum Einblick zu geben.

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2815

Beitrag von Rohana » Do 21. Mai 2020, 11:58

Oli hat geschrieben:
Do 21. Mai 2020, 10:58
[...] jedem in seinem Lebenslauf einmal die Möglichkeit zum Einblick zu geben.
... uns das Bild der Medien zu korrigieren Der ganz normale Landwirtsalltag mit seinen Höhen und Tiefen wiord da seltenst gezeigt. Fast nur Extreme, vor allem negative Extreme, oder Aussteiger, Quereinsteiger, Exoten, Superlative grade bei Maschinen, etc - die existieren natürlic auch, aber das ist die Spitze und nicht die Basis des Eisbergs.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2816

Beitrag von Claudia » Do 21. Mai 2020, 13:08

Das mit dem Praktikum bei Landwirten/Bauern fände ich eine gute Sache. Allerdings muss ich sagen – zumindest hier in BW – gibt es diese Möglichkeit durchaus. Hier müssen alle Schüler in bestimmten Altersstufen Praktikas zur Berufserkundung machen und wer möchte, kann das auch auf einem Bauernhof. Allerdings müssen die Schüler den Praktikumsplatz selbst suchen und nicht viele kommen auf die Idee, beim Bauern zu fragen.

Aber ich muss sagen, wenn ich mir das richtig überlege, ich fände es sehr gut, wenn tatsächlich für alle Regelschulen zusätzlich zu den Praktikas zur Berufserkundung ein wenigstens 2wöchiges Praktikum beim Bauern oder von mir aus auch in einer Gemüsegärtnerei verpflichtend wäre. Vielleicht würden dann Lebensmittel etwas mehr wertgeschätzt, weil jeder die Arbeit kennt, die dahinter steckt und vielleicht erkennt dann der eine oder andere auch, welche Qualitätsunterschiede es bei Lebensmittel aufgrund ihrer Produktionsweise gibt. Und vielleicht sind die zukünftigen Verbraucher dann später auch bereit für qualitativ hochwertige Lebensmittel einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Gruß Claudia

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2817

Beitrag von emil17 » Do 21. Mai 2020, 22:38

Ich würde es begrüssen, wenn solche Praktika für alle Ausbildungen oder Tätigkeiten, die irgendwas mit Landwirtschaft zu tun haben, vorgeschrieben würden. Z. B. für Naturschutz- und Landschaftsplaner.
Den Bauern würde man dann entsprechend grundlegene Nauturschutzkenntnisse abverlangen. Vielleicht würden so die einen die anderen besser verstehen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2818

Beitrag von Elirithan » Do 4. Jun 2020, 08:28

Der Hunger wirds schon richten...... wir witzeln schon seit Jahren, dass man mit ein paar dutzend aufgepeppelten Büroarbeitern endlich die teuren fossil betriebenen Traktoren wieder weglassen könnte, die das Land ohnehin nicht trägt - in doppelter Hinsicht...

Wer ein bisschen unvoreingenommen an die Geschichte rangeht wird ohnehin feststellen, dass es ja eigentlich so gehört... seit hundert Jahren regieren halt leider ausschliesslich die Idioten auf idiotische Weise und das ohne Regulativ.


Schulen sollte man grundsätzlich dichtmachen - die bringen Kinder und ganze Gesellschaften nur auf die schiefe Bahn, und am Ende erliegen sie kollektiver Selbsttäuschung und verhalten sich wie ein Randale-Mob auf der Welt, dann rafft es letztlich weg was zuviel und zu unfit ist, bis sich wieder ein Gleichgewicht einstellt.
Was ist auch so falsch daran, wenn die Kinder von den Eltern das Überleben lernen?

Das mit der Entfremdung ist schon oft passiert... wird aber immer wieder vergessen, wenn einer mit faulen Taschenspielertricks etwas vorgaukelt, das die Leute dazu bringt, die Zukunft vor dem Morgen zu verfressen...

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2819

Beitrag von penelope » Do 4. Jun 2020, 08:44

Die Arbeitsgemeinschft bäuerliche Landwirtschaft und Greenpeace haben eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht und protestieren gemeinsam:
https://www.abl-ev.de/apendix/news/deta ... d88284d8ca

Ich finde die Aussage dahinter gut und es zeigt, dass eben nicht 100% aller Landwirte hinter den großen Protesten stehen. Auch innerhalb der Branche gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Gut so!

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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2820

Beitrag von Mara1 » Do 4. Jun 2020, 08:59

Oli hat geschrieben:
Do 21. Mai 2020, 10:58
Ja :) aber es entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen so zu leben. Ich glaube, dass die allermeisten absolut keinen Bezug mehr haben zu Gemüsebau, Tierzucht und wahrscheinlich auch nicht zu echten, produktiven Berufen.
Insofern wäre Rohanas Vorschlag ein gangbarer Weg, jedem in seinem Lebenslauf einmal die Möglichkeit zum Einblick zu geben.
ja, da stimme ich dir 100 % zu.

Ein verplichtendes Praktikum in der Landwirtschaft/Gartenbau (vielleicht von 3 Monaten)- so in der Richtung wie der Bundesfreiwilligendienst gemacht wird wäre gut. Es ist genug Zeit, das in einem Betrieb der Praktikant angelernt werden kann (und es nicht nur Aufwand für den Praktikumsbetrieb ist), und für den Praktikanten genug Zeit um auch verschiedene Bereiche zu machen, und es nicht nur als ein "lustiges Abenteuer" zusehen. Vielleicht nach der Schule? Oder am Übergang zwischen den Schulstufen? Oder das ganze in den Schulbetrieb integrieren (Projektarbeit über den Zeitraum von 3 Monaten). Nur wie soll man das praktikabel umsetzten. Viele Schüler und nicht so viele Höfe/Produktionsbetriebe.

In einigen Bereichen außerhalb der Landwirtschaft wird ja auch vor der Ausbildung praktische Erfahrungen erwartet (obwohl der Grund da eher ist, das man sich sicher sein soll, ob es der "richtige" Bereich für einen ist).

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