Oh, @Lehrling, ich frage mich bei diesen Fragen
ob das gesund ist?
ob das rhetorisch ist. Ernsthaft jetzt, ich bin unsicher, etwas.
Da ich das Thema aber spannend finde, versuch ich mich an einer Antwort:
Hast du noch nie diese Berichte gelesen, wieviel Koks in der Kanalisation diverser Großstädte nachgewiesen werden kann?
Klos in japanischen Firmen, die messen, wie gesund die lieben Mitarbeiter sind, und ob sie auch selber brav darauf achten, diese oder jene Substanzen zu meiden, bzw. zu nehmen?
Natürlich gibt es auch bei Giften einen Stoffstrom.
Und es gibt alle möglichen Stoffwechselprodukte und Wirkungen ausserhalb des Objektes der Behandlung.
Manche lösen sich im Körper, manche zu ungiftigem, manch Giftiges wird eingelagert, einiges ausgeschieden und wirkt dann da seiner Natur entsprechend. Also alle Varianten, die du ansprichst treten auf, je nach Substanz.
(Wasserlösliches geht über die Niere raus, fettlösliches wird eher eingelagert.)
Natürlich ist das unnatürlich, es ist wohl mit Schuld daran, dass wir mit dem Nahrungs-Stoffstrom so schludern, aber es ist Teil unserer Kultur.
Scheisse ist halt in unseren verblödeten Augen "Bäh", Schimpfwort, ordinär.
Andererseits sind Schlachten eher von Männern gewonnen worden, die wußten, dass man die Fäkalien von den Menschen zu trennen hat,
da hat sich dann wohl was verselbständigt.
Meiner unbescheidenen Meinung nach auch eine Frage des Bewusst-Seins, ob ich mir über die Auswirkungen meiner Taten,
bzw. die Reste derselben Gedanken mache oder nicht. Und diese Gesellschaft zeigt da große "eher nicht" Tendenzen.
Aber Städte werden nicht von Bauern entworfen; früher hatten wir andere Probleme und die sind halt so gelöst worden.
Es wird langsam Zeit, da nachzubessern, sonst ist es ein Fall von verschlimmbessert.
Angefangen hat es kurz vor 1900, richtig los ging es in den 50ern, seit den 80ern flächendeckend, langsam wird die Dosis zu hoch.