Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

(wir werden nicht gebraten)
fliegenpilz
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#51

Beitrag von fliegenpilz » Mi 3. Feb 2016, 22:49

unserer labrador war ein halbes jahr alt als sie zu uns kam,sie kannte nichts und hatte vor allem angst vor allem davor ,das man ihr das futter streitig machte,trotzdem hat sie begriffen nur das zu fressen was ihr zugedacht war,ich glaube auch,das es das eigene auftreten ist,ich muss nicht schreien,ich rede leise mit ihr ,steht sie in meiner nähe reagiert sie auf fingerschnippen,der hund meiner tochter lebt auch mit einer katze und würde auch gern ihr futter haben,die katze bekommt ihr futter in der küche und da darf er konsequent nicht rein.ausserdem könnte man das futter für die katzen höher stellen,so dass der hund nicht dran kommt
auch haben grösse und gewicht der hunde nichts mit der hirachie im rudel zu tun,unser schäferhund ist auch erheblich grösser und schwerer als der labrador,käm aber nie auf die idee der chef zu sein,obwohl der labrador sie nie angegriffen hat,läuft alles über souveräner körpersprache und mal nem laut

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Rallymann
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#52

Beitrag von Rallymann » Fr 5. Feb 2016, 19:20

Vergiss die Lautstärke, da stumpfen Hunde nur ab und reagieren nicht.
Nicht schreien nicht schlagen......................

Ich denke, die Sache mit dem Futter ist nur ein Symptom und im Flegelalter sind wir ja auch noch.
Ist blöd irgendwelche Ratschläge zu erteilen, man kennt ja nicht.

Was also würde ich an deiner Stelle tun?

Erfolgserlebnisse verschaffen ihr Pluspunkte, also abstellen.
Katzen bekommen ihr Futter an erhöhter Stelle,oder hinter verschlossener Tür, wo Fiffi nicht rann kommt.
Fiffi bekommt als letzter Futter, so ist sicher gestellt, dass die anderen Näpfe schon leer sind.
Kannst ihn auch für diese Zeit anleinen.
Wichtig ist, dass er keine Gelegenheit mehr bekommt ans Futter der anderen zu gelangen, bis er besser gehorcht.

Ein weiterer Punkt ist, dass er für sein Futter eine Gegenleistung erbringen muss. Die ist warten.
Stell dir mal vor, Du bringst ihm bei, auf einer Decke/ Handtuch Sitz zu machen und etwas zu warten. Dafür bekommt er Futter.
Wenn er auf das Kommando Platz-Bleib gehorcht und nach dem Warten sein Futter bekommt (immer auf der Decke) und immer als letzter, so wird er bald schon auf die Decke flitzen, wenn er nur die anderen Fressen hört. Er hat ja gelernt sein Futter als letzter und nur auf seiner Decke zu bekommen.

Respektiert er dich nicht, konditionierst Du ihn halt so und da er auf Futter so gut reagiert, kannst Du diesen Umstand nutzen, um ihm allerhand beizubringen.

Steffen
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#53

Beitrag von Steffen » Sa 6. Feb 2016, 15:39

Rallymann hat geschrieben:Vergiss die Lautstärke, da stumpfen Hunde nur ab und reagieren nicht.
Nicht schreien nicht schlagen......................
......denn Gewalt ist immer ein Zeichen von Schwäche......
Steffen

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#54

Beitrag von Elfe » So 7. Feb 2016, 17:50

Das machen wir ja alles auch schon. Katzen werden in der Küche gefüttert bei geschlossener Türe. Küche ist Taburaum für alle Hunde (funktioniert auch, wenn kein Katzenfutterrest zu finden ist). Der Husky bekommt getrennt vom Welpen sein Futter und der Welpe bekommt auch sein Futter in einem anderen Raum, als der Husky. Die Kleine wartet auch auf ihr Futter, wenn ich es ihr hinstelle und sitz - bleib sage, bis ich es frei gebe. Das ist ja das Verrückte daran. Wehe es ist irgendwo was übrig und man hat es übersehen. Dann ist sie wie ein Geier. Aber ich bin wieder beweglich und das merkt man gewaltig. Sprich ich reagiere wieder schneller und verwehre den Zugang, noch ehe sie ansetzen kann. Inzwischen genügt auch wieder ein bestimmtes Nein und sie dreht ab. Sie hat einfach meine Invalidität schamlos ausgenutzt - Flegelalter - ja, das kann durchaus sein. Man versuchte zu rebellieren und hatte Erfolg ...

Schlagen und Schreien mag ich auch nicht - wenn dann rempel ich. Sprich, ich schubbse sie zur Seite oder werf sie mal um und stell mich im Vierfüsslerstand über sie. Dann ist oft ganz schnell wieder Ruhe im Karton ... (ich kann auch ganz gut knurren, dann guckt sie ganz gross ;-) )
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#55

Beitrag von Rallymann » So 7. Feb 2016, 19:08

NA das klingt doch alles bestens :)

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#56

Beitrag von nathaliato » Di 21. Jun 2016, 16:53

Toller Thread, um ihn einfach mal durchgelesen zu haben. Sind selbst an einem Husky interessiert in der Zukunft :)

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#57

Beitrag von Elfe » Mo 3. Okt 2016, 15:24

Ach übrigens: unser Husky, der ja so ein Problemhund war ist inzwischen ein richtiger Kuschelhund geworden und schmust unheimlich gerne mit uns ...
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#58

Beitrag von Manfred » Mo 3. Okt 2016, 16:06

Das ist doch mal eine gute Nachricht! :)

centauri

Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#59

Beitrag von centauri » Mo 3. Okt 2016, 18:09

Musste ja gut gehen bei so vielen Hundeflüsterern hier! :)

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#60

Beitrag von Elfe » Mo 3. Okt 2016, 20:04

:daumen:
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