Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

(wir werden nicht gebraten)
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Manfred
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#21

Beitrag von Manfred » Di 10. Nov 2015, 23:34

Wie hat sich denn die Sache entwickelt?

Elfe
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#22

Beitrag von Elfe » Mi 11. Nov 2015, 23:17

Ich kann heute tatsächlich erste Erfolge verbuchen! Ich hab lange im Netz nach einem geeigneten Hundetrainer gesucht, der mit Resozialisierung beschäftigt ist und sich auskennt. Der ist leider sehr weit weg (hatte ich ja glaub ich auch schon geschrieben). Der hat aber Kollegen gefragt und die weiderum haben ihm dann eine Trainerin genannt, die ganz in meiner Nähe wohnt. Eine total tolle Frau. Sie hat uns ganz viel von unseren Aengsten genommen und wir hatten uns am Ende sogar getraut, die beiden (Husky und Welpe) zusammen zu lassen im Garten. Da wir entspannt waren, war das unser Husky dann auch und siehe da, die beiden haben sogar miteinander gespielt. Total hündisch normal. Sie gab uns noch Tipps, wann wir wirklich und wie einschreiten müssen, wobei es da erst mal darum geht, die Grenzen des alten Hundes zu erkennen und gegebenen Falls den Welpen von ihm wegzunehmen, da er einfach dann seine Ruhe benötigt. Der Welpe aber akzeptiert seine gesetzen Grenzen sehr gut und so hat das auch ganz toll funktioniert. Im Haus ist es noch etwas anders, da es da etwas beengter zugeht, was dem Husky dann auch schnell zu viel wird, aber wir arbeiten daran ... Was sein Sozialverhalten angeht, so ist es gar nicht sooo schlimm um ihn bestellt. Die Trainerin meinte, er sei nur verunsichert und wir müssten ihm diese Sicherheit wieder bieten. Das ist momentan noch der schwierigere Part, der noch ein paar Hilfsmittel braucht, die wir noch besoren müssen, aber die Tipps, die sie uns bereits gab, haben unheimlich geholfen und uns wieder etwas vom Vertrauen in den Hund zurückgegeben. Es ist schwierig, aber nicht hoffnungslos ... Auch einen 8jährigen Husky kann man noch was beibringen. Bin froh, dass er dazu nicht aus der Familie muss und bin viel zuversichtlicher, als noch vor zwei Wochen!
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Manfred
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#23

Beitrag von Manfred » Mi 11. Nov 2015, 23:27

Das hört sich doch ganz gut an. :-)
Ich drücke weiter die Daumen. Wäre natürlich die beste Lösung, wenn er bei euch bleiben kann.

Elfe
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#24

Beitrag von Elfe » Mi 11. Nov 2015, 23:36

Ja, auf jeden Fall! Ich berichte euch natürlich, wie es sich weiter entwickelt ...
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#25

Beitrag von mot437 » Do 12. Nov 2015, 10:08

:daumen: :) freue mich auch.
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Steffen
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#26

Beitrag von Steffen » Do 12. Nov 2015, 12:20

Liest sich doch gut! Viel Glück!
Elfe hat geschrieben:... Im Haus ist es noch etwas anders, da es da etwas beengter zugeht, was dem Husky dann auch schnell zu viel wird, aber wir arbeiten daran ...
Daran zu arbeiten ist schwierig. Gerade im Haus/in der Wohnung zwingt man die Hunde zu einer für sie mitunter unangenehmen Nähe. So kann der Althund den Welpen draußen problemlos auf einem für ihn notwendigen Abstand halten. So "sagt" der Alten dem Jungen beispielsweise "Ich will meine Ruhe, also halte gefälligst fünf Meter Abstand!". Sendet der Alte die richtigen Signale und versteht und akzeptiert der Junge diese, ist dann für alle Beteiligten alles gut.
Im Haus dagegen ist das anders. Einerseits braucht der Alte auch hier vielleicht fünf Meter Abstand, die der Junge aus räumlichen Gründen nicht einhalten kann (und der Alte wird in diesem Fall nicht sagen "Huch, hier ist ja kaum Platz! Okay, dann reichen mir auch zwei Meter!" - so würden Menschen handeln, nicht Hunde), andererseits wimmel es es im Haus von Ressourcen (Korb, Sessel, der Platz unterm Tisch oder an Fenster - mitunter ist deren Wert für den Hund dem Halter gar nicht bewusst) des Althundes, welche er aus Hundesicht vollkommen zu Recht weiterhin für sich beansprucht und natürlich auch vor dem Junghund verteidigt. Das sind "zwischenhundliche" Dinge, daran kann man nur vermeintlich arbeiten. Allermeist baut man dabei Frust auf, welcher sich irgendwann entladen kann. Und dann wird's richtig "lustig".
Hunde sind halt Hunde, keine Menschen. Sie können sich nicht zusammenreißen, schauspielern oder lügen - fühlen und handeln immer wie Hunde. Ein "Ruhe jetzt und habt euch lieb!" haut auf Dauer nicht hin. Mehrhundehaltung funktioniert vielmehr nur ohne Einmischung des Menschen - man muss akzeptieren - nötigenfalls auch, dass die vom Menschen für ein erzwungenes Zusammenleben ausgewählten Hunde eben nicht zusammenpassen und im Sinne der Hunde getrennt werden müssen.
Steffen

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#27

Beitrag von lamin » So 15. Nov 2015, 15:27

Also ich sehe nur zwei Möglichkeiten: Ein Hundepsychologe, oder neues Zuhause für den Hund

Steffen
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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#28

Beitrag von Steffen » So 15. Nov 2015, 16:33

lamin hat geschrieben:....Ein Hundepsychologe.....
Schon richtig! Nur nützt der leider gar nichts, wenn sich die Halter nicht grundlegend ändern. Der Hund ist schließlich nicht mit Macke geboren, sondern wurde von seinen Haltern zu dem gemacht, der er jetzt ist.
Von daher....
Steffen

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#29

Beitrag von Rallymann » So 15. Nov 2015, 21:26

Erstmal ist es schön zu hören, dass der Hund bleiben darf. Wenn die Trainerin sagt, dass es nicht so schlimm ist wie befürchtet und wenn er im Umgang mit dem Welpen klar kommt ist auch das schön zu hören. Hier besteht Hoffnung :)

Wichtiger als der Umgang mit dem Welpen ist das Sozialverhalten dem Menschen gegenüber und hier liegt einiges im Argen, wobei da weniger Dominanz eine Rolle spielt und Unsicherheit sollte es auch nicht sein.
Ich denke, dass Hund durch Erfahrung gelernt hat mit seinem "Schnappen" Erfolge zu erzielen und so wendet er sein "Erfolgsrezept" halt immer an, wenn es gerade passt.

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Re: Sozialverhalten (Huskyrüde, 8 Jahre) total im Eimer ...

#30

Beitrag von Elfe » Mo 16. Nov 2015, 19:41

Genau daran werden wir jetzt arbeiten. Unsere Hundetrainerin, die uns empfohlen wurde, ist spezialisiert auf solch schwierige Hunde wie den unseren. Sie hat inzwischen mit uns einen Trainingsplan erstellt, mit dessen Hilfe wir genau daran arbeiten, dass er keinen Erfolg mit seinem Geschnappe mehr hat. Langsam wird es auch etwas entspannter hier bei uns - schon mit kleinen Hilfsmitteln ...
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