Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

(wir werden nicht gebraten)
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#101

Beitrag von Rallymann » So 25. Okt 2015, 20:00

Steffen hat geschrieben:Rallymann, du schreibst hier von deiner Meinung und Einstellung. Gut und schön. Nur solltest du diese vielleicht mal mit bestehenden Fakten abgleichen. Du wirst sehen, die Unterschiede sind gewaltig!
Man sollte einen Hund immer als das sehen, was er ist. Nämlich ein Hund - nur ein Hund! Und so sollte man ihn annehmen und akzeptieren. Im Sinne des Hundes!
Niemand kommt auf die Idee, von 'nem Hund zu erwarten, auf 'ner Stange zu schlafen und Eier zu legen. Niemand würde meinen, dass man einen Hund im Gartenteich halten und mit Wasserflöhen ernähren zu können, niemand stellt einen Hund auf die Koppel und füttert ihn mit Gras, Heu und Schrot. Aber dem Hund menschliche Atribute anzudichten und ihn nach diesen zu halten und zu behandeln ist okay? Nee, da passt was nicht!
Leider kann ich mit allem was du schreibst nichts anfangen....nicht mal wenn ich versuche zwischen den Zeilen zu lesen.

@die fellberge

Es gab niemals kämpfe und wird auch keine geben.
Die leben jetzt fast 10 Jahre zusammen und niemals gab es auch nur eine Rauferei.
Ganz nebenbei geht es bald mit Labbi zuende. Muss bis zu 5 mal pro Nacht raus, liegt den ganzen Tag im Haus.
Der Schäfer würde auch niemals den Rang unseres alten Labbis in Frage stellen, obwohl er merkt, dass dieser bald von uns gehen wird und kein wirklicher Gegener ist.

Ich weis selbst wie schwer es ist, sich nur anhand von Infos ein Bild zu machen, geht mir hier nicht anders, aber kommt mal vom: Die werden sich killen Tripp runter. Der Schäfer ob mit mir oder ohne mich hat keinerlei Interesse daran, seinen Rang hier zu verbessern.
Der will nur Familienanschluss und das ist in meinen Augen das mindeste, was einem Familienhund zustehen sollte.

Aus meiner Sicht gehört es sich, dass alle Hunde die gleichen Lebensedingungen bekommen und das bestimmen die Menschen und nicht der Hund.

Ganz nebenbei hat mein Verhalten, meine Ansichten und der Umgang mit den Hunden es meiner Frau erst ermöglicht hier freilaufendes Geflügel zu halten, da sie sich nicht imstande sah, den Hunden Herr zu werden und diese erst nach meinem einschreiten das Geflügel in Ruhe ließen.
Na zumindest fürs schwierige bin ich gut :aeh:

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#102

Beitrag von Rallymann » So 25. Okt 2015, 20:12

du bist kein guter Rudelführer und deshalb gibt es Stress.
Es gibt hier keinen Stress. Weder zwischen den Hunden und mir, noch zwischen den Hunden selbst.
Ob ich ein guter Rudelführer bin kann ich nicht sagen.
Was ich aber sagen kann, ist das ich Hund im Griff habe. Gehe immer ohne Leine, gehorcht immer, ist immer abrufbar, wildert nicht, und ist immer von mir kontrollierbar. Niemals musste ich Arzt oder Tierarztrechnungen anderer begleichen. Man folgt mir also und meine art der Hunderziehung trägt Früchte, so das ich einen Hund an meiner Seite habe, der gerne an meiner Seite ist und sich von mir führen lässt.
Kein anderes Familienmitglied hier kann das von sich behaubten.
Vieleicht bin ich wirklich kein guter Rudelführer, aber unter den hier verfügbaren der einzige, der seine Komandos nicht hilflos hinterher rufen muss.

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#103

Beitrag von mot437 » So 25. Okt 2015, 20:26

So jetzt is aber genug.
Ich bin harmoniebeduerftig.
Wolte ja mit meinem beitrag nur nekisch. Sagen das ich da. Eheliche. Uneinikeit. Sah. Nich das man einander nun fertigmachen mus. ....
Sei gut cowboy

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#104

Beitrag von Rallymann » So 25. Okt 2015, 20:40

Hier geht es um Hundeerziehung

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#105

Beitrag von die fellberge » So 25. Okt 2015, 21:26

Hmm- wenn sie schon solange zusammen sind ( und ihr auch) sind meine Sorgen um die Zwei- und Vierbeiner wohl unbegründet.

Dann haben die Hunde eine Möglichkeit gefunden sich zu mögen- wie auch immer.

Manchmal kann man von seinen Tieren auch etwas lernen.
Jeder Mensch ist schlau- der eine vorher, der andere hinterher!

LG Marianne

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#106

Beitrag von Rallymann » So 25. Okt 2015, 22:45

Ich hatte schonmal geschrieben, dass die beiden nicht zusammen in einem Körbchen schlafen, sich aber sonst gut als Rudel machen.
Nach all den Jahren sind ängste um ihre Sicherheit unbegründet.

Grundtenor für mich in dieser Diskussion sind: Wenn ich mehr als einen Hund halte, hat nicht jeder der Hunde ein Recht auf Gleichbehandlung?
Und:
Gebe ich meinem Hund die Macht, zu entscheiden wer oder was mein Wohnzimmer betreten darf, oder entscheide ich ?
Zu 1.
Nach meinem Verständniss bekommt jeder meiner Hunde eine Gleichbehandlung.
Zu 2.
Da Hunde einen Führer brauchen, oder sonst selber führen, übernehme ich die Entscheidungen weil ich der Überzeugung bin, dass ein selbstständig entscheidender Hund, eine Führung des Menschen nicht akzeptiert und so zur Gefahr werden kann.
In meinen Augen eine Frage der Rangordnung.

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#107

Beitrag von die fellberge » Mo 26. Okt 2015, 06:01

Nein, ein Hund hat kein Recht auf Gleichbehandlung- denn das ist menschliches Denken.
(- und so wie ich es verstanden habe behandelst du auch nicht alle Hunde gleich- sondern deinen mehr!)
Ja, ich entscheide wer wann Räume betritt, oder welcher Hund das " Recht" hat in meiner Nähe zu sein, das muss aber dauerhaft passieren- und kann keine Wochenendsituation sein.
Labbi und Schäfer im Wesen zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen ...
Wenn der Schäfer auf Ansprache hört- muss es nicht am Hundeführer liegen- genau so ist es beim Labbi mit dem Nichthören.
Was auch immer- ihr scheint etwas richtig gemacht zu haben- wenn die beiden Fellfrauen bei dieser Situation nicht aneinander geraten sind.
Sollten aber Gedanken nach dem Ableben einer der beiden an einen neuen Hund aufkommen- dann solltet ihr beiden doch an einem Strang ziehen.
Jeder Mensch ist schlau- der eine vorher, der andere hinterher!

LG Marianne

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#108

Beitrag von Rallymann » Mo 26. Okt 2015, 06:48

HAch drück ich mich denn so unverständlich aus :aeh:
Mir ist bewusst, dass Gleichbehandlung im Rudel nicht geht, weil Hunde nicht demokratisch denken.
Was ich unter Gleichbehandlung verstehe, ist der Umgang des Menschen mit dem Hund. Ich alsMensch behandele einen Hund nicht schlechter als den anderen. Wenn Labbi von 10 geworfenen Stöckchen 10 holt und Schäfer sich nicht traut, hab ich kein Problem damit. Hierarchie eben.
Aber vom Menschen kann ich erwarten, dass Hunde im Rudel gleich behandelt werden.
und so wie ich es verstanden habe behandelst du auch nicht alle Hunde gleich- sondern deinen mehr!
Ergibt sich zwangsweise daraus, dass wenn ich heim komme beim Schäfer das erledigt werden muss, was der Rest der Familie nicht macht.
Ist dein Hund kümmer dich wenn du da bist, also kümmer ich mich.
Musste mir schon zu Anfang anhören, dass der Schäfer nicht hört und ich ihn erziehen soll. Schäfer bekam mit 9 Mon ein Stachelhalsband weil Frauchen die Hunde nicht halten konnte. Da hies es erzieh deinen Hund. Das hab ich gemacht und ich hatte nie Probleme, nur Frauchen hatte sie immernoch.
Klar wenn ich Hund erziehe und er auf mich hört, bedeutet das nicht, dass er auch auf Frauchen hört.
Frauchen hat anderes zu tun und geht niemals mit Schäfer gassi und unternimmt auch sonst nix wie Tierarzt usw.
Demnach bin ich gezwungen, meine bescheidene Freizeit damit zu verbringen das aufzuholen, was währen meiner Abwesenheit angefallen ist.
Also nehm ich am WE den Hund überall wo ich bin den Hund mit und das oben genannte ist auch der Grund warum Hund auf mich hört und nicht auf Frauchen. Und weil er nicht hört unternimmt sie auch nix mit ihm. Ist ein Teufelskreis und für mich verständlich, dass man mit einen Hund den man nicht kontrollieren kann, nichts machen will. Meine Auffoderung sich erzieherisch einzubringen wurde mit der Begründung: Ich hab genug anderes zu tun abgelehnt. Daraus ergibt sich zwangsläufig die mein Hund dein Hund Geschichte.

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#109

Beitrag von marceb » Mo 26. Okt 2015, 08:35

Hallo Rallymann,
sind die beiden Hündinnen kastriert?
Wenn ja, in welchem Alter wurden sie kastriert?

Viele Grüße
Martina

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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#110

Beitrag von Rallymann » Di 27. Okt 2015, 17:43

Tach.

Labbi war schon kastriert als wir ihn bekamen.
Schäfer ist nicht kastriert.

Labbi kommt aus Ungarn über die Tierhilfe Dortmund und sollte als Zweithund für den Sohn meiner Frau sein.
War damals ein knappes Jahr (geschätzt) und sollte wieder zurückgegeben werden, weil Labbi den Ersthund auch nirgends rein ließ.
Wir haben uns damals entschieden ihn bei uns aufzunehmen, damit er nicht ins Heim muss.
Schäfer kam als Welpe mit etwa 8 Wochen zu uns. Etwa ein dreiviertel Jahr später.
Vater Schäfer und Mutter Schäfer/Dobermann mix.
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