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Re: Ukara

Verfasst: Fr 20. Jan 2017, 08:00
von Rohana
ich denke, ganz so arg ein "Muss" war es nie. Man hat immer irgendwie wählen können - nur war halt der eine Weg sehr sehr unbequem.....
Wenn du so denkst, ist es doch heute nicht anders. Bequeme und unbequeme Wege gibts immer :)
ina maka hat geschrieben:hihi, woher nimmst du denn dieses "Wissen" über mich??
Du hast es geschrieben, dass du nicht studieren wolltest weil ieh Chemie.
Ich hab jahrelang auf verschiedenen (Bio-) Höfen gearbeitet, am fehlenden Wissen (und Können, welches in diesem Beruf genausoviel zählt!) liegt es nicht.
Ja wo ist denn nun das Problem, weshalb du nicht "Bäuerin" sein kannst? :eek:
Rohana hat geschrieben:ganz ohne Chemie gehts nunmal nicht.
das ist falsch .... ;)
Alles um dich rum hat Chemie. Deiner Umwelt ist es natürlich egal ob du darum weisst oder nicht, die Pflanzen wachsen auch ohne. Zum Verständnis hilft es allerdings ungemein (wie auch Biologie und Geologie). Versteh ich nur nicht warum du auf der einen Seite einen Bohei um "Wissen" machst, auf der anderen Seite grundlegendes solches ablehnst.

Re: Ukara

Verfasst: Fr 20. Jan 2017, 08:48
von Oelkanne
Ich meine, es geht ohne "Chemie" als Unterrichtsfach
Ich meine es geht nicht ohne Chemie als Unterrichtsfach wenn man Landwirt lernen will.
Im Gymnasium hatte ich Chemie als Hauptfach (es war auch das beste, mit einer eins :mrgreen: ) und bin jetzt in der Berufsschule froh drum.
Ja, studieren hätte ich können. hab allerdings vor dem ersten Semester aufgegeben, weil ich da Tausend Chemikalien hätte lernen müssen und ich wollte immer nur :lol: selbstbestimmt körperlich hart arbeiten.
Was waren denn diese "Chemikalien"?
Wenn man nicht das lernen will, was Inhalt des Studiums ist, hat man sich wohl vergriffen.
Körperlich hart arbeiten kannst du als ungelernte Hilfskraft,
da braucht es weder Ausbildung noch Studium.
Ich hab jahrelang auf verschiedenen (Bio-) Höfen gearbeitet, am fehlenden Wissen (und Können, welches in diesem Beruf genausoviel zählt!) liegt es nicht.
Dann sollte eine Ausbildung ja mit dem Schnitt 1,0 abgeschlossen werden können...

Re: Ukara

Verfasst: Fr 20. Jan 2017, 10:24
von bielefelder13
Euer Wortgefecht ist ja ganz Amüsant, aber was hat es mit Ukara zu tun? :grr:

Re: Ukara

Verfasst: Fr 20. Jan 2017, 11:07
von Benutzer 72 gelöscht
bielefelder13 hat geschrieben:Euer Wortgefecht ist ja ganz Amüsant, aber was hat es mit Ukara zu tun? :grr:
:flag:
bielefelder13 hat geschrieben:Denke das Prinzip Ukara funktioniert nur bis zu einer bestimmten Bevölkerungsgröße unter Gleichgesinnten.
(Hervorhebung von mir)

wären wir hier (das Forum) Ukara, gäbe es dort schon einen Weltkrieg...
oder wären wir im real life dann doch nicht so dogmatisch/stur ??

Es berührt das ganze schon - soetwas wie Ukara kann nur funktionieren, wenn die "überzähligen Kinder" (die, die kein Land erben können, weil schon alles vergeben ist), entweder als Magd oder Knecht arbeiten (ohne reelle Chance selber mal Kinder zu bekommen) oder sterben oder auswandern.
wüßte gerne wie das auf Ukara geregelt worden ist!!
Es gibt Landstriche in ?? wo? in Italien? Südtirol? Österreich?? wo es keine lebensfähigen Höfe mehr gibt, eben, weil jedes Kind genau gleichviel erben durfte.
Dadurch wurde jeder Hof immer kleiner und am Schluss reichte es nicht mehr, um davon zu leben.

kurz noch ot: ja, ja alles ist Chemie - genauso wie alles Natur ist oder alles Physik, alles ist Religion........ :ohm:

Re: Ukara

Verfasst: Sa 16. Sep 2017, 22:25
von Fred
ina maka hat geschrieben: ich denke, ganz so arg ein "Muss" war es nie. Man hat immer irgendwie wählen können - nur war halt der eine Weg sehr sehr unbequem.....
ist es aber noch immer :pfeif: das wollte ich eigentlich sagen.
Wo ich herkomme, war in der Generation vor mir Pflicht: Das Zwei Wege Bild:
Bild
[Bei uns an der Schule war da aber eine Radikalere Version von...also so wie ich sie erinnere :hmm:.. also so auch nicht ]

Hist. Hintergrund dazu: http://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/7827.html
... wobei es heute eigentlich nur subtiler ist...