Ackerfutter für die Winterweide

Moderator: kraut_ruebe

Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon Manfred am Do 4. Jan 2018, 10:51

Im Landtreff habe ich den Tipp erhalten, nach "Outwintering" zu suchen.
Dabei bin ich auf dieses Video (vermutlich aus Schottland?) gestoßen:
Dort wird auf Ackerflächen Raps als Zwischenfrucht zum Abweiden angebaut und 2 x täglich portionsweise zugeteilt.

https://www.youtube.com/watch?v=LKq2OVXqz2c

Vor 10, 15 Jahren hat mein Vater auch noch Raps als Grünfutter für den Spätherbst gesät und dann mit dem Ladewagen geholt. Als Ergänzung gab es Heu dazu.
Wegen der blähenden Wirkung sollte man die Fütterung langsam über ein paar Tage auf den Raps umstellen.
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon Rohana am Do 4. Jan 2018, 10:57

Schmeckt Raps wirklich? Kann ich mir ja irgendwie nicht vorstellen...
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon centauri am Do 4. Jan 2018, 11:23

Rohana hat geschrieben:Schmeckt Raps wirklich? Kann ich mir ja irgendwie nicht vorstellen...

Ich kenne das auch noch von meinen ehemaligen Schwiegereltern. Das wahr damals Gang und Gäbe. Und ich denke das war vielleicht auch Klimatisch bedingt im Bayrischen Wald.
Aber sonst lief das wie Manfred das schon schrieb. Wurde nicht abgeweidet sondern gemäht und in den Stall gefahren und zugefüttert.
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon kraut_ruebe am Do 4. Jan 2018, 11:53

meine tiere mögen raps gerne. weidezuteilung wär praktisch, aber da hab ich meine tiere nicht gut genug an den stromzaun gewöhnt, deswegen lege ich vor.

ich säe im august mais zur herbstfütterung bis zum frost und im september winterraps für die zeit ab dem frost. hirse und rüben würd ich gern noch dazu nehmen, wenn witterung und zeit denn endlich mal mitspielen.
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon Manfred am Do 4. Jan 2018, 12:13

Den grünen Raps haben unsere Rinder sehr gerne gefressen.
Mein Großvater sprach aber öfter davon, dass es früher vorgekommen wäre, dass Rinder oder Pferde irgendwo ausgebrochen und zu Rapsfeldern gelaufen wären und sich dort derart überfressen hätten, dass sie anschließend an "Koliken" eingegangen seien.
m.E. könnte es sich auch um Nitritvergiftungen oder eine Kombi aus beidem gehandelt haben.
Bei der Futterumstellung muss man wohl wirklich aufpassen.
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon Oelkanne am Do 4. Jan 2018, 14:51

Hier in BaWü wurde noch lange auf den Fildern Futterraps angebaut, ist aber mittlerweile nicht mehr üblich.
Man sagte immer das die Kühe mit dem Raps "die Wand nauf scheised" weil der Kot sehr dünn wurde.
Sehr schmackhaft war er aber wohl.
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon centauri am Do 4. Jan 2018, 15:21

Hatte aber den Vorteil das der Boden bedeckt war. :)
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Re: Ackerfutter für die Winterweide

Beitragvon smallfarmer am Do 4. Jan 2018, 16:13

So was wird in Deutschland auch immer noch gemacht, Ganglämmer auf Zwischenfrucht fertiggemästet.
In GB ist so was eigentlich in klimatisch günstigen Lagen die Regel http://beefandlamb.ahdb.org.uk/wp/wp-co ... nual-6.pdf
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