Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

Moderator: kraut_ruebe

Aero
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Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#41

Beitrag von Aero » So 16. Feb 2020, 18:28

Hallo an Alle,

Vielen Dank für die vielen Tipps und die umfangreiche Diskussion. Schade dass sie teils abgedriftet ist. Insofern kann ich nur zustimmen, das Niveau, was ich hier eigentlich vorgefunden habe, zu kultivieren:-)

Ich hab mich nicht rausgezogen, ich habe gelesen und möchte mich erstmal mit meiner Gemeinschaft besprechen, welches Vorgehen wir planen. Dann werden sicherlich wieder Fragen auftauchen. Eine gibt es schon. Wir haben am 21.3. die Möglichkeit einer kostenlosen Bodenprobe. Ist das notwendig, in Anbetracht des Lößbodens?

Weitere Fragen werden dann wahrscheinlich folgen.

Wir werden vorziehen.

Anscheinend gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle erfolgreich funktionieren. Mir erscheint es sinnvoll zu sein, nicht umzugraben, höchsten anritzen oder partielles Umgraben, um eine Natürliche Struktur zu erhalten und zu bewahren. Beim allerersten Mal bzw. Nach jahrelanger Rasenschicht könnte Umgraben + Stroh + Mulch und direktes Bepflanzen sinnvoll sein.

Benutzer 72 gelöscht

Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#42

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht » So 16. Feb 2020, 20:57

Danke für deine Rückmeldung! :)
Aero hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 18:28
Wir haben am 21.3. die Möglichkeit einer kostenlosen Bodenprobe. Ist das notwendig, in Anbetracht des Lößbodens?
Da kann ich nur antworten, "notwendig" ist es nicht :pft:

Aber ich tät´s machen, alleine schon wegen der Neugier...
Wenn man gezielt Nährstoffe zuführen will, sollte man es tun, denn es gibt einige Nährstoffe, bei denen auch ein Überangebot schädlich ist - bekanntestes Beispiel ist der Kalk.

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emil17
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Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#43

Beitrag von emil17 » So 16. Feb 2020, 21:05

Wenn du eine kostenlose Bodenprobe machen lassen kannst, warum nicht?
Was du auch machen kannst: Einen Teil umgraben, einen mit Kompost überdecken, und dann vergleichen.
Lössböden sind verglichen mit Sandböden oder schweren Lehmböden ziemlich problemlos.

Was ich oft getan habe, ist einfach mit den Leuten zu reden, die in der Nachbarschaft einen schönen Garten haben. Das wird fast immer für beide zu einem guten Erlebnis. Ausserdem kriegt man dann oft Setzlinge , Himbeerschosser und dergleichen geschenkt.

Du wirst, das hat diese Diskussion ja gezeigt, sowieso nichts tun können, ohne dass jemand das anders gemacht hätte und auch ganz genau weiss, warum.

Oder, um ein nützliches Sprichwort zu zitieren: Denen, die keinen Rat befolgen, und denen, die jeden Rat befolgen, ist nicht zu helfen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#44

Beitrag von emil17 » So 16. Feb 2020, 21:30

viktualia hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 13:09
Grabegabel ist in Ordnung - aber da hab ich erst explizit drauf hinweisen müsssen, was dann leider nicht in Ordnung ist.

Mit dem Spaten wird der Boden gewendet, tiefere Schichten nach oben geholt,
das passiert mit der Grabegabel, so sie richtig eingesetzt wird, nicht.
:roll: Es ist manchmal schwer, keine Satire zu schreiben (Juvenal)
viktualia hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 13:09
Hat hier irgendwer eins und schonmal Mikroben beobachtet???
Der Rati - aber auch im Boden?)
Ja ich :holy: Mikroben beobachten geht mit einem Mikroskop aber nicht und im Boden schon gar nicht, weil man die Viecher präparieren muss, damit man was sieht. Um gute Mikroskopiepräparate von Bodenmikroben zu bekommen, braucht man ziemlich viel Technik und einen Laboranten mit ein paar Jahren Erfahrung.
viktualia hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 13:09
Kümmer dich nicht um mich, sondern ...
Du schreibst ungefragt in einen Faden rein, der ein anderer eröffnet hat. Das ist ok, weil das ja ein Diskussionsforum ist.
Was hingegen nicht ok ist: dass du dir dauernd anmassest, den anderen Diskussionsteilnehmern vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben und worüber sie zu schreiben und worüber sie nicht zu schreiben haben.
Ebenfalls nicht ok ist, dass du dir Meinungsäusserungen anderer zur Ausgangsfrage verbittest, bloss weil sie dir nicht passen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

viktualia

Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#45

Beitrag von viktualia » So 16. Feb 2020, 23:17

Emil, was hat das mit dem Fadenthema hier zu tun, dass du es hier und nicht in dem anderen Faden auf den Tisch legst?
Und es ist nicht wirklich was, was ich dir vorschreibe, wenn ich deine Aussage korrigiere.
"Halt dich an die Naturgesetze" sei eine Vorschrift von mir?- geht´s noch?
Wenn du vom Grund fürs Umgraben nix hälst, darf ich den Bezug zum weiteren Vorgehen durchaus herstellen,
auch wenn dann klar wird, dass deine Aussage so jetzt eben nicht zu gebrauchen ist.

Aber wenn du als Mod findest, man dürfe Themenfremdes schreiben und auch verteidigen, dann werd ich mir das natürlich merken müssen...
(Satire!!! aber "Meinungsäusserungen, die nicht passen, nicht verbieten dürfen" wollen, das hat schon was - wie war das mit Juvenal?)
„Wer aber soll die Wächter selbst bewachen?“ :haha:
https://de.wikipedia.org/wiki/Juvenal
Danke, ich kannte den gar nicht.

( :roll: Aber ich hab schon mal versucht, mit ner Grabegabel den Boden zu wenden, damals ...
Inzwischen hab ich schon lange nen Sauzahn.)
War´s das jetzt langsam - und wenn nicht, warum nicht drüben?

@Aero, ich würd dir auch zur Bodenprobe raten, wenn es nix kostet, erst recht.
Magst du was theoretisches dazu? http://ich-mache-boden-gut.de/?page_id=348

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Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#46

Beitrag von kraut_ruebe » So 16. Feb 2020, 23:35

viktualia, Emil hat Dir bereits in einem Post mitgeteilt, daß er kein Moderator ist, was Du auch im entsprechenden Post, in welchem wir die Moderatoren vorgestellt haben und in der Legende links unten nachprüfen kannst.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

viktualia

Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#47

Beitrag von viktualia » Mo 17. Feb 2020, 09:22

Ah, Danke - ja, er hatte im Zirkus so was gesagt, da hab ich sein "hier" wohl falsch interpretiert.
Da hat Juvenal ja nochmal Glück gehabt.

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Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#48

Beitrag von emil17 » Mo 17. Feb 2020, 10:35

Wer Mod ist, steht auch deutlich gleich unter dem Titel des Themas, wenn man Beiträge durchschaut.
viktualia hat geschrieben:
So 16. Feb 2020, 13:09
Kümmer dich nicht um mich, sondern den verdichteten Boden in Aeros Garten.
Woher weisst du denn, dass der Boden dort verdichtet ist?
Soviel ich lesen kann, hat A. nirgendwo geschrieben, dass sein Boden verdichtet sei.
Manfred hat den Punkt eingebracht und zwar so, wie das ein Praktiker normalerweise macht:
Manfred hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 21:04
Wenn der Boden stark verdichtet ist, kann es Jahrzehnte bis Jahrhunderte dauern, ihn mit "naturnahen" Methoden zu lockern.
Das gute alte Rigolen, evtl. mit gleichzeitiger Einarbeitung von organischem Material, macht Arbeit, schafft aber optimale Voraussetzungen für den Gemüseanbau. Das so behandelte Beet kann dann langfristig mit konservierenden Anbaumethoden genutzt werden.
... und dann du:
viktualia hat geschrieben:
Do 13. Feb 2020, 17:15
Aber bevor das hier im Zank noch untergeht: die Wahrscheinlichkeit, dass dein Boden zwar verdichtet, aber reich an Humus und Nährstoffen ist, ist ziemlich groß.
Jetzt lerne ich auch noch, dass du einen Sauzahn benutzest, obwohl das Teil doch den Boden lockert und du ja dauernd behauptest, dass man den Humusabbau durch Sauerstoffzufuhr nicht beschleunigen soll! Deswegen hast du ja den ganzen Krieg angefangen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

viktualia

Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#49

Beitrag von viktualia » Mo 17. Feb 2020, 11:24

Zitter, zitter - Krieg?

Emil, soll dich erst ein Mod drauf hinweisen, dass das hier nicht passt?
Oder legst du es drauf an, dass ich dann dafür angemacht werde, deine "Interpretationen" des Verlaufs immer wieder richtig zu stellen?
Irgend einen Grund musst du doch haben -
möchtest du Aufklärung? Bitte:
Prinzipiell möchten wir Richtung Permakultur wirtschaften, also auch eher ohne Umgraben auskommen.
Ich weis nicht, wie verdichtet der Boden ist, ich weis nicht mal, ob Aero inzwischen weis, wie verdichtet sein Boden ist.
Aber ich weis, dass es sein Anliegen war, weil ich den Eingangspost las...
(Ich weis auch noch, dass ich dir den schon mal zitiert hab.)

Und mein Sauzahn kann dich nur lehren, dass praktische Ratschläge in Form von Werkzeugempfehlungen nützlicher sind,
als anderer Leut´s Qualifikationen in Frage zu stellen, um von berechtigten Fragen abzulenken....

Zusammenfassung:
Spaten - viel Abbau
Grabegabel - weniger Störung
Sauzahn - punktuelle Lockerung im Wurzelbereich möglich.

Emil, du bist derjenige, der "nichts davon hält", ich bin die, die in Kreisläufen denken kann.
Und sich entschieden dagegen verwehrt, wenn der Grund für eine Maßnahme allein aus autoritären "Wünschen"/Meinungen nicht kommuniziert werden soll, worauf unser kleines Scharmützel ja wohl beruht.
Mir ist lieber, man hat die >Autorität< selber, die Sache, die man macht, mit ihren Vor- und Nachteilen beurteilen zu können.
Da war dein "Halt ich nix von" halt nicht zielführend genug.
Ist es immer noch nicht.

Denn, Emil, dein Leseverständnis lässt zu wünschen übrig, oder vielleicht auch dein Naturverständnis -
es müsste doch wirklich langsam angekommen sein, dass es keinen Humusaufbau ohne -Abbau geben kann.
Irritiert dich, dass es umgekehrt sehr wohl so sein kann? Da ist der Kontext für den -Kreislauf- anders,
aber an den Gesetzmässigkeiten ändert das nix. Naturgesetze, du erinnerst dich?

Und, ist es jetzt endlich genug?
Oder möchtest du wenigstens mal begründen, warum du es für so dringend nötig hälst, diesen inzwischen alten Hut immer weiter hier zu erörtern?
Könntest du aber auch in dem andern Faden machen, da würden sicher viele Leser mehr von halten.

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Re: Neuer alter Garten, wie auflockern statt umgraben?

#50

Beitrag von Till » Mo 17. Feb 2020, 11:28

Zurück zur Bodenprobe: Die ist sehr sehr empfehlenswert. Zum einen weißt du dann, ob und wieviel du kalken solltest.
Zum anderen sind langjährig genutzte Gartenböden oft sehr gut mit Phosphat und Kalium versorgt. Sollte das der Fall sein (was recht wahrscheinlich ist), so kannst du erstmal problemlos die schwach zehrenden Möhren, (Steck-) Zwiebeln, Erbsen und Buschbohnen anbauen, ohne die Fläche mit Kompost düngen zu müssen. Das erspart dir neben der Bereitstellung das jäten der zusätzlich auflaufenden Unkrautsamen. Gerade junge Möhren und Zwiebeln sind nicht konkurrenzfähig und müssen regelmäßig gejätet werden.

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