Fragen zu Streuobstwiese

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emil17
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Re: Fragen zu Streuobstwiese

#81

Beitrag von emil17 » Do 10. Okt 2019, 20:08

Da würde ich den guten alten Seifert, Gärtnern, ackern ohne Gift lesen, der beschreibt dort seinen Umgang mit Obstbäumen.
Soweit ich mich erinnere, hat er einfach die Baumscheiben, also den stammnahem Bereich, gemulcht und dort Kompost gegeben.
Wenn ihr Weidevieh habt, habt ihr ja auch Mist - den kompostieren und im Folgejahr ausbringen, passt auch wunderbar für Beerenkulturen.
Ältere Hochstämme reagieren recht träge auf sowas. Solange der Ertrag passt und die Bäume gesund aussehen, würde ich mir da nicht zu viele Sorgen machen.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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osterheidi
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Re: Fragen zu Streuobstwiese

#82

Beitrag von osterheidi » Sa 23. Jul 2022, 12:45

Frage: habe alte obstbäume ( ca. 100 jahre alt) . sie sind auch langsam fällig ( im wörtlichen sinn ;) ). wir möchten neue obstbäume pflanzen und ich frage mich ob wir das in der nähe der alten bäume machen können . denn der standort soll bleiben. ich möchte nicht unbedingt die zwei ganz alten bäume sofort gänzlich entfernen.
ich denke mir ich könnte die alten bäume stark zurückschneiden , ihnen ihren gnadenplatz lassen und ausserhalb ihrer krone neue pflanzen. licht ist nicht das problem, es ist alles sehr frei stehend. für äpfel habe ich ich noch zwei kleinere bäume bis die neuen tragen.

was meinen hier lesende spezialisten?

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emil17
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Re: Fragen zu Streuobstwiese

#83

Beitrag von emil17 » Sa 23. Jul 2022, 13:00

Wenn der Platz da ist, passt das. Die alten Bäume nicht mehr als nötig beschneiden, weil sie das vermutlich schlecht vertragen, und darauf achten, dass man sie fällen kann ohne dass dabei die Neupflanzung kaputt geht.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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