Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Kartoffelkäfer

Beitragvon stoeri am Do 27. Jun 2013, 20:44

Hallo Freunde,

letzte Woche habe ich zwei Kartoffelkäfer gesehen und sie sofort zerdrückt, diese Woche am Samstag auch zwei und habe sie auch gleich erdrückt. Obwohl ich sehr gründlich geschaut hatte habe ich keine weiteren Käfer gesehen. Heute wieder zwei und vorallem Larven.

Ich habe gleich das ganze grün mit Gesteinsmehl bestaubt und zuhause gleich meinen guten Bekannten Gartenfreund angerufen der mir eigentlich immer sehr gute Ratschläge gibt, er meint das bestäuben mit Gesteinsmehl reicht nicht ich soll umbedingt mit Tabaksud sprühen vorallem von unten, ich hoffe das ich damit meine Kartoffeln retten kann.
herzliche Grüße
Erika mit Lux und Ricky im Herzen

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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon Tanja am Do 27. Jun 2013, 20:49

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:blah:
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon stoeri am Do 27. Jun 2013, 22:27

Hallo Freunde,

Diatomeenmehl, ist das das gleiche was man auch den Hühnern in die Legenester und auch den Stall aussprühen kann, ich glaub da gibt es auch noch eines womit man die Hühner selber einpudern kann oder ist das was anderes?
herzliche Grüße
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon Thomas/V. am Do 27. Jun 2013, 22:30

im Prinzip ja, es werden aber unterschiedliche Feinheiten angeboten für unterschiedliche Zwecke
http://de.wikipedia.org/wiki/Kieselgur#Verwendung
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon stoeri am Di 2. Jul 2013, 20:14

Hallo Freunde,

also ich habe gleich am Anfang (letzte Woche) mit Gesteinsmehl gestaubt, das hätte ich sowieso gemacht.
Und seitdem habe ich jetzt jeden Tag nachgeschaut und abgesammelt bzw die Käfer zerquetscht, ich habe auch unter den Blättern geschaut und die paar gelben Larveneiernester zerdrückt. Es sind nicht viele aber jeden Tag sehe ich welche.

Wie lange muß ich das jetzt machen, meine Kartoffeln stehen bzw sind schon in der Blüte.
Ich muß halt täglich 14 km hin und zurück fahren noch dazu man möchte es nicht glauben ist von allen möglichen Seite irgendwo eine Baustelle so daß ich jedesmal eine Niederbayernrundfahrt machen muß um zu meinem Garten zu kommen.

Das nervt tierisch.
herzliche Grüße
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon hobbygaertnerin am Mi 3. Jul 2013, 10:35

Hallo Erika,
solange die Biester herumkrabbeln und Larven an den Unterseiten der Blätter platziert sind, wirst du ums Abklauben nicht herumkommen.
Ob es jeden Tag sein muss, ich denke mir, dass es alle paar Tage auch reichen würde.
Unsere Kartoffeln wachsen auf Schafmist, hab den Tip von einem Kartoffelanbauer bekommen, bis jetzt , toi, toi, toi, klopf Holz, mögen die Biester nicht an die Kartoffeln gehen.
Auf einem anderen Beet ohne Schafmist sind ein paar Überwinterungskartoffeln aufgegangen, dort hab ich meine gestreiften Lieblinge gefunden und zerbatzt. :nudel:
Für nächstes Jahr sichere ich mir bestimmt wieder im Frühjahr Schafmist, die Kartoffeln sind wirklich gut gewachsen.
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon Adjua am Do 4. Jul 2013, 09:46

emil17 hat geschrieben:Wenn ihr die Kartoffeln spät legt, würde mich interessieren, wie ihr die Legekartoffeln so lange lagert, ohne dass sie völlig durchtreiben und man sie nicht mehr legen kann. Die spüren bei mir sogar im tiefen dunkeln Keller den Frühling.


Hatte heuer 30 kg Saatkartoffel, allerdings war das Feld noch nicht fertig. Dunklen Keller mit Platz drin hab ich aucht nicht, also hab ich sie in Wolle gepackt auf den Nordbalkon gestellt. Da hatte es zwar untertags oft mehr als 5 Grad, Austreiben trotzdem wirkungsvoll verlangsamt.

So wie auf dem Foto kamen sie aus dem zu warmen Vorraum, hab sie dann noch mit Wolle zugedeckt, viel mehr ist dann nicht mehr gewachsen.

Sinnvolle Zweitverwendung von Wintersportgeräten übrigens, habe 10 Stück davon :)
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon heckenrose am Do 4. Jul 2013, 12:20

Hallo Ihr geplagten,

ich baue seit Jahren Kartoffeln in einem "Krautgartengebiet" (= Parzellen deutlich kleiner als Schrebergarten) an, wo auch der Kartoffelanbau sehr verbreitet ist. Alle spritzen, ich nicht. Hab immer spät (Mai bzw. sogar Anfang Juni) gelegt, und hatte mehrere Jahre lang ganz viele Kartoffelkäfer.
Aber seit ich den Kartoffen immer beim Legen schön reifen KOmpost reintue und auch beim Häufeln 1x Kompost dazugebe, habe ich an den Kartoffen nicht mehr Kartoffelkäfer als an anderen Pflanzen. :-)
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon Idelix am Do 4. Jul 2013, 13:43

Hallo,

den Kartoffelkäfer kann man folgendermaßen bekämpfen:

-Desinfektion des Erdreichs
-regelmäßige Rodung der Kulturflächen
-Standortverlegung der Kartoffelpflanze
-Mulchen der Kulturen mit unverrotteten organischen Materialien
-Insektizide

Gruß
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Re: Was tun gegen Kartoffelkäfer?

Beitragvon Maisi am Mi 11. Apr 2018, 19:31

Ich häng mich mal an diesen Thread an, weiß nicht, ob diese Frage schon mal gestellt wurde, über die Suchfunktion hab ich jedenfalls nichts konkretes gefunden:

letztes Jahr hatte ich (zum allerersten Mal überhaupt) einen Befall von Kartoffelkäfern. Die hab ich abgelesen und zusammen mit den extrem vielen Larven (einmal über 300) zerdrückt. (jawohl, alle von Hand, und weil ich so frustriert war, hab ich dazu gesagt: stirb, Du :fypig: ! :nudel: )
Jedenfalls hatte ich es mit einem älteren Hobbygärtner kurz darauf davon, weil ich wissen wollte, ob er auch so einen Befall hatte und der meinte zu mir, daß man die Larven auf gar keinen Fall an Ort und Stelle zerdrücken darf, sondern die muß man in einem Behältnis sammeln und woanders umbringen/entsorgen. Weil: wenn man das direkt an Ort und Stelle macht, schlüpfen auf den toten Überresten, die nun im Boden sind, im nächsten Jahr sofort wieder neue Käfer und also einzige Vorbeugemaßnahme müßte ich sofort im Frühjahr den Boden entsprechend spritzen!

Äh, ich weiß jetzt nicht, aber das hab ich noch nie gehört. Man kann zwar nicht alles wissen, aber: wollte der mich veralbern, oder ist das irgendein altes Ammenmärchen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß tote und zerquetschte Larven wieder von den Toten auferstehen...?

Aber falls da doch was dran ist, was wäre da ein geeignetes biologisches Mittel, um den Boden entsprechend noch zu behandeln?
Hühner sind nicht dumm, sie entbehren nur jeglicher Logik.
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