Weinbergschnecken im Gemüsegarten

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kraut_ruebe
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Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#1

Beitrag von kraut_ruebe » Mi 29. Apr 2020, 21:21

Aus dem Mulchfolie-Thread:
Bluemchen hat geschrieben:
So 12. Jul 2015, 10:33
Ansonsten halte ich mir auch Weinbergschnecken, die nur totes Material und Schneckengelege verspeisen.
Ich halte mir auch Weinbergschnecken. Zumindest hab ich heute ein paar im Garten entdeckt, nachdems hier nieselt und es nach laaanger Trockenperiode wenigst ein bißchen feucht ist.

In meinem alten Garten gabs die nicht, das war ein besonders trockenerer Abschnitt des Südburgenlandes, drum sind mir die als Mitbewohner neu. Die zwei im Erbsenbeet hab ich zu zwei anderen in den Löwenzahn am anderen Gartenende gesetzt, weil: Irgendwas (Grünes?) wollen die ja auch fressen, meine Erbsen aber bitte lieber nicht.

Fressen die wirklich nur (oder hauptsächlich) totes Material? Im Rasenschnitt-Mulch fand ich keine. Im Kompost mit reichlich welkem Zeugs auch nicht.

Geht mir in erster Linie drum, wo ich die hinsetzen soll. Eine Brennessel-Ecke kann ich belassen, falls die als Lebensraum taugt. Kompost und Mulch ist noch recht neu, den müssen sie vielleicht erst entdecken? Wenn sie doch lieber Gemüse fressen, dann gäbs noch einen Bach am paar hundert Meter entfernten Waldrand als naturbelassenes Ausweichquartier.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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emil17
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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#2

Beitrag von emil17 » Mi 29. Apr 2020, 22:37

Also, wir hatten letztes Jahr eine Plage damit. Man konnte nirgendwo hintreten, ohne dass man auf ein Schneckenahus trat. Gefressen haben die jedenfalls auch viel Gemüse und Salat.
Ich würde sie raus tun.
Wer will, findet einen Weg. wer nicht will, findet eine Ausrede.

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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#3

Beitrag von Hildegard » Mi 29. Apr 2020, 23:59

Unserer Population frisst auch die junge Salatpflanze lieber als am Kompost....und das mit den Schneckeneiern halt ich für ein Gerücht.Außerdem kehren sie wieder, wenn man sie nur ein wenig in einen anderen Lebensraum verfrachtet. Hab zur Probe mal ein paar Häuser mit Farbe markiert und in die angrenzende Wiese mit sattem Gras ausgewildert...hat nicht lange gedauert, waren sie wieder da. :mrgreen: also entweder weit weg , in den Kochtopf geht nicht, da geschützt.Ein paar davon verträgt der Garten sicher, aber nicht in den Gemüsebeeten.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)

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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#4

Beitrag von kraut_ruebe » Do 30. Apr 2020, 09:50

Danke. Falls das Überhand nimmt, werd ich dann wohl welche aussiedeln :scneckenschleim:
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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Mika
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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#5

Beitrag von Mika » Do 30. Apr 2020, 10:45


Südwind
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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#6

Beitrag von Südwind » Do 30. Apr 2020, 13:28

Bei uns benehmen sie sich sehr gut. Klar, ab und an ein Fehltritt, aber eigentlich vernachlässigbar. Richtig platt gemacht haben sie noch nix, ich hab auch den Eindruck, die mögen dichte Deckung ganz gern, und die gibt es bei uns nicht im Gemüsebeet wenn die Salatpflanzen noch klein sind, wegen hunderten Nacktschnecken können wir nicht gut mulchen. Die Weinbergschnecken bleiben am Anfang lieber im Staudenbereich neben dem Gemüsebeet, und wenn die Gemüsepflanzen größer sind, dann sind sie zwar dazwischen unterwegs, machen aber kaum was hin.
Viele Grüße,
Südwind

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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#7

Beitrag von Rati » So 3. Mai 2020, 09:45

ich hab mal vor Jahren ein paar Weinbergschnecken von Olaf mitgebracht und in unserem Garten ausgesetzt.
Ich hab sie auch schon an Pflanzen knappern sehen die nicht für sie gedacht waren, aber wenn ich das richtig einschätze sind sie nicht so wild auf frisches wie die Nacktschnecken.
Grad in den letzten beiden Jahren haben sie (Gehäuseschnecken allgemein -->Vorteil bei langer Dürre) eine anständige Population aufgebaut. Wirklich Schaden habe ich aber noch nicht gehabt.

Grüße Rati
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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#8

Beitrag von DennisKa » Fr 8. Mai 2020, 15:08

Wir haben auch ein paar im Garten. Hatten uns anfangs gewundert, warum die ganzen Blumenkeimlinge immer klein blieben, bis wir eines Abends den Übeltäter erwischten. Eine richtig große Weinbergschnecke hatte sich daran gütig getan. Das Ferkel :lol:

Haben sie dann in die Thermokomposter umgesiedelt. So machen wir es seitdem immer. Die Nacktschnecken werden bei uns getötet, aber die Weinberger werden besser behandelt. Bis jetzt hatten wir, abgesehen von genannten Blümchen keine Ausfälle durch diese Kerlchen. Könnte aber auch einfach an der geringeren Anzahl hier im Ruhrgebiet liegen. Nacktschnecken sind da einfach präsenter und man erwischt sie ständig bei Unfug. Zum Glück funktionieren unsere Holzbretter als Köder sehr gut. So kann man sie tagsüber perfekt einsammeln. :holy:
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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#9

Beitrag von gogonele » So 31. Mai 2020, 23:45

Aber lasst die tigerschnegel leben,das sind die mit leopardenmuster. Sieht man tagsüber nie, nur in ihren feuchten verstecken,zb regentonnendeckel. Seit die sich bei uns vermehrt haben ist die nactschneckenpopulation gegen null gegangen.

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Re: Weinbergschnecken im Gemüsegarten

#10

Beitrag von kraut_ruebe » Sa 6. Jun 2020, 21:28

Inzwischen hab ich mich an die Weinberger gewöhnt. Die Erbsen nehm ich ihnen noch immer übel, aber sonst richten sie erstaunlich wenig Schaden an, zumindest im Vergleich zu den Nackigen.
wenn du denkst, abenteuer sind gefährlich, dann versuchs mal mit routine. die ist tödlich. (coelho)

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