Das ist wohl das Hauptproblem beim MenschenGrünling hat geschrieben:Eltern sind eben doch auch nur Menschen.![]()
Immer schneller und immer schlechter
Re: Immer schneller und immer schlechter
Gruß
Theo
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-
Landfrau
Re: Immer schneller und immer schlechter
... und für die Kinder sind sie halt auch die Vorbilder.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Ehen von Menschen aus Scheidungsfamilien sind deutlich gefährdeter.
Es reicht völlig, Kindern ne Weile zuzuhören, dann weiß man, wie der Ton daheim ist.
Kindermund tut Wahrheit kommt.
Wenn Kinder das Arbeiten ihrer Eltern nicht erleben - es findet ja aushäusig statt und die HAusarbeit als solche wird nicht gewürdigt, mit Ernst und Zuständigkeit ausgeübt, sondern tunlichst vermieden, abegschoben, verhandelt "bringst du bitte den Müll raus....ääääh, muss ich schon wieder....." - wie sollen sie dann auf die Idee kommen, fürs Auskommen zu arbeiten?
Wenn Kinder immer wieder erleben, dass erst rumdiskutiert "das finde ich aber gar nicht gut von dir, wir hatten doch vorhin besprochen....."und dann nachgegeben wird, wie sollen sie dann je lernen, die Konsequenzen des eigenen HAndelns zu tragen?
Das Problem sind, ich wdh mich, nicht die Kinder.
Die sind so eine Art unbeschriebenes Blatt.
Aber das, was die Eltern da draufschreiben, wird nicht mehr gelöscht.
Und dessen sind sich mMn viele Eltern (Mütter?), die Kinder um der Selbstverwirklichung, des Geliebtwerdenwollens und weil die biologische Uhr zur Vermehrung mahnt, willen in die Welt setzen, nicht bewusst.
Und halt auch nicht wirklich bereit, die Verantwortung für das, was ihren Kindern ins Stammbuch geschrieben wird, zu übernehmen. Auch wenn es mal weh tut, nervt, unbequem ist, Grenzeinhaltungen durchzusetzen.
Pflichtgefühl der Eltern nannte man das früher. ist heute aber auch out.
LAndfrau
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Ehen von Menschen aus Scheidungsfamilien sind deutlich gefährdeter.
Es reicht völlig, Kindern ne Weile zuzuhören, dann weiß man, wie der Ton daheim ist.
Kindermund tut Wahrheit kommt.
Wenn Kinder das Arbeiten ihrer Eltern nicht erleben - es findet ja aushäusig statt und die HAusarbeit als solche wird nicht gewürdigt, mit Ernst und Zuständigkeit ausgeübt, sondern tunlichst vermieden, abegschoben, verhandelt "bringst du bitte den Müll raus....ääääh, muss ich schon wieder....." - wie sollen sie dann auf die Idee kommen, fürs Auskommen zu arbeiten?
Wenn Kinder immer wieder erleben, dass erst rumdiskutiert "das finde ich aber gar nicht gut von dir, wir hatten doch vorhin besprochen....."und dann nachgegeben wird, wie sollen sie dann je lernen, die Konsequenzen des eigenen HAndelns zu tragen?
Das Problem sind, ich wdh mich, nicht die Kinder.
Die sind so eine Art unbeschriebenes Blatt.
Aber das, was die Eltern da draufschreiben, wird nicht mehr gelöscht.
Und dessen sind sich mMn viele Eltern (Mütter?), die Kinder um der Selbstverwirklichung, des Geliebtwerdenwollens und weil die biologische Uhr zur Vermehrung mahnt, willen in die Welt setzen, nicht bewusst.
Und halt auch nicht wirklich bereit, die Verantwortung für das, was ihren Kindern ins Stammbuch geschrieben wird, zu übernehmen. Auch wenn es mal weh tut, nervt, unbequem ist, Grenzeinhaltungen durchzusetzen.
Pflichtgefühl der Eltern nannte man das früher. ist heute aber auch out.
LAndfrau
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Re: Immer schneller und immer schlechter
@Landfrau:
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Re: Immer schneller und immer schlechter
Oder anders gesagt: Führen kann man am besten von vorn.Landfrau hat geschrieben:... und für die Kinder sind sie halt auch die Vorbilder.
...
Und dessen sind sich mMn viele Eltern (Mütter?), die Kinder um der Selbstverwirklichung, des Geliebtwerdenwollens und weil die biologische Uhr zur Vermehrung mahnt, willen in die Welt setzen, nicht bewusst.
Und halt auch nicht wirklich bereit, die Verantwortung für das, was ihren Kindern ins Stammbuch geschrieben wird, zu übernehmen. Auch wenn es mal weh tut, nervt, unbequem ist, Grenzeinhaltungen durchzusetzen.
Pflichtgefühl der Eltern nannte man das früher. ist heute aber auch out.
Gruß
Theo
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Theo
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Re: Immer schneller und immer schlechter
theo,
hast du eigentlich hier in den letzten paar jahren (inklusive altes forum) jemals eine konkrete aussage gemacht.
unabhaengig von quoten und links
dann copy/paste sie bitte mal fuer mich
lg. guenther
@dagmar
nachdem du eigene erfahrungsberichte nur glaubst, wenn sie durch 2-3fach links aus dem i-net belegt sind wollte ich mal fragen:
glaubst du auch was in der bildzeitung steht, oder im tv vorgelabert wird???
wenn ja, wuerde ich das sehr bedenklich finden
denk mal drueber nach
hast du eigentlich hier in den letzten paar jahren (inklusive altes forum) jemals eine konkrete aussage gemacht.
unabhaengig von quoten und links
dann copy/paste sie bitte mal fuer mich
lg. guenther
@dagmar
nachdem du eigene erfahrungsberichte nur glaubst, wenn sie durch 2-3fach links aus dem i-net belegt sind wollte ich mal fragen:
glaubst du auch was in der bildzeitung steht, oder im tv vorgelabert wird???
wenn ja, wuerde ich das sehr bedenklich finden
denk mal drueber nach
-
kubistru
Re: Immer schneller und immer schlechter
Hallo Günther,
was Du schreibst, bringt die Sache auch nicht weiter.
Und auf anderen rumhacken schon gar nicht.
Ich finde es von Dagmar sehr gut beschrieben und kann mich auch anschließen.
Gruß
Thomas
was Du schreibst, bringt die Sache auch nicht weiter.
Und auf anderen rumhacken schon gar nicht.
Ich finde es von Dagmar sehr gut beschrieben und kann mich auch anschließen.
Gruß
Thomas
-
Benutzer 72 gelöscht
Re: Immer schneller und immer schlechter
hallo!

allerdings ist es jetzt sehr schwierig, da rauszukommen, was soll ich denn tun, wenn ich ein Scheidungskind bin??
Vorschläge?
da kann ich echt unterschreiben!
Hierher gehört auch die Art von "Erziehung", die ich so gar nicht ausstehen kann - überall hört man Eltern (Großeltern) sagen "Schätzchen tu dies, tu das nicht! sag schön bitte und danke, steh nicht auf vom Tisch, red nicht mit vollem Mund..."
Das ist das Gegenteil von Erziehung
und auch das Gegenteil von echter Führung
- da hat Theo schon recht:
Führen tut man am besten von vorn!
(bedeutet für mich, dass man den Kindern vor-lebt, was man ihnen beibringen will!!
edit: und es bedeutet, dass man als Mutter/Vater/Erzieher erst mal selber "nach vorn" kommen müsste....)
Kinder brauchen Vorbilder, lebendige, greifbare!!
Kinder (und auch alte Leute) sollten viel mehr ins normale Leben integriert werden....
Und sie bräuchten viel mehr Menschen rund um sich - nicht nur ausgebildete Erzieher und andere Kinder.
Kinder sollten mitwachsen dürfen....
p.s.: ich hab seeehr viel von der Erziehung und auch vom gelebten Vorbild meiner Eltern "wegradieren" können - es geht schon
ist Landfrau mit "Dagmar" gemeint?
liebe Grüße!
das nicht, aber aus einem Apfelsamen wird selten der gleiche Baum wie der "Mutterbaum" - ist bei den Menschen ebenso!Landfrau hat geschrieben:Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
mal sehen, wies weiter geht ... - bei mirLandfrau hat geschrieben:Ehen von Menschen aus Scheidungsfamilien sind deutlich gefährdeter.
allerdings ist es jetzt sehr schwierig, da rauszukommen, was soll ich denn tun, wenn ich ein Scheidungskind bin??
Vorschläge?
Landfrau hat geschrieben:Es reicht völlig, Kindern ne Weile zuzuhören, dann weiß man, wie der Ton daheim ist.
Kindermund tut Wahrheit kund.
Hierher gehört auch die Art von "Erziehung", die ich so gar nicht ausstehen kann - überall hört man Eltern (Großeltern) sagen "Schätzchen tu dies, tu das nicht! sag schön bitte und danke, steh nicht auf vom Tisch, red nicht mit vollem Mund..."
Das ist das Gegenteil von Erziehung
und auch das Gegenteil von echter Führung
- da hat Theo schon recht:
Führen tut man am besten von vorn!
(bedeutet für mich, dass man den Kindern vor-lebt, was man ihnen beibringen will!!
edit: und es bedeutet, dass man als Mutter/Vater/Erzieher erst mal selber "nach vorn" kommen müsste....)
eben das hab ich gemeint, dass die "Schuld" nicht nur bei den Eltern liegt - die allermeisten Menschen können diesen Punkt nicht ändern, für mich ist eben dieser Punkt sehr zentral!!Landfrau hat geschrieben:Wenn Kinder das Arbeiten ihrer Eltern nicht erleben - es findet ja aushäusig statt
Kinder brauchen Vorbilder, lebendige, greifbare!!
Kinder (und auch alte Leute) sollten viel mehr ins normale Leben integriert werden....
Und sie bräuchten viel mehr Menschen rund um sich - nicht nur ausgebildete Erzieher und andere Kinder.
Kinder sollten mitwachsen dürfen....
p.s.: ich hab seeehr viel von der Erziehung und auch vom gelebten Vorbild meiner Eltern "wegradieren" können - es geht schon
ist Landfrau mit "Dagmar" gemeint?
liebe Grüße!
Re: Immer schneller und immer schlechter
kubistru hat geschrieben:was Du schreibst, bringt die Sache auch nicht weiter.
Und auf anderen rumhacken schon gar nicht.
Es ist ein mit schöner Regelmäßigkeit in der Diskussion mit Utopisten und Idealisten zu beobachtender Vorgang: Bald gehen ihnen die Argumente aus und werden durch persönliche Angriffe und Aggression ersetzt.
Ihrer Sache tun sie damit nichts Gutes...
Gruß
Theo
Live Free or Die
Theo
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-
Grunling
Re: Immer schneller und immer schlechter
Im Allgemeinen neigt die Allgemeinheit zur Verallgemeinerung.
Es ist ein mit schöner Regelmäßigkeit in der Diskussion mit Utopisten und Idealisten zu beobachtender Vorgang: Bald gehen ihnen die Argumente aus und werden durch persönliche Angriffe und Aggression ersetzt.
Ihrer Sache tun sie damit nichts Gutes...
Siehe auch Alltagstheorie
Re: Immer schneller und immer schlechter
Hast Du mal Linguistik studiert?Grünling hat geschrieben:Im Allgemeinen neigt die Allgemeinheit zur Verallgemeinerung.
Siehe auch Alltagstheorie
Gruß
Theo
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Theo
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